Der S&P 500 mit BlowOff Pattern

Wir schauen uns heute den größten Aktienmarkt der Welt an. Es geht um den S&P 500. Dieser befindet sich aktuell in einer recht interessanten Phase.

BlowOff Pattern spricht für größeren Move

Der S&P 500 kam in den letzten Tagen leicht unter die Räder und konnte die 1707er-Marke nicht nachhaltig überschreiten. Per gestern zeigt er nun ein BlowOff Pattern, welches für einen kurzfristig etwas größeren Move spricht.

Die Frage ist nur, in welche Richtung die Bewegung gehen wird. Denn ganz ehrlich: Das können Sie mit meinem BlowOff Pattern nicht beantworten.

Die Richtung der Bewegung

Ein Blick auf die Akkumulation/Distributions-Linie zeigt, dass der Markt unter – wenn auch unter leichter – Distribution steht. Das lässt die Vermutung zu, dass die Bewegung zur Unterseite gehen wird.

Die AD-Linie ist bereits unter die Tiefs vom 26.07. gefallen und kann daher als Vorlaufindikator gewertet werden.

Die Saisonalität zeigt eigentlich noch bis nächste Woche nach unten. Sowohl heute als auch morgen sind die saisonalen Vorzeichen also nicht besonders positiv. Auch das spricht für eine Bewegung nach unten.

Insgesamt glaube ich also, dass die Kurse eher fallen werden. Sollte es heute wider Erwarten doch nach oben gehen, dann wäre das ein Zeichen für mich, dass der Markt wieder in Richtung neuer Höchststände strebt.

Sie als Trader sollten daher heute genau darauf achten, ob der Markt über das gestrige Tageshoch oder unter das gestrige Tagestief ausbricht.

Es bahnt sich ein größere Bewegung an, die entweder in Richtung neue Jahreshochs oder aber unter die Juli-Tiefs geht!

Vor allem für kurzfristig orientierte Trader sind diese Entwicklungen beim S&P 500 interessant. Es bleibt spannend, ob es nun eine Trendfortsetzung oder eine Trendwende gibt.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

 

8. August 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.