BMW-Aktie: Razzia und Rekorde bringen Wechselbad der Gefühle

Rund 100 Beamte hatten am Tag vor der Bilanz-Pressekonferenz den Hauptsitz durchsucht, das Forschungs- und Innovationszentrum sowie das Dieselmotorenwerk im österreichischen Steyr. Der Grund: auch bei den Bayern wird vermutet, sie hätten Manipulationen an den Dieselabgasvorrichtungen vorgenommen. Die Konzernführung präsentierte davon unbeirrt einen Rekordgewinn von 8,3 Milliarden Euro. Fast jeder dritte Euro davon soll an die Aktionäre gehen. Und jeder Facharbeiter bekommt gut 9000 Euro Erfolgsbeteiligung. Die Botschaft dahinter ist klar. BMW soll Kurs halten. Konzernchef Harald Krüger will auch 2018 zu einem Rekordjahr machen. GeVestor fasst die wichtigsten Aussagen zusammen.

Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.