Gold-Crash!

Kurz vor dem Wochenende haben die Märkte mal wieder interessante Signale geliefert, vor allem beim Goldmarkt ist es spannend. Diesen Markt schauen wir uns zum Start in die neue Woche genauer an.

Abwärtstrend beim Gold beschleunigt

Je heller und wärmer die Tage, umso belastender ist das für eine Versicherung. Umso belastender ist die Lage also auch für den Goldpreis, denn dieser ist eine Art Versicherung.

Mit Gold versucht man schließlich, sich gegen alle möglichen Krisen abzusichern. Und pünktlich mit dem Wetterumschwung kam dann auch der Bruch beim Gold.

Nun hat der Markt Fakten geschaffen und trotz positivem Setup seinen Abwärtstrend beschleunigt.

Großer Kursverlust spricht für Ende der Goldhausse

Ein Blick auf den Gold-Chart liefert deutliche Hinweise dafür, dass wir uns nun in einem Bärenmarkt befinden.

Der Preis fiel so mir nichts, dir nichts unter die Überlebensmarke von 1.550 US-$. Wie wichtig diese Marke ist bzw. war, sehen Sie am aktuellen Preis: 1.430 US-$! Das ist ein Kursverlust von sage und schreibe 120 US-$ an nur zwei Handelstagen!

Damit ist die Goldhausse endgültig beendet, nur ein ganz schnelles Reversal über 1.550 US-$ könnte das strategische Verkaufssignal eliminieren, aber danach sieht es aktuell nicht aus.

Gewinne jetzt realisieren

Vielmehr sollten Anleger, die noch Gewinne haben, diese JETZT realisieren, da der Goldrausch nunmehr – so wie von uns erwartet – ein jähes Ende gefunden hat.

Die Kursziele liegen nun bei 1.250 US-$ und dann später bei der runden 1.000 US-$-Marke.

Im weiteren Verlauf des von mir erwarteten mehrjährigen Bärenmarktes sollte Gold dann auch in den Bereich von 750 US-$ abtauchen.

Eins scheint nach diesen Entwicklungen also sicher: Für Gold geht es auf lange Sicht nach unten und es gibt wenig Hoffnung, dass der Trend doch noch nach oben zurückdreht.

Seien Sie also kritisch, wenn Sie Kommentare von den Goldbugs, den ideologischen Goldanhängern, hören, die den aktuellen Preisverlauf als gute Kaufgelegenheit anpreisen.

15. April 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.