Wie Sie jetzt schon die kommenden Gewinneraktien finden

Stift Tablet – shutterstock_525817939 phongphan

Kursverläufe offenbaren welche Aktien im Fokus stehen: Das sind Die Rennpferde des nächsten Kursanstiegs. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Die vergangenen Wochen waren sicher nichts für schwache Nerven: Das Corona-Virus hat die Börsen weiter fest im Griff und allein in der letzten Woche stürzte der Dow Jones Index um rund -17 % ab und verzeichnete die schlechteste Woche seit 2008. Doch was macht man als Anleger und Trader in einer solchen Phase?

Den Börsencrash für Research nutzen

Während die Börse nach jahrelangen Anstiegen ihren Tribut von unvorsichtigen und blauäugigen Anlegern einfordert, sehe ich mich in Ruhe nach möglichen neuen Kaufkandidaten um. Denn turbulentere Marktphasen nutze ich stets für ausgiebiges Research. Nur so bin ich punktgenau dann gut aufgestellt, wenn sich das Börsenumfeld wieder aufhellt und sich neue Einstiegsgelegenheiten bieten. Das hat sich für mich und für Sie in der Vergangenheit bewährt und ermöglicht mir einen wichtigen Informations- bzw. Zeitvorsprung gegenüber anderen Investoren, die dann noch Wunden lecken oder Verluste „aussitzen“.

Kursverläufe offenbaren welche Aktien jetzt und zukünftig im Fokus stehen

Ich achte beispielsweise sehr genau darauf, welche der von mir beobachteten Wachstumswerte sich in den letzten Tagen und Wochen besonders gut halten. Das bedeutet ja letztendlich nichts anderes, als dass Käufer bereitwillig Stücke einsammeln, während „am Baum geschüttelt“ wird. Eine hohe Relative Stärke deutet bei Aktien in der Regel beispielsweise auf eine hohe Nachfrage großer Adressen hin.

Denn Großinvestoren nutzen schwache Kurse stets, um sich in großem Stil bei ihren Wunschkandidaten einzukaufen. Genau das spiegeln die Charts dann auch wieder und offenbaren diejenigen Aktien, die stets aus gutem Grund verstärkt in den Fokus der Fonds und Investmentfirmen geraten.

Die Rennpferde des nächsten Kursanstiegs: Starke Aktien, die sich jetzt gut halten

Normalanleger hingegen machen oft den Fehler und kaufen schwache Aktien, die am stärksten gefallen sind, in der Hoffnung, dass diese das meiste Aufwärtspotenzial haben. Dies bleibt in den allermeisten Fällen jedoch ein Wunschtraum. Es zahlt sich vielmehr aus, auf charttechnische Stärke zu achten. Aber Vorsicht: Noch ist es eindeutig zu früh um zu kaufen, denn die meisten Korrekturmuster stehen gerade erst am Anfang und der Markt muss die Schockwellen der Corona-Krise erst noch verdauen.

Doch meist ändert sich das Marktumfeld nach Kurseinbrüchen sehr rasch, sobald die Fonds und institutionellen Investoren wieder Gas geben. Dann laufen vor allem die starken Top-Aktien wieder wie geschmiert. Im Anschluss an Börseneinbrüche gibt es daher auch die meisten erfolgreichen Chartausbrüche. In der Regel sind es die Rennpferde der neuen Aufwärtswelle, die besonders schnell aus den Startblöcken kommen und durchstarten.

Neue Höchststände auf Sicht von 18 bis 24 Monaten vorstellbar

Ich bin mir sehr sicher, dass es nach dem heftigen Einbruch an den Börsen bald wieder nach oben geht. Denn Fondsmanager, die seit Wochen Cashberge anhäufen, stehen weiterhin unter dem Zwang nach Anlagemöglichkeiten zu suchen. Und da die Zinsen werden nun krisenbedingt noch länger niedrig bzw. im Minusbereich bleiben, gibt es auch weiterhin keine Alternative zu Aktien. Auch wenn es sich jetzt noch kaum jemand vorstellen kann: Es ist gut möglich, dass die Aktienmärkte schon auf Sicht von 18 bis 24 Monaten wieder neue Höchststände erreichen.

Aktienfonds Symbolbild Münzglas_shutterstock_677789584_zentradyi3ell

Weltweit investierende Aktienfonds: Gute Renditen möglichGlobale Aktienfonds bieten wegen ihres großen Anlageuniversums Chancen. Mit unterschiedlichen Strategien lassen sich teils gute Renditen erzielen. › mehr lesen


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
ritter_experte
Von: Maximilian Ritter. Über den Autor

Schon seit seiner Jugend interessiert sich Maximilian Ritter für das Börsengeschehen. In seinem Dienst "Aktien-Timing-System" setzt er auf eine verfeinerte CANSLIM-Methode, mit der sich eine 30%ige Rendite im Jahr erwirtschaften lässt.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter von Maximilian Ritter. Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz