Der Euro bricht aus

Heute ist der Tag der EZB: Es findet eine Sitzung mit anschließender Pressekonferenz statt.

Wie gewohnt notieren dann die Währungsmärkte volatiler, natürlich insbesondere der Euro. Deswegen lohnt es sich heute, diese Währung genauer anzusehen: Wir werfen einen Blick auf das Währungspaar EURUSD.

Euro bricht nach oben aus

Die Notenbanker werden aller Voraussicht nach nichts an den Zinsen tun. Und wie „versprochen“: Der Euro bricht gegenüber dem US-Dollar nach oben aus.

Per heute liegt der Markt stabil oberhalb der Marke von 1,30 und sogar der Widerstandscluster bei 1,31 wurde bereits überwunden – somit können wir von einem Ausbruch sprechen.

Das ist sehr positiv, denn damit hat sich die Gemeinschaftswährung Potenzial in Richtung 1,35 verschafft!

Weitere Hinweise liefern auch die Indikatoren. Wir sind von der Trenddynamik her eigentlich in einem positiven Bereich. Dies bestätigt also den Aufwärtstrend.

Euro ist leicht übergekauft

Ganz kurzfristig ist der Euro jedoch leicht übergekauft, so dass eine kleine und kurze „sell the news“-Reaktion im Rahmen der EZB-Sitzung (a) möglich und (b) wahrscheinlich ist.

Ein Rücksetzer ist aber im Zuge der guten mittelfristigen Voraussetzungen eine Kaufgelegenheit. In den nächsten Tagen und Wochen sollte der Markt nämlich nach oben ziehen – die Situation für den Euro ist eindeutig positiv.

Auch im Vergleich zu den anderen Währungen schneidet der Euro gut ab. Er ist klar freundlich gegen den Australischen Dollar, den Neuseeland-Dollar oder auch den Yen.

Für Sie als Trader ist dieser Markt aktuell sehr interessant. Sie sollten also die Entwicklungen rund um den Euro weiterhin verfolgen.

6. Juni 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.