Was Sie nach der Wahl nicht wissen dürfen

Die Bundestagswahl ist gelaufen – mit desaströsen Ergebnissen für die Volksparteien: CDU/CSU und SPD fuhren historische Verluste ein. Erstmals seit Jahrzehnten […] (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Die Bundestagswahl ist gelaufen – mit desaströsen Ergebnissen für die Volksparteien: CDU/CSU und SPD fuhren historische Verluste ein.

Erstmals seit Jahrzehnten schaffte es eine rechtskonservative Partei (AfD) wieder in den Bundestag; ebenso die FDP.

Verschwiegen: Die Pläne für ein neues Europa

Bei den Wahlveranstaltungen wurden Ihnen jedoch die Pläne für ein neues Europa verschwiegen – wohlweislich, denn diese werden zu Lasten des deutschen Steuerzahlers gehen.

Wir haben Ihnen verraten, dass ein Euro-Finanzministerium geplant ist.

Der so hochgelobte französische Präsident Emmanuel Macron hat vieles vor hinsichtlich der Integration Europas, die v. a. den Deutschen nicht gefallen wird.

Kommt die Vergemeinschaftung der Schulden doch durch die Hintertür?

Dazu gehören auch die aktuellen Pläne für einen Europäischen Währungsfonds.

Dementsprechend könnte der ESM-Rettungsschirm zu einem Finanzierungs-Werkzeug umgebaut werden, mit nur einem Zweck:

die Banken aufgrund des erodierenden Zinsmodells mit Eigenkapital zu stärken.

Dass dies einer Vergemeinschaftung out of control gleichkommt, wird Ihnen wohlweislich verschwiegen.

Eurobonds und Euro-Zonen-Budget

Außerdem sollen zukünftige Transfer-Zahlungen zwischen den Staaten der Eurozone fällig werden sowie die ungeliebten Eurobonds.

Es soll zukünftig auch ein eigenes Euro-Zonen-Budget geben, um Zukunfts-Investitionen und Nothilfe für Länder in Wirtschaftskrisen zu finanzieren.

Dreimal dürfen Sie raten, wer daran wohl die Hauptlast tragen wird.

Banken-Union und gemeinsame Einlagensicherung

Weiter soll es eine Verpflichtung aller EU-Länder zum Beitritt zur Währungs-Union geben.

Außerdem wird die Vollendung der Banken-Union angestrebt, mit der die Euro-Zone, wie es heißt, strukturell gestärkt werden soll.

Und nicht zu vergessen: die gemeinsame Einlagensicherung von Kunden-Guthaben.

Das Ziel: Eine EU-Wirtschafts-Regierung

Der Umbau der Währungs-Union wird schnell kommen. Das alles sind Pläne für eine eigene (EU-)Wirtschafts-Regierung.

Und Merkel hat diese schon befürwortet. Denn bei der Bundespressekonferenz vor wenigen Tagen äußerte sie sich, eine europäische Wirtschafts-Regierung zu begrüßen.

Abbau nationaler Rechte wird vorangetrieben

Wissen Sie, was das letztendlich heißt?

Eine eigene EU-Wirtschafts-Regierung bedeutet nichts anderes als einen noch größeren Abbau nationaler Rechte.

Es ist ein Riesenschritt zur – es wurde bereits angesprochen – gemeinsamen Haftung der Schulden einzelner Staaten.

Die Hauptlast tragen Sie, die Deutschen.

Macron will eine neue Welt- und EU-Ordnung

Doch Macron will noch mehr:

Aufgrund der Verschiebung geopolitischer Linien und des Risikos der USA für die Weltpolitik will er, dass Europa Impulsgeber für eine neue Weltordnung wird.

In dieser Hinsicht müsse sich Europa schneller weiterentwickeln als andere Staaten.

So will er in den einzelnen EU-Staaten demokratische Versammlungen bilden, die diese Neuordnung der EU festlegen sollen.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Und das alles wird wohl unter Ausschluss der Bürger-Beteiligung geschehen, sprich: unter Missachtung von Volksabstimmungen – genauso wie beim Euro oder in der Flüchtlings-Politik.

Aber, wie gesagt: Erst jetzt, nach der Wahl, wenn eine neue Regierung fest im Sattel sitzt, werden Ihnen dahingehend ganz langsam die Augen geöffnet.

Die Weichen für eine neue Politik wurden längst schon vorher gestellt – aber das wurde klammheimlich unter den Wahlteppich gekehrt.


Der Gold-Report 2018
So machen Sie die besten Gold-Geschäfte

Sichern Sie sich jetzt gratis den Sonder-Report: “Der Gold-Report 2018” und erfahren Sie exklusiv, welche Aktien in Ihrem Depot nicht fehlen sollten!

Massive Gewinne voraus: So machen Sie 2018 zu Ihrem Goldjahr ➜ hier klicken!


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter von Guido Grandt. Zusätzlich erhalten Sie kostenlose E-Mail Updates zu den profitabelsten Börsengeschäften.

Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt