Warum Sie nur charttechnisch starke Aktien kaufen sollten

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Auf Angebot und Nachfrage kommt es an. Charts zeigen Ihnen dabei, ob eine Aktie gefragt ist oder nicht. (Foto: gopixa)

Nachdem wir an den Börsen ein erstes Follow-Through-Kaufsignal gesehen haben, können nach dem Crash wieder erste Aktienkäufe gewagt werden. Sollte man nach dem Kaufsignal nun aber gleich Hals über Kopf das komplette Depot investieren? Nein, denn trotz des Kaufsignals ist zu erwarten, dass es weiterhin Schwankungen gibt, denn der Crash hat am Markt zu schweren Verwerfungen geführt.

Nach den Anstiegen der letzten Tage ist ein kurzer Rücksetzer sogar sehr wahrscheinlich. Auch ein Fehlsignal ist nicht ausgeschlossen, denn nicht jedes Kaufsignal führt zu starken Kursanstiegen. Trotzdem ist vorsichtiger Optimismus gerechtfertigt. Eine bewährte Strategie ist es, in der ersten Phase abzuwarten, wie sich die ersten Trades entwickeln. In der zweiten Phase des Anstiegs kann dann ein höheres Investitionslevel angestrebt werden. Heute möchte ich Ihnen erklären, worauf es für Sie bei neuen Aktienkäufen ankommt:

Auf Angebot und Nachfrage kommt es an: Charts zeigen Ihnen ob eine Aktie gefragt ist oder nicht

Eine perfektionierte Aktien-Selektion, die mir ausschließlich überdurchschnittlich starke Wachstumswerte liefert, setze ich grundsätzlich voraus. Zwar ist das für mich der arbeitsintensivste Part, jedoch macht der nur die halbe Miete aus.  Denn egal wie sehr eine Aktie auch fundamental glänzen mag, letztendlich kommt es ausschließlich auf deren richtiges Verhalten also den Chartverlauf inklusive Handelsvolumen an.

Wenn Sie außergewöhnlich hohe Kursgewinne erzielen wollen, liegt Ihre wahre Herausforderung also darin, zu erkennen, ob eine Top-Aktie auch weiterhin gefragt sein wird oder ob das Verhalten der Aktie auf potenzielle Abgabebereitschaft hinweist. Dies für Sie zu analysieren, ist meine Spezialität.

Es gibt Chartpunkte an denen Käufer und Verkäufer Farbe bekennen

Warum ich beispielsweise nur nach dem überzeugenden Überwinden von Chartwiderständen einsteige? Ganz einfach, es sind die einzigen Punkte an denen große Marktteilnehmer (ungewollt) Farbe bekennen. Verhält sich die Aktie an diesen Chartmarken, so wie es für starke Gewinner-Aktien üblich ist? In diesem Fall greifen große Käufer wie Fonds noch rasch zu, da sie befürchten, dass Ihnen die gewinnversprechende Aktie nun „davonlaufen“ könnte. Die Wahrscheinlichkeit für weitere Kursgewinne sind drastisch höher als wenn Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt einsteigen. Und genau das ist der Zeitpunkt, zu dem ich zugreife.

Niedrige Gewinnchancen bei schwachen Aktien

Zeigt eine Aktie Schwäche, so gibt es entweder wenig Kaufinteressenten oder die Abgabebereitschaft von Großaktionären überwiegt. Insgesamt betrachtet trauen die Marktteilnehmer der Aktie in beiden Fällen offenbar nicht viel zu. Dementsprechend niedriger sind die Gewinnchancen beim Einstieg, selbst wenn es immer mal wieder zu scharfen Erholungsbewegungen kommt.

Vor allem unerfahrene Anleger werden regelmäßig emotional dazu verleitet, lieber bei schwächeren Aktien zuzugreifen, da Sie vermeintlich einen guten Deal machen. Werte, die sich außergewöhnlich stark zeigen, werden hingegen skeptisch betrachtet und als bereits „zu sehr gestiegen“ links liegen gelassen. Dieses Vorgehen ist an der Börse jedoch längerfristig betrachtet grundfalsch und das Ergebnis zeigt sich dann unweigerlich in einer unterdurchschnittlichen Performance.

Sie brauchen möglichst viele stark gefragte Gewinner-Aktien in Ihrem Depot

Ich nehme an, Sie möchten nicht fallende Verlierer-Aktien im Depot sammeln, sondern die stärksten Gewinner-Aktien mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse! Jedes Mal, wenn eindeutig wichtige Chartmarken überschritten werden, sollte es am besten hektische Käufe im Stile einer „Torschlusspanik“ geben.

Dann haben Sie ein ideales Chance-Risiko-Verhältnis, denn tolle Fundamentaldaten werden durch großangelegte Aktienkäufe von professionellen Anlegern bestätigt. Für mich ist das eine unbedingt notwendige Rückversicherung, die meine akribische Aktienauswahl bestätigt. Genau deshalb verdienen die Leser meines Aktien-Timing-Systems mit meiner Strategie weitaus mehr Geld als mit anderen Anlagesystemen.

Für Sie zählt eine möglichst hohe Gewinnwahrscheinlichkeit

Möglichst „billig“ einzusteigen und dafür ein schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis in Kauf zu nehmen, kommt für mich – und ich hoffe ab heute auch für Sie – nicht in Frage. Ich persönlich bezahle pro Aktie gerne etwas mehr, wenn ich dadurch unterm Strich eine erheblich höhere Gewinnwahrscheinlichkeit habe. Anleger, die dazu bereit sind, diese Prämie zu zahlen, heben sich von der breiten Anlegermasse ab – und darum geht es schließlich.

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Von: Maximilian Ritter. Über den Autor

Schon seit seiner Jugend interessiert sich Maximilian Ritter für das Börsengeschehen. In seinem Dienst "Aktien-Timing-System" setzt er auf eine verfeinerte CANSLIM-Methode, mit der sich eine 30%ige Rendite im Jahr erwirtschaften lässt.

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