Dax30 – Anleger bleiben vorsichtig

Wie üblich werfe ich zu Beginn der Ausgabe einen intensiven Blick auf den deutschen Aktienindex und im Anschluss daran präsentiere ich Ihnen eine Analyse zu einem Dax30 Einzeltitel.

Ruhiger Handelstag geht zu Ende

Die Vorgaben der Wall Street waren gar nicht mal schlecht. Allerdings hat sich der deutsche Aktienindex nicht wirklich zu großen Schritten am heutigen Handelstag hinreißen lassen. Obwohl es seitens der US Berichtssaison eher gute Ergebnisse gab, hat sich der Dax davon nicht anstecken lassen.

Vielleicht sind die Anleger aber auch nur ein wenig vorsichtig, schließlich steht heute Abend um 20 Uhr MEZ noch das Ergebnis des letzten FOMC Sitzungsprotokolls bevor. Letztendlich konnte sich der Dax nach einem zwischenzeitlichen Anstieg bis fast 9.550 Punkte, ein kleines Kursplus von 16 Punkten zur Schlussglocke retten. Hierdurch konnte die Marke von 9.500 Punkten knapp verteidigt werden.

Nicht viel Neues zu berichten

Wie bereits gestern diskutiert: Nun wird es insbesondere von der Wall Street abhängen, ob wir im deutschen Aktienindex eine Erholung bis ca. 9.600 Punkte sehen. Grundsätzlich ist diese oberhalb des letzten Tiefs möglich! Vorsicht ist weiterhin angebracht, sofern der Index unter sein letztes Tief fällt.

Mein Dax Fazit

Übergeordnet bleibt der Index vorerst angeschlagen. Kurzfristig hat sich hingegen der überverkaufte Status bereits zu einer leichten Erholung hinführen lassen. Diese kann noch ein Stück weitergehen, allerdings sollten die Dax Bullen weiterhin vorsichtig agieren.

Deutsche Bank –  Ist da was im Busch?

Laut „Reuters“ habe die EU-Bankenregulierungsbehörde EBA letzte Woche ihren neuen Entwurf für die Umsetzung ihrer Eigenkapitalrichtlinie vorgestellt. Dies sei weithin unbemerkt von der Öffentlichkeit geschehen. Die Anforderungen der EBA seien aber strenger als die Zielgrößen, die sich die Deutsche Bank bisher für ihre bilanzielle Umstrukturierung gesetzt habe.

Die neuen Richtlinien seien laut einem Analysten ein wichtiges Thema für die Deutsche Bank. „Reuters“ zitierte zudem einen Bankenspezialisten von JP Morgan: Dieser vermute, dass die Deutschen Bank noch „weitere 2,2 Milliarden Euro an Kapital“ brauche, um die EBA-Regeln umzusetzen. Erst 2013 hatte das Institut eine Kapitalerhöhung um drei Milliarden Euro durchgeführt, um seine Kapitalbasis zu stärken.

Charttechnisch sieht die Aktie jedenfalls weiter angeschlagen. Übergeordnet bleibt Platz bis ca. 30,70€. Allerdings ist und bleibt diese Marke für die Bullen ein interessanter Einstieg!

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9. April 2014

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist Profi Trader. Er bestreitet seit Jahren seinen Lebensunterhalt durch das Handeln an den Aktienmärkten. Seinen Schwerpunkt hat der Trading-Experte auf den Handel mit Indizes gelegt.

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