Die Handelstage der Woche für den DAX

Werfen wir heute zum Wochenanfang einen Blick auf die Aussichten beim DAX für die vor uns liegenden Handelstage.

Saisonales Setup ist richtungsweisend

Sie wissen, dass jeder Tag in der Woche, im Monat oder im Jahr einem bestimmten saisonalen Bias unterliegt.

Ich nenne dies auch gerne Setup. Ein Setup ist für mich ein Filter, der mir von vornherein sagt, auf welche Seite des Marktes ich mich zu konzentrieren habe.

Die Saisonalität ist nur ein Beispiel für ein solches Setup. Auch das Volumen oder die Intermarket-Beziehungen können als Setup dienen.

Zwei freundliche Tage, danach geht es abwärts

Konzentrieren wir uns nun aber auf die Saisonalität. Per Montag und Dienstag zum Beispiel liegen beim DAX zwei freundliche Tage vor uns – zumindest war dies in der Vergangenheit so der Fall.

Also werde ich die kommenden beiden Tage verstärkt nach Kaufsignalen Ausschau halten.

Nach dem Dienstag zeigt die Saison eher nach unten, wie Sie an den nach unten gerichteten Balken sehen. Also suche ich nach Dienstag Verkaufssignale im Markt.

Entscheidend sind die Entwicklungen am Markt

Vergessen wir nicht: Wir handeln Preise an der Börse und keine Setups. Deshalb ist es entscheidend, dass der Markt dieses Setup auch annimmt und sich entsprechend der Vorgabe verhält.

Positive Setups verlangen Kaufsignale, negative Setups Verkaufssignale.

Gibt es nichts in dieser Art, dann lasse ich an diesem Tag die Finger von diesem Markt und suche mir entweder neue Setups oder andere Märkte. Im schlimmsten Fall handle ich gar nicht, denn keine Position ist auch eine Position, nämlich Cash.

Egal, welche Setups Sie nutzen: Sehen Sie sie als eine Art Filter, der Ihnen dabei hilft, die Informationsflut zu reduzieren und zu ordnen, aber nicht als alleinige Informationsquelle.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

13. Mai 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.