Wo gibt es dann denn noch – 5,5% Dividendenrendite?

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Aurelius führt ein Portfolio aus aktuell 24 Tochtergesellschaften, die stark in ihrer Nische und oft Marktführer sind. Aurelius ist aber auch eine Mischung aus Value- und Dividendentitel. (Foto: Monster Ztudio / shutterstock.com)

Aurelius führt ein Portfolio aus aktuell 24 Tochtergesellschaften, die stark in ihrer Nische und oft Marktführer sind. Aurelius ist aber auch eine Mischung aus Value- und Dividendentitel. Wenn Sie sich Aurelius-Aktien ins Depot legen, erfüllen Sie damit eines der obersten Gebote der Kapitalanlage, nämlich das Risiko möglichst breit zu streuen. Und obendrauf zahlt Ihnen Aurelius noch eine kräftige Dividende.

Aurelius bringt Gestrauchelte zurück in die Spur

Aurelius wurde 2006 gegründet und ist seitdem ein international erfolgreicher Player im Markt für Unternehmensübernahmen. Das Unternehmen ist als Beteiligungsgesellschaft auf Investitionen in Gesellschaften in Umbruch- und Sondersituationen spezialisiert. Dazu zählen ungeregelte Unternehmensnachfolgen, signifikante operative Probleme wie auch die Ausgliederung von Tochterunternehmen oder Unternehmensteilen.

Dabei erstreckt sich das Engagement vom Erwerb über die Restrukturierung und Sanierung bis hin zur Veräußerung der Beteiligungen. Aurelius agiert über eigene Akquisitions-Spezialisten wie auch externe Berater und versucht über die Weiterentwicklung der eingegangenen Beteiligungen den Unternehmenswert zu steigern. Durch diese aktive operative Begleitung profitieren die Tochtergesellschaften von der Managementerfahrung und der Finanzkraft des Mutterkonzerns.

Nicht jeder kommt ins Portfolio

Aktuell zählen 24 Tochtergesellschaften mit Standorten in Europa, Asien und den USA zum Unternehmen. Dazu gehören Traditionsmarken wie Scholl und Office Depot ebenso wie die großen Industrieunternehmen HanseGroup und CalaChem. Die Akquisition von Unternehmen erfolgt nach strengen Investitionskriterien, unterliegt aber keinem Branchenfokus. Bei der Identifikation geeigneter Akquisitionsziele kann sich Aurelius auf ein breites Netzwerk an Entscheidungsträgern aus Konzernen sowie M&A-Beratern und Investmentbanken stützen.

Aurelius mit gutem Auftaktquartal

Aurelius hat für das 1. Quartal 2019 gute Geschäftszahlen präsentiert. Der Umsatz erhöhte sich von 912,3 auf 965,8 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 29,4 Mio. € nach 10,7 Mio. € im Vorjahresquartal. Es wurde von der guten operativen Entwicklung insbesondere der Konzernunternehmen SOLIDUS, der GHOTEL-Gruppe, HanseYachts sowie Calumet Wex positiv beeinflusst. Da im 1. Quartal 2019 keine Unternehmenskäufe stattfanden, wurden keine Erträge aus der Auflösung negativer Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung (bargain purchase) verbucht.

Größter Verkauf der Unternehmensgeschichte

Aurelius verkauft Solidus für 330 Mio. € an einen Private Equity Fonds. 2015 hatte Aurelius Solidus als Konzernabspaltung von der Smurfit-Kappa-Gruppe übernommen. Diese zählte den Geschäftsbereich nicht mehr zum Kerngeschäft und war deshalb an einer Ausgliederung interessiert. Aurelius erwies sich dafür als der perfekte Partner, denn die Gesellschaft hat Erfahrungen mit komplexen Konzernabspaltungen. Innerhalb von nur vier Jahren gelang es Aurelius durch Investitionen und Umstrukturierungen den Umsatz und Gewinn des Tochterunternehmens deutlich zu steigern.

Aurelius verdoppelt die Dividende

Im Zuge des Verkaufs erhöht Aurelius die Dividende. Bisher wurde eine Basisdividende von 1,50 € pro Aktie fest zugesagt. Allerdings werden die Aktionäre immer an Verkaufserlösen beteiligt. Da ich wusste, dass Aurelius viele reife Unternehmen im Portfolio hat, die verkauft werden können, rechnete ich bereits mit einer Ausschüttung von insgesamt 3 € pro Aktie.

Diese Summe wurde jetzt vom Management bestätigt. Die Hauptversammlung findet am 19. Juli statt und muss die Dividende noch beschließen. Sie erhalten die Ausschüttung am 24. Juli. Trotz des Kursanstiegs um 10% in den vergangenen Wochen beträgt die Dividendenrendite immer noch 5,5%.

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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