Zwei Sportartikelhersteller mit viel Potenzial

Bei Foot Locker brummt das Geschäft. Durch Wachstum bei den Marken Foot Locker, Footaction, Lady Foot Locker, Kids Foot Locker und Champs steigerte die Sportartikelkette im 3. Quartal den Umsatz um 6,7% auf 1,73 Mrd $. Der Gewinn stieg um 17% auf 120 Mio $.

Ausschlaggebend für die solide Umsatzentwicklung waren in erster Linie die Same-Store-Umsätze, die sich um 6,9% erhöhten. Verbessert wurde auch die Bruttomarge; sie stieg leicht auf 33,16%. Gegenüber dem Vorquartal war der Lagerbestand um 0,8% geringer.

Die Umsetzung des Strategieplans ist weiterhin erfolgreich – und das in allen Divisionen im Heimatmarkt sowie in den größten internationalen Märkten. Der CEO macht seinen Job gut. Im 3. Quartal wurden weitere 21 unrentable Filialen geschlossen, 67 modernisiert oder an einen besseren Standort verlegt und 35 Läden neu eröffnet.

Seit Ende Oktober betreibt Foot Locker somit 3.474 eigene Geschäfte in Nordamerika, Europa und Australien. 46 zusätzliche Filialen werden auf Franchisebasis im Mittleren Osten und Südkorea betrieben. 27 weitere unter der Marke Runners Point in Deutschland und der Schweiz.

Foot Locker erhöht die Dividende

Die Aktionäre wurden Ende Januar mit einer um 10% auf 22 Cent je Aktie erhöhten Quartalsdividende am Geschäftserfolg beteiligt. Im laufenden Jahr will Foot Locker den Gewinn im zweistelligen Prozentbereich steigern.

An der Börse kam dies offenbar gut an: Die Foot-Locker-Aktie verteuerte sich auf knapp 59 $; dies entsprach einem neuen Allzeithoch.

Unternehmensporträt

Foot Locker ist eines der größten Einzelhandelsunternehmen in Nordamerika. International ist der Konzern mit über 3.474 Spezialgeschäften (Sportbekleidung, -schuhe und -ausrüstung) in 23 Ländern vertreten.

Hinzu kommt der direkte Verkauf über Kataloge und das Internet (footlocker.com/Eastbay). footlocker.com managt außerdem den Shop- und Katalogverkauf der National Football League (NFL).

Dick’s Sporting Goods: Für jeden Outdoorfan die passende Ausrüstung

Für die einen sind es spannende Drills, für andere die Erholung in der Natur. Die Faszination fürs Fischen hat viele Facetten. Dicks’s hat nicht nur für jeden Angler, sondern auch für jeden Outdoorfan die passende Ausrüstung.

Die sorgten für so gute Geschäfte, dass Dick‘s im 3. Quartal die Markterwartungen übertraf. So konnte die Sportartikelkette den Umsatz um 9% auf 1,52 Mrd $ steigern.

Während die Umsätze auf vergleichbarer Fläche in den Dick‘s Sporting Goods Filialen um 1,7% zulegten, gelang den Golf Galaxy Geschäften eine deutliche Verbesserung um 8,9%. Der Nettogewinn je Aktie erreichte 41 Cent, nach 40 Cent im Vorjahr.

Die Investoren waren mit der Bilanz offensichtlich zufrieden und verhalfen dem Aktienkurs zu einem Sprung in Richtung altes Allzeithoch. Belohnt wurden sie mit einer Quartalsdividende von 12,5 Cent je Aktie und einem Aktienrückkauf in Höhe von 75 Mio $.

Um das Wachstumstempo beizubehalten, wurden 32 neue Geschäfte eröffnet, davon entfielen 7 auf die neue Linie Field & Stream, in der nur Jagd-, Angel- und Outdoor-Ausrüstungen angeboten werden, und eine Golf Galaxy Neueröffnung.

Auch online geht’s voran

Auch die Onlineverkäufe machen Fortschritte und erzielen mittlerweile 7,3% des Gesamtumsatzes. Mit einer Eigenkapitalquote von 45% und 78 Mio $ Cash, kann Dick’s die Expansion leicht aus eigener Kraft stemmen.

Für 2014 erwarten wir einen Umsatz von 6,8 Mrd $ sowie einen Gewinn von 337 Mio $. Bei den vergleichbaren Filialumsätzen ist eine Steigerung zwischen 2,5 und 3% realistisch.

Unternehmensporträt

1948 eröffnete Dick Stack ein Geschäft für Angelköder und -zubehör. 1958 erweiterte er das Angebot, verkaufte jetzt auch Sportartikel und eröffnete ein zweites Geschäft: Dick’s Sporting Goods war geboren.

Heute führt sein Sohn Edward die Geschäfte. Er hat das Unternehmen kontinuierlich zu Amerikas größtem Sportartikelhändler gemacht. Dick’s betreibt 597 Läden in 46 Staaten und 80 Golf Galaxy Spezialgeschäfte in 29 Staaten.

20. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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