Dow Jones – Kampf um den Trend

Wie gewohnt verschaffen wir uns zunächst einen Überblick über die gestrigen Schlusskurse der US Indizes.

Der Dow-Jones  gewann 0,2 Prozent auf 14.701 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 schloss 0,4 Prozent höher bei 1.585 Punkten. Der Nasdaq100 legte 0,5 Prozent zu auf 2.849 Punkte zu.

Gute Daten zum US Arbeitsmarkt

Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der Woche bis zum 20. April überraschend deutlich auf 339.000 gefallen. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte, sank die Zahl der Erstanträge im Wochenvergleich um 16.000.

Analysten hatten lediglich mit einem leichten Rückgang auf 351.000 gerechnet. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt sank von 362.000 auf 357.500.

Grundsätzlich ist jede Verbesserung am US Arbeitsmarkt ein Grund zur Freude. Allerdings war dies nicht wirklich in den gestrigen Kursen erkennbar, warum nur? Die Frage lässt sich leicht beantworten.

Die Anleger bzw. der US Aktienmärkt hängt am Zipfel der expansiven Geldmarktpolitik und diese wird schließlich nur so lange fortgeführt, wie es auch für eine Verbesserung am US Arbeitsmarkt von Nöten ist.

Demnach ist es eine kleine Pattsituation, denn der eigentliche Grund zur Freude, geht dabei in Angst über, dass die FED den Fuß vom Gaspedal nehmen könnte.

Blick auf die Indizes

Wir starten mit dem Blick auf den Dow Jones Index und schauen hierbei auf den im Video dargestellten Tageschart. Der Index konnte sich zwar im Wochenverlauf positiv entwickeln.

Allerdings ist diesem bislang der Rücklauf in den gebrochenen Sekundärtrend verwehrt geblieben und kurzfristige, positive Signale für die Bullen bleiben demnach „noch“ aus.

Vielmehr könnte sich vielleicht schon, eine mögliche Abwärtswelle entwickeln, wenn es dem Index weiterhin nicht gelingen sollte, in den ehemaligen Sekundärtrend wieder einzusteigen.

Dieser verläuft am heutigen Handelstag bei ca. 14.770 Punkten und stellt demnach einen Widerstand dar.

Weiter geht es mit dem S&P 500 Index. Wenn wir die Hochpunkte aus den Jahren 2000 und 2007 miteinander verbinden, ergibt sich daraus ein Widerstand bei ca. 1.594 Punkten.

Genau an diesem Bereich sind wir nun schon zwei Mal in Folge abgeprallt. Ich erwarte in den nächsten 2-3 Wochen eine große Entscheidung, welche die Richtung des S&P 500 Index für die nächsten 6-8 Wochen beeinflussen dürfte.

Der Nasdaq100 Index darf natürlich nicht in der täglichen US Analyse fehlen. Der Blick auf den Tageschart gibt Aufschluss und zeigt uns genau, welche Marken derzeit eine große Rolle spielen könnten.

Der Kursbereich von ca. 2.860-2.880 ist eine komplexe Widerstandszone und könnte ebenfalls in den kommenden Wochen zu einem Kampf zwischen Bullen und Bären beitragen.

Zum Abschluss kommen wir wie gewohnt auf die Aktie des Tages zu sprechen. Für die heutige Ausgabe habe ich mich für die Aktie von Amazon entschlossen.

Der Online-Riese veröffentlichte gestern seine Quartalszahlen, welche zunächst nachbörslich für gute Stimmung sorgten. Im späteren Conference Call wurde allerdings aus dem nachbörslichen Gewinn ein Verlust.

Wie die charttechnische Ausgangslage der Amazon ausschaut, dem gehen wir mit dem heutigen Monatschart nach. Der gleitende Durchschnitt (SMA 10) wirkt bislang als Unterstützung für den Aufwärtstrend.

Amazon nähert sich nun unmittelbar seinem Hoch von Januar 2013, welches bei ca. 285$ markiert wurde.

Einige Anleger dürften durchaus in Anbetracht einer eher bald saisonale schwachen Marktphase dazu neigen, die Aktie spätestens vor/auf dem Kursbereich abzustoßen, um eine Korrektur im Aufwärtstrend dann wieder als Einstiegschance zu nutzen.

Mehr dazu wie gewohnt im Daily Dax US Morning Video.

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26. April 2013

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist seit Jahren aktiver Trader und informiert seine Leser im einzigartigen Video-Börsendienst John Gossens Tranding Club und dem kostenlosen Video-Newsletter John Gossens Daily Dax.

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