Zwei Modeaktien mit starkem Wachstum

Inditex ist in den ersten 9 Monaten erneut profitabel gewachsen.

Der Konzern hat 230 neue Filialen in 48 Ländern eröffnet und gleichzeitig den margenstarken Online-Handel ausgebaut. In 29 Ländern können die Kunden bereits via Internet ordern.

Für Rückenwind sorgten nicht nur die Expansion, sondern auch der schwache Euro und die konjunkturelle Erholung auf dem Heimatmarkt Spanien. Das Management sprach aber auch von solidem Wachstum auf vergleichbarer Basis.

Inditext wächst profitabel

Anders als bei vielen Konkurrenten geht die Ausweitung des Filialnetzes nicht zu Lasten der Rentabilität. Die operative Marge verbesserte sich von 17 auf 17,5%, und die Bruttomarge blieb mit 58,8% stabil.

Die Dollarstärke, die den Wareneinkauf in Asien verteuert, spürt der Konzern kaum. Inditex hat zwar keine Jahresprognose abgegeben, berichtete aber über ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft. In den ersten fünf Wochen des Schlussquartals sei der Umsatz um 15% gewachsen.

Hintergrund des Erfolgs ist die Strategie der Fast Fashion

Kaum ein anderer Modekonzern kann so schnell auf die sich ändernden Modetrends reagieren wie Inditex. Auch Wetterkapriolen sind für die Spanier kein Thema. Jede Woche kommt neue Ware in die Läden. Das ist nur deshalb möglich, weil Inditex hauptsächlich in der Nähe der wichtigen europäischen Absatzmärkte produziert und auf eine ausgezeichnete Logistik bauen kann.

Mode von Inditex steht bei den Kunden hoch im Kurs. Der Geschäftserfolg wird aber auch von den Anlegern belohnt. Die Aktie entwickelt sich deutlich besser als der Vergleichsindex

Unternehmensporträt

Der spanische Modekonzern Inditex (Industria de Diseño Textil SA) gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in der Bekleidungsbranche. Inditex verfügt über 8 Marken: die Kernmarke ZARA (Umsatzanteil 66%), Bershka (9%) und die kleineren Marken Pull & Bear, Massimo Dutti, Stradivarius, Oysho, Zara Home und Uterqüe. Das Unternehmen ist mit rund 7.000 Stores in 88 Ländern der Welt tätig, davon 1.858 Stores im Heimatmarkt Spanien.

Skechers hat das Geschäftsjahr 2015 mit Rekordwerten beendet

Es wurde erstmals die 3 Mrd-$-Umsatzmarke (+32%) geknackt. Die Gewinne stiegen überproportional um 67% auf 232 Mio $. Die Marketingaktivitäten haben sich ausgezahlt. Mehr als 100 Mio $ investiert der Konzern hier jährlich. Mit Meghan Trainor konnte Skechers neben Demi Lovato einen weiteren Popstar als Werbegesicht gewinnen, das den internationalen Appeal der Marke stärken soll. Das internationale Geschäft wuchs 2015 um 59% und wird weiter forciert.

Innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre sollen 50% der Umsätze außerhalb der USA generiert werden (aktuell: 41%). Aber auch in den USA ist der Markt noch nicht gesättigt. Mit einem Plus von 22% im Großhandel war man hier sehr erfolgreich.

Skechers drückt weiter aufs Tempo

Das Filialnetz ist 2015 auf über 1.300 Stores weltweit angestiegen. Um 2016 erneut ein zweistelliges Umsatzplus zu erzielen, sollen weitere 330 bis 340 Läden weltweit eröffnet werden. Neue Märkte, Produktkategorien und Zielgruppen spielen bei der Expansion eine wichtige Rolle.

Bei Kindern ist Skechers global bereits die Marke Nr. 1. Im Sportschuhbereich in den USA löste das Unternehmen adidas als Nr. 2 ab. In Europa wird stark in die Vertriebsinfrastruktur investiert; die Kapazitäten wurden gegenüber 2014 mehr als verdoppelt.

Für 2016 rechnen wir mit neuen Rekordwerten. Die verbesserten Umsatz- und Eigenkapitalrenditen zeigen, dass das Wachstum bis dato profitabel ist. Mit einem 2016er KGV von 15,1 ist Skechers für einen Wachstumstitel attraktiv bewertet.

Unternehmensporträt

Skechers USA ist eine führende Schuhgeschäftkette (Schuhe, Sandalen, Sportschuhe, Stiefel). Der Konzern vertreibt seine Schuhe über den Handel, über eigene Schuhläden und über die E-Commerce-Webseite Skechers.com. Das Unternehmen ist in den USA und Kanada, in Europa und in Asien präsent. Produziert wird hauptsächlich in China.

16. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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