Wo gibt es sonst noch bequeme 5% Rendite?

Nicht nur bei den großen Konzernen können sie kräftig Dividenden abschöpfen. Auch ein Blick in die 2. oder 3. Reihe kann äußerst lukrativ sein.

Eine Anlage in Nebenwerte mit hoher Dividendenrendite sollte sich auch 2017 für Sie bezahlt machen.

Denn langfristig machen Dividenden-Zahlungen mehr als 1/3 der gesamten Wertentwicklung einer Aktien-Anlage aus.

Noch höher fällt die Performance aus, wenn die Dividenden reinvestiert werden.

Heute habe ich Ihnen eine kleine, aber feine Software-Schmiede mitgebracht, die schon 25 Jahre am Markt ist – und keiner merkt es.

Cenit sichert seinen Kunden Wettbewerbs-Vorteile

Da strukturiertes und nachhaltiges Management von Informationen und Dokumenten immer wichtiger wird und viele Unternehmen, ist Cenit der richtige Beratungs- und Software-Spezialist.

Egal, ob im Product Lifecycle Management, Enterprise Content Management oder im Application Management Outsourcing  – der Konzern verhilft seinen Kunden durch effektive Geschäfts-Prozesse zu noch größeren Wettbewerbs-Vorteilen.

Es läuft rund

Im Geschäftsjahr 2016 legte der Umsatz leicht auf 123,8 Mio. € zu.

Wie schon in den ersten 9 Monaten trug hierzu die hohe Nachfrage in der Fertigungs-Industrie bei, was zu einer deutlichen Ergebnis-Verbesserung im Bereich Product Lifecycle Management führte.

Im Bereich Enterprise Information Management agiert das Unternehmen in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld; dies führte zu einem leichten Umsatz- und Ergebnis-Rückgang.

11,3% Gewinn-Wachstum

Der Umsatz von Fremdsoftware konnte auch 2016 deutlich ausgebaut werden. Hier wurde ein Plus von 11,9% auf 56,25 Mio. € verzeichnet.

Bemerkenswert ist die deutliche Umsatz-Steigerung der Cenit-eigenen-Software. Das Plus zum Vorjahr betrug mit 17,6 Mio. € mehr als 10%.

Dies ist besonders erfreulich, denn die Fokussierung auf die Entwicklung eigener Software-Lösungen gehört zu Cenits Kernzielen.

Das operative konnte von 10,6 auf 11,8 Mio. € verbessert werden. Unterm Strich stieg der Gewinn um 11,3% auf 8,15 Mio. €.

Mehr als eine solide Bilanz

Die Vermögens- und Finanzlage ist nach wie vor mehr als solide. Gegenüber Kredit-Instituten weist Cenit keinerlei Verbindlichkeiten auf.

Das Eigenkapital beträgt 40,6 Mio. €. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 56,2%. Die Firma hat 21,5 Mio. € Cash. Auch beim Auftrags-Eingang steht die Ampel auf grün: Er stieg um 9,6% auf 122,6 Mio. €.

Knapp 5% liegen locker für Sie drin

Cenit zahlt seit 2004 eine Dividende und hat sie jährlich um durchschnittlich 10% gesteigert. Das ist ganz beachtlich, denn viele Software-Unternehmen zahlen gar nichts oder sehr wenig.

Cenit lässt sich da nicht lumpen und schüttet 1,00 € je Aktie an seine Aktionäre – macht eine Rendite von 4,8%; am 14.05. ist Zahltag.

Übrigens hat sich auch der Kurs in den vergangenen 5 Jahren mit 226% hervorragend entwickelt – und ein Ende der Fahnenstange ist noch nicht in Sicht…

24. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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