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Roland Koch: ein Leben für die Politik

Der in allererster Linie als ehemaliger hessischer Ministerpräsident bekannte Roland Koch wurde 1958 in Frankfurt am Main geboren.

Das Studium der Rechtswissenschaft an der dortigen Johann Wolfgang Goethe-Universität schloss er 1983 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab. 2 Jahre später folgte das zweite, seit welchem er als Rechtsanwalt zugelassen ist. Mit Spezialisierung auf die Bereiche Wirtschafts- und Arbeitsrecht übte der Juirist diesen Beruf schließlich bis 1999 in Eschborn aus.

Was ihn aber weitaus bekannter gemacht hat, ist Kochs politische Karriere, die er bereits in seiner Jugend begann. So band er sich schon sehr früh an die CDU und war in den 1980ern zwischenzeitlich auch Bundesvorsitzender der Jungen Union.

1987 bis 1991 war der gelernte Rechtsanwalt neben seiner eigentlichen Haupttätigkeit hessischer Justizminister und von 1993 bis 1999 Vorsitzender der CDU-Fraktion im hessischen Landtag. Von 1998 bis 2010 war der Frankfurter dann schließlich Landesvorsitzender der hessischen CDU und hatte von 1999 bis 2010 zudem den Posten des hessischen Ministerpräsidenten inne.

Was nach der Politik kam…

Mit der Begründung ab nun in der Wirtschaft tätig werden zu wollen, legte Koch 2010 dann alle politischen Ämter nieder. Daraufhin wechselte der ranghohe Politiker im Ruhestand nach seiner Laufbahn in der CDU im März 2011 in den Bilfinger-Vorstand. Dort bekleidet er seit Juli desselben Jahres auch den Posten des Vorstandsvorsitzenden.

Seine Arbeitsbereiche decken dort die Felder Strategie, Kommunikation, Personal, Recht und Compliance ab. Über sein Unternehmen sagt der ehemalige Rechtsanwalt und Politiker heute: „Der Einfallsreichtum von Ingenieuren, gekoppelt mit der Leidenschaft anspruchsvoller Dienstleister – das ist Bilfinger.“

Seit Anfang 2011 ist Koch darüber hinaus auch Aufsichtsratschef der UBS Deutschland, dem deutschen Zweig der größten Universalbank der Schweiz.

Einen Ausflug in die Welt der Wirtschaft hatte er zudem bereits in den Jahren 1999 bis 2003 in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport AG gemacht.

Kritik und Auszeichnungen

Immer wieder sind dem Hessen auch harsche Kritik und Rücktrittsforderungen entgegengeschlagen. Gerade im Rahmen seiner Aussprache für den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens in Kombination mit seiner Doppelfunktion als Ministerpräsident und Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport AG und im Zuge der CDU-Spendenaffäre zur Jahrtausendwende war dies der Fall.

Trotz allem hat Koch bis heute aber auch immer noch viele Befürworter und gute Kontakte zu bedeutenden Menschen aus allen möglichen Bereichen. Und so trat der ehemalige Politiker damals auch nicht zurück, sondern versprach im Falle des Spendenskandals „brutalstmögliche Aufklärung“ und waltete seines politischen Amtes noch weitere 10 Jahre.

Heute kann der hessische Ministerpräsident a.D. außerdem auf eine ganze Reihe von Auszeichnungen blicken.

Kurzprofil Die Bilfinger SE ist ein Unternehmen aus dem Bau- und Dienstleistungs-Bereich. Infolge mehrerer Zu- und Verkäufe deckt das Angebots-Spektrum heute Beratung, Entwicklung, Planung, Finanzierung, Bau, Instandhaltung und Betrieb der Industrieanlagen, Kraftwerke und sonstigen Immobilien ab. Mit seinen über 70.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 8,5 Mrd. € ist der Engineering- und Service-Konzern weltweit ganz oben mit dabei.

Bilfinger ist mit der WKN 590900 im MDAX vertreten.
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