Dax30 – Es sieht weiterhin nicht gut aus

Wie üblich werfe ich zu Beginn der Ausgabe einen intensiven Blick auf den deutschen Aktienindex und im Anschluss daran präsentiere ich Ihnen eine Analyse zu einem Dax30 Titel.

ZEW Index mit erneutem Rückgang

Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobene Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland geht zum siebten Mal in Folge zurück, er sinkt etwas stärker als erwartet um 2,7 auf 27,1 Punkte.

Ökonomen haben mit einem Rückgang auf 28,0 von 29,8 gerechnet. Als Hauptgründe sind laut ZEW unter anderem rückläufige Umsätze im Einzelhandel sowie geringere Auftragseingänge in der Industrie.

Auch der Index der Lagebeurteilung fällt zurück – um 5,9 auf 61,8 Zähler. Volkswirte haben einen leichten Rückgang auf 66,0 von 67,7 erwartet. Seitens konjunktureller Nachrichten hatte der Dax also wenig zu lachen.

Rückenwind aus den USA hilft auch nicht

Trotz der guten Vorgaben aus den USA gelang dem Dax kein weiterer Kursanstieg. Genau dieses Verhalten passt allerdings zu meiner weiterhin bestehenden Prognose. Aber nochmals zurück zur heutigen Kursentwicklung.

Für den deutschen Aktienindex ging es bergab und zwar um 0,6 Prozent. Dieser Rückgang ist mit Sicherheit kein Drama – keine Frage! Festzustellen ist aber, dass der Dax unverändert eine deutliche Underperformance gegenüber der Wall Street aufweist.

Es bleibt wie es ist…

Es sollte ursprünglich zu einem Hochpunkt zwischen 10.030 und 10.080 Punkten kommen. Mit einem bisherigen Jahreshoch bei 10.051 Punkten ist es nahezu Ideal verlaufen.

Seitdem habe ich eine mittelfristige Korrektur ausgerufen und mein Mindestziel bleibt hierbei ca. 9.400 Punkte. Sollte sich die Underfperformance verstärken, dann kann es sich wie ehemals auch schon angesprochen bis auf eine 1.000 Punkte Korrektur ausdehnen.

Mein Dax Fazit

Wir befinden uns im fortgeschrittenen Korrekturmodus. Jegliche Erholungen dürften immer wieder auf Tage gesehen auf neuen Abgabedruck treffen.

Lufthansa – Augen auf vorm Aktienkauf

Die Lufthansa Aktie ist ein passendes Beispiel für ein altes Sprichwort: „Nicht ins fallende Messer greifen“. Von über 20,00€ ging es nun abwärts bis aktuell schon unter die 15,00€ Marke.

Wir sprechen hierbei von einem 25%igen Einbruch innerhalb von 3 Monaten. Aus diesem Grunde habe ich mir die mittelfristige Chartlage einmal angeschaut. Schließlich ist in meinen Augen eine Lufthansa durch den Einbruch recht attraktiv geworden aber der Wochenchart sagt das klare Gegenteil.

Mehr zu diesen Themen wie gewohnt im Video.

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15. Juli 2014

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist Profi Trader. Er bestreitet seit Jahren seinen Lebensunterhalt durch das Handeln an den Aktienmärkten. Seinen Schwerpunkt hat der Trading-Experte auf den Handel mit Indizes gelegt.

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