Die Woche der Notenbanken

In dieser Handelswoche steht so einiges auf der Agenda. Den Schwerpunkt stellen wer sonst, natürlich wieder die Notenbanken dar. EZB, FED und BOJ dürften wieder für Kursphantasie sorgen.

Schließlich ist und bleibt die expansive Geldmarktpolitik die Nahrung der Aktienmärkte. Sobald sich global eine Reduzierung der Maßnahmen abzeichnet, dürften einige Anleger und Investoren kalte Füße bekommen.

Neben dem bestimmenden Taten und Worten der Notenbanken, erwarten uns auch wieder eine Reihe von Quartalszahlen und Konjunkturdaten.

Speziell Daten zum US Arbeitsmarkt werden dabei großer Beachtung geschenkt. Schließlich ist und bleibt die Entwicklung des US Arbeitsmarktes mit, ein Hauptgrund für die aggressive Geldpolitik.

Börse ist bekanntlich keine Einbahnstraße und auch wenn es vielleicht kurzfristig noch Chancen für eine Aufwärtsbewegung gibt, so sollte die alte Börsenweisheit „Sell in May and Go away“ nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Kommen wir aber nun zur charttechnischen Ausgangslage der Indizes. Wie gewohnt starten wir dabei mit dem Dow Jones.

Auch wenn es speziell in der Woche der Notenbanken schwierig ist eine Prognose zu erstellen, blicken wir weiterhin auf den Tageschart.

In der Vorwoche ist es dem Index trotz Erholung nicht gelungen, den sekundären Aufwärtstrend wieder aufzunehmen. Dieser Hürde liegt nun zu Wochenbeginn bei 14.800 Punkten!

Im S&P 500 Index richten wir den Fokus weiterhin auf den langfristigen Widerstand, welcher sich aus den Hochpunkten 2000 und 2007 zusammensetzt.

Weiter geht es mit dem Nasdaq100 Index. Zwei Widerstände sind weiterhin von großer Bedeutung. Daraus resultiert ein Widerstandsbereich von 2.860-2.880 Punkten.

Ein Test mit dem Rückenwind der Notenbanken ist keineswegs auszuschließen, allerdings dürfte ein nachhaltiger Ausbruch über 2.880 Punkte keine leichte Aufgabe werden.

Kommen wir jetzt noch zur Aktie des Tages und blicken dabei auf die Yahoo Aktie. Die charttechnische Konstellation ist ein wenig irreführend.

Zuletzt erfolgte in der Reihe von ansteigenden Tief – und Hochpunkten, ein tieferes Tief und im Anschluss ein höheres Hoch.

Daher sollte der weitere Kursverlauf meines Erachtens zunächst beobachtet werden. Manchmal ist die Seitenlinie am Aktienmarkt keine falsche Entscheidung.

Mehr dazu wie gewohnt im Daily Dax US Morning Video.

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29. April 2013

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist Profi Trader. Er bestreitet seit Jahren seinen Lebensunterhalt durch das Handeln an den Aktienmärkten. Seinen Schwerpunkt hat der Trading-Experte auf den Handel mit Indizes gelegt.

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