Zwei österreichische Immobilien-Unternehmen auf die Sie einen näheren Blick werfen sollten

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Die CA Immobilien Anlagen AG und die UBM Development AG gehören können zu den besten Immobilien-Unternehmen Österreichs. (Foto: Wiener Börse AG)

Die CA Immobilien Anlagen AG blickt nach einer starken Halbjahresbilanz optimistisch in die Zukunft. Das signifikante Portfolio-Wachstum schlug sich in den wesentlichen Kennziffern nieder. Im Zuge der anhaltenden Immobilienentwicklungen und -akquisitionen wurden die Mieterlöse um 19% gesteigert. Der Gewinn lag mit 103 Mio. € um 15% über dem Vorjahreswert.

Neben mehreren Projektfertigstellungen wie dem InterCity Hotel Frankfurt Hauptbahnhof und den Orhideea Towers in Bukarest leisteten die angekauften Bürogebäude Warsaw Spire C in Warschau, Campus 6.1 in Bukarest und das Visionary in Prag einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum. Die Vermietungsquote blieb mit 95,3% auf einem hohen Niveau. Und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum.

Hohe Nachfrage bei Büroprojekten

Die hohe Nachfrage nach Büroprojekten ist laut Management der CA Immo ungebrochen. Per Ende Juni verfügte das Unternehmen über eine Entwicklungs-Pipeline von 805 Mio. €. Im laufenden 2. Halbjahr werden zwei Büroprojekte in Berlin fertiggestellt und in den eigenen Bestand übernommen. Diese waren bereits zu 93% beziehungsweise 100% vorvermietet. Zudem wird in diesem Jahr mit der Entwicklung eines weiteren Bürohochhauses in Berliner Bestlage begonnen, das bereits vor Baustart zu 100% an KPMG vermietet ist.

Der Erfolg spiegelt sich auch in einer anhaltenden Aufwertung des Immobilienvermögens wider

So dürfte der Nettovermögenswert der Aktie in den kommenden Jahren weiter steigen. Auch bei der Dividende sehen wir mit Blick auf das Wachstum und die gute Eigenkapitalquote Luft nach oben.

Unternehmensporträt

CA Immobilien Anlagen AG hat ihren Sitz in Wien und Niederlassungen in 6 Ländern Zentraleuropas. Das Kerngeschäft ist die Vermietung, das Management und die Entwicklung von hochwertigen Bürogebäuden. CA Immobilien verfügt über ein Immobilienvermögen von 4,7 Mrd. Euro in Deutschland, Osteuropa und Österreich.

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UBM Development AG hat die Prognosen nach einem starken Halbjahresabschluss erhöht

Statt eines Vorsteuerergebnisses von 55 Mio. € peilt das Unternehmen im laufenden Jahr 65 Mio. € an. Damit dürfte sich der Nettogewinn auf schätzungsweise 47 bis 50 Mio. € belaufen. Hintergrund für die Erhöhung der Gewinnprognose waren neben der erfreulichen Entwicklung im 1. Halbjahr mit einem Wachstum des Gewinns pro Aktie um 19% auch die Verkaufserfolge nach Abschluss des Bilanzstichtages.

Nachdem der Umsatz im 1. Halbjahr im Vergleich zu der von Großprojekten geprägten Vorjahresperiode rückläufig war, soll der Umsatz im weiteren Jahresverlauf deutlich anziehen. Die zwei für 2019 geplanten Trade-Sales sowie der wichtigste Forward-Sale, das Wiener Büroprojekt QBC 1&2, wurden bereits unterzeichnet. Zudem kündigte UBM noch für dieses Jahr den Verkauf der Hotels Dream Castle und Magic Circus im Disneyland Paris an.

Wachstumstrend ist laut Management nachhaltig

Das Management sieht einen nachhaltigen Wachstumstrend, der weiter anhalten soll: „Die Gewinnsteigerung dieses Jahr ist nicht einmalig, sondern stellt ein neues Niveau für die Zukunft dar“, so CEO Winkler. Angesichts des langfristig anhaltenden Niedrigzinsumfeldes dürfte weiteres Kapital in Immobilien fließen. Das Unternehmen verfügt bereits jetzt über eine Entwicklungs-Pipeline von rund 2 Mrd. €, darunter 16 City-Hotels mit über 4.000 Zimmern sowie 3.500 Wohnungen in stark nachgefragten Metropolen wie Wien, München oder Prag. Zudem setzt sich der Trend zu größeren Projekten fort.

Unternehmensporträt

UBM hat sich auf die Immobilienentwicklung fokussiert und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Baugenehmigung über Planung, Marketing und Bauabwicklung bis hin zum Verkauf ab. Der Fokus liegt dabei auf den Märkten Österreich, Deutschland und Polen sowie auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro.


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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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