Wie Sie in einer Korrekturphase die kommenden Gewinneraktien finden

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Kursverläufe offenbaren welche Aktien im Fokus stehen. Keine Sorge: Der langfristige Aufwärtstrend bleibt weiter intakt. (Foto: SergeyP / Shutterstock.com)

Aufgrund des Börseneinbruchs möchte ich Ihnen heute nicht wie geplant eine neue Aktie vorstellen, sondern auf das aktuelle Geschehen eingehen. Die vergangenen Tage waren sicher nichts für schwache Nerven:  Denn gerade fegt an der Börse ein starker Herbststurm und vor allem bei Technologiewerten kam es teilweise zu heftigen Einbrüchen.

Ihre Gewinne werden stets von verunsicherten Anlegern bezahlt

Regelmäßige scharfe Einbrüche sind jedoch nicht selten und allein schon deshalb notwendig, um die Stimmung an der Börse nicht euphorisch werden zu lassen. Denn nicht alle Anleger können Gewinne erzielen. Der Profit des einen Investors ist stets der Verlust oder entgangene Gewinn eines anderen Marktteilnehmers. Deshalb muss immer wieder ein Teil der Anleger auf dem falschen Fuß erwischt werden. Naturgemäß geht es an der Börse zwei Schritte vor und einen wieder zurück. Da ich Kursverluste von mehr als -10 % in meinem Depot grundsätzlich nicht toleriere, baut sich bei mir in solchen Phasen durch ausgelöste Stopp-Orders eine hohe Cashquote auf.

Korrekturphasen für Research nutzen

Während die Börse nach längerer Zeit also wieder einmal die emotionalen Anleger abgeschüttelt werden, sehe ich mich in Ruhe nach möglichen neuen Kaufkandidaten um. Denn turbulentere Marktphasen nutze ich stets für ausgiebiges Research. Nur so bin ich punktgenau dann gut aufgestellt, wenn sich das Börsenumfeld wieder aufhellt und sich neue Einstiegsgelegenheiten bieten. Das hat sich für mich und für Sie in der Vergangenheit bewährt und ermöglicht mir einen wichtigen Informations- bzw. Zeitvorsprung gegenüber anderen Investoren, die dann noch Wunden lecken oder Verluste „aussitzen“.

Kursverläufe offenbaren welche Aktien jetzt und zukünftig im Fokus stehen

Ich achte beispielsweise sehr genau darauf, welche der von mir beobachteten Wachstumswerte sich auch in einem schwierigen Umfeld besonders gut halten. Das bedeutet ja letztendlich nichts anderes, als dass Käufer bereitwillig Stücke einsammeln, während „am Baum geschüttelt“ wird. Noch ist es jedoch eindeutig zu früh um zu kaufen, denn die meisten Korrekturmuster stehen gerade erst am Anfang.

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Relative Stärke deutet bei Aktien in der Regel auf eine hohe Nachfrage großer Adressen hin und führt oft zu perfekten Einstiegschancen. Großinvestoren nutzen schwache Kurse stets, um sich in großem Stil bei ihren Wunschkandidaten einzukaufen. Genau das spiegeln die Charts dann auch wieder und offenbaren diejenigen Aktien, die stets aus gutem Grund verstärkt in den Fokus der Fonds und Investmentfirmen geraten.

Die Rennpferde des nächsten Kursanstiegs

Normalanleger hingegen machen oft den Fehler und kaufen schwache Aktien, die am stärksten gefallen sind, in der Hoffnung, dass diese das meiste Aufwärtspotenzial haben. Dies bleibt in den allermeisten Fällen jedoch ein Wunschtraum. Meist ändert sich das Marktumfeld sehr rasch, denn sobald die Fonds und institutionellen Investoren wieder Gas geben. Dann laufen vor allem die starken Top-Aktien wieder wie geschmiert. Im Anschluss an Konsolidierungen gibt es daher auch die meisten erfolgreichen Chartausbrüche. In der Regel sind es die Rennpferde der neuen Aufwärtswelle, die besonders schnell aus den Startblöcken kommen und durchstarten.

Keine Sorge: Der langfristige Aufwärtstrend bleibt weiter intakt

Ich bin mir sehr sicher, dass es nach der Zwischenkorrektur an den Börsen anschließend noch erheblich weiter nach oben geht. Denn in der Anfangsphase steigender Zinsen fließt Geld aus dem Anleihenmarkt ab. Fondsmanager stehen unter dem Zwang, für dieses Geld nach Anlagemöglichkeiten zu suchen. Und als Alternative gibt es schlichtweg nur den Aktienmarkt. Der langfristige Aufwärtstrend wird also weiter bestehen bleiben.


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Von: Maximilian Ritter. Über den Autor

Schon seit seiner Jugend interessiert sich Maximilian Ritter für das Börsengeschehen. In seinem Dienst "Aktien-Timing-System" setzt er auf eine verfeinerte CANSLIM-Methode, mit der sich eine 30%ige Rendite im Jahr erwirtschaften lässt.