Wirecard: Dank boomendem E-Commerce auf der Erfolgsspur

Wirecard RED – obs Wirecard AG Paul Blind

Wirecard hat für seine Investoren in den letzten 5 Jahren eine satte Rendite von 34% jährlich erwirtschaftet – eine ganz fantastische Leistung! (Foto: obs/Wirecard AG/Paul Blind)

Das Service-Portfolio von Wirecard umfasst mehr als 85 Zahlungs- und Risikomanagement- Lösungen.

Dabei kann die Firma die unterschiedlichen nationalen und internationalen elektronischen Zahlungsarten miteinander verknüpfen.

Alleinstellungsmerkmale durch Technologie-Vorsprung

Dies sind die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens:

  • Die Kombination aus Software-Technologie und Bankprodukten,
  • die globale Ausrichtung der Zahlungs-Plattform
  • und innovative Lösungen, um Online-Zahlungen effizient und sicher abwickeln zu können.

Wirecard kann seinen Kunden damit aus den 3 Zielbranchen

  1. Konsumgüter,
  2. Tourismus
  3. und Online-Handel

plattformübergreifende Komplett-Lösungen rund um den elektronischen Zahlungsverkehr aus einer Hand bieten.

Dabei hat sich der Konzern einen Technologie-Vorsprung erarbeitet.

Dieser ist zusammen mit den umfangreichen Produkten und Service-Leistungen für den Zahlungsverkehr eine solide Grundlage, um vom weltweiten Wachstum beim E-Commerce zu profitieren.

Digitalisierung beschleunigt das Wachstum

Die jüngst vorgelegten Zahlen für das 1. Quartal 2017 zeigen eines: Wirecard versteht es seine Chancen zu nutzen.

Der Umsatz erhöhte sich um 31% auf 274,9 Mio. € und das operative Ergebnis (EBITDA) um 31,1% auf 81,3 Mio. €.

Unterm Strich verdiente Wirecard mit 48,5 Mio. € 32,5% mehr als im Vorjahr.

Das über die eigene Plattform abgewickelte Transaktions-Volumen stieg um 33,4% auf 17,2 Mrd. € und spiegelt die dynamische Entwicklung von Online-Zahlungen wider.

Sowohl im europäischen Kernmarkt als auch in Asien konnte Wirecard vorhandene Kunden-Beziehungen ausbauen.

Somit konnte man wiederum neue Verträge mit Partnern abschließen, beispielsweise mit:

  • Rakuten,
  • T-Systems,
  • Festo
  • und Rossmann.
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An Wirecard beißen sich die Leerverkäufer die Zähne ausDie Wirecard-Aktie hat die Leerverkäufer-Attacke aus dem Vorjahr gut überstanden und notiert auf einem neuen Höchststand. Weitere Infos hier: › mehr lesen

Auch die Globalisierung hat Wirecard fortgesetzt; zum einen mit dem Markteintritt in den USA.

Zum anderen gelang dies mit der angekündigten Übernahme des Kunden-Portfolios von Citigroups Kreditkarten-Akzeptanz-Geschäft in 11 asiatisch-pazifischen Märkten.

Die Transaktion umfasst ein Portfolio von rund 20.000 Händlern.

Wirecard: Die Aussichten könnten nicht besser sein

Wirecard setzt auf seine Kernkompetenz der technischen Zahlungs-Abwicklung in Kombination mit innovativen bankbasierten Dienstleistungen und Produkten.

Für das zukünftige Wachstum bieten – neben der dauerhaft positiven Entwicklung des E-Commerce in Europa und Asien – auch neue Geschäftsfelder Chancen:

So gibt es immer mehr alternative Bezahl-Verfahren, die mit den klassischen verknüpft werden müssen.

Als Wachstumsmarkt gilt auch die Bezahlung mit dem Mobiltelefon.

Hier hat sich Wirecard als umfassender Dienstleister für die technische Abwicklung mobiler Bezahll-Lösungen umfassend positioniert.

Darüber hinaus bietet Wirecard Lösungen und Dienstleistungen rund um die Ausgabe von Karten zum Bezahlen und für Kundenbindungs-Programme.

Auch dies ist ein Segment mit reichlich Wachstums-Potenzial.

Last but not least werden auch beim Internet-Handel kontinuierliche Steigerungen erwartet.

Denn viele klassische Einzelhändler bieten ihre Waren , um wettbewerbsfähig zu bleiben, zunehmend auch über das Internet an.

Wertvolles Plastikgeld

In Zeiten wie diesen, in denen Plastikgeld zum Standard erhoben wird, das Bargeld abgeschafft werden soll und Kunden immer öfter im Internet per App oder Armband (Wearables) zahlen, klingeln bei Wirecard die Kassen.

Nach Aussage des Vorstands-Vorsitzenden konzentriert sich das Unternehmen auf ein überwiegend organisches Wachstum, das aber mit kleineren Übernahmen ergänzt wird.

Im Hinblick auf die derzeitige Auftragslage im Neukunden- und Partner-Bereich blickt er optimistisch auf das Geschäftsjahr 2017 und hat die Prognose für das EBITDA bestätigt:

Dieses erwartet er zwischen 382 Mio. € und 400 Mio. € (nach 307,4 Mio. € in 2016).


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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.