Bei den Edelmetallen geht es rund!

Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Edelmetalle. Sowohl beim HUI Index als auch bei Gold und Silber selbst sieht die Lage alles andere als positiv aus.

Preise im Sinkflug

Alarmstufe rot bei den Edelmetallen! Die Preise von Gold und Silber sind ja schon länger im Sinkflug.

Für uns ist das nicht überraschend: Nur allzu oft habe ich an dieser Stelle vor der Schwäche des Sektors gewarnt.

Einstieg beim HUI lohnt nicht

Richtig dramatisch sieht die Lage beim HUI, einem Index für Goldminen-Aktien, aus.

Dieser stürzte im Zuge der Finanzkrise 2008 in die Tiefe und kletterte dann auf ein Hoch bei 650 Punkten (erreicht im Dezember 2011). Seitdem hat sich der HUI nunmehr halbiert.

Sie denken an einen Einstieg? Vergessen Sie es! Wenigstens, wenn Sie sich nach Charts richten. Es sieht nämlich keinesfalls nach einer Bodenbildung aus.

Der HUI hat eine sehr langfristige Schulter-Kopf-Schulter Formation gerade erst abgeschlossen und kann vom aktuellen Niveau bei 325 Punkten leicht nochmal 33% verlieren – das rechnerische Kursziel liegt bei rund 230 Punkten.

Gold und Silber: Langfristige Trendwendemuster

Etwas Angst bekomme ich auch beim Blick auf Gold und Silber. Das weiße Metall testet gerade intensiv den Key-Support von rund 26,50 US-$. Genauso steuert Gold auf die Schlüsselunterstützung im Bereich 1550 US-$ zu.

Diese Bereiche haben sich zur Bastion entwickelt. Entsprechend strategisch wichtig ist ihre Bedeutung. Wir haben es hier mit langfristigen Trendwendemustern zu tun: Fallen diese Marken, dann stürzen auch die Metalle ab.

Dieser Bereich ist hart umkämpft, er wurde in der Vergangenheit schon mehrfach erfolgreich getestet.

Denken Sie auch daran: Die schwache Jahreszeit für Metalle hat gerade erst begonnen. Wer also derzeit gerne auf Schnäppchenjagd geht, der sollte woanders shoppen gehen. Es ist durchaus möglich, dass die Preise noch deutlich in den Keller gehen.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

4. April 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.