Der BITCrash

Liebe Leser,

kurz vor dem Wochenende geht es heute um die Entwicklungen rund um die Internetwährung Bitcoin.

Achterbahnfahrt für die Halter der digitalen Währung

What goes up must come down – oder: wer hoch fliegt, kann tief abstürzen!

Dieses eiserne Börsengesetz gilt nicht nur für Tulpen, Eisenbahnaktien, Technologieaktien oder Edelmetalle. Nein, es gilt auch für digitale Währungen wie Bitcoin.

Die Internetwährung erlebte einen sagenhaften Run in den letzten Tagen und Wochen. Von praktisch Nichts stieg die Währung in kürzester Zeit auf sage und schreibe 265 US-$ an.

Am Mittwoch kam dann das böse Erwachen der Anleger: Bitcoin stürzte jäh ab und landete schließlich von 265 US-$ auf nur 105 US-$ – das war somit mehr als eine Halbierung innerhalb von nur einem Handelstag.

Die Achterbahnfahrt ist aber nichts Neues für Halter der digitalen Währung, denn auch schon im Mai 2011 stieg die Währung aus dem Nichts auf 30 US-$, nur um danach wieder im Jenseits zu verschwinden.

Vorsicht: Rücktausch in beliebige Währung nicht möglich

Für Sie als Trader ist wichtig: Beachten Sie, dass Sie Bitcoin zwar kaufen können, aber ein Rücktausch in die Währung Ihrer Wahl nicht möglich ist.

„Gewinne sichern“ kann ein Bitcoin-Halter also nur damit, dass er seine Bitcoins ausgibt, sofern Bitcoins als Zahlungsmittel möglich sind. Das ist nämlich nur bei bestimmten Angeboten der Fall.

Vor allem in Amerika werden die Bitcoins immer stärker reguliert, da man Angst vor dem Thema Geldwäsche hat. Und in immer mehr Ländern versucht man nun deshalb, diesem Hype einen Riegel vorzuschieben.

Letztlich ist aber auch Bitcoin – finanztechnisch betrachtet – nur eine weitere Blase, die ausgepumpt wird und wie immer irgendwann platzt!

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

12. April 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.