Gold: Kurzfristiger Glanz

Heute werfen wir einen Blick auf den Goldpreis:

Goldpreis bisher ohne Kursexplosionen

Der Goldpreis hat es Investoren und Tradern in den letzten Wochen und Monaten nicht leicht gemacht.

Die angeblich „tollen“ Fundamentaldaten schlugen sich nicht in Kurssteigerungen, geschweige denn Kursexplosionen nieder. Sie wissen: Je klarer die Argumente, umso weiter fortgeschritten ist der Trend.

Das mittelfristige Bild

Beginnen wir mit der Wochen-Perspektive: Der langfristige Aufwärtstrend im Goldpreis ist nun gebrochen. Das Edelmetall sitzt nun an einer wichtigen Unterstützung im Bereich 1.550 US-$.

Ein Blick auf den MACD-Indikator zeigt: Der Indikator ist bärisch. Wir sind sogar unter das Tief vom letzten Juli gefallen.

Das kann man als eine Art Vorlauf einordnen – es ist also nicht unwahrscheinlich, dass der Markt irgendwann hinterherzieht. Insgesamt sieht hier das Bild im Wochenchart also eher kritisch aus.

Kurzfristig könnte der Kurs nach oben gehen

Schauen wir uns nun den Tageschart an: Hier ist die technische Lage gar nicht so übel.

Die Indikatoren sind überverkauft, im Vergleich zum Zinsmarkt ist der Goldpreis unterbewertet und charttechnisch zeichnet sich ein Doppelboden ab.

Außerdem ist bald mit einem Vola-Ausbruch zu rechnen. Vermutlich wird sich der Markt heute oder morgen entscheiden, in welche Richtung es weitergeht – ob nach oben oder nach unten.

Das kauftechnische Setup spricht jedenfalls eher dafür, dass es für Gold bergauf geht.

Werfen wir zuletzt einen Blick auf den Stundenchart. Hier ist ein Dreieck zu erkennen, welches – sofern es am Ende von Bewegungen auftritt – durchaus für einen kurzfristigen Boden steht.

Die Aussichten für Gold

Aus der Sicht eines Traders (!) hat Gold demnach Luft nach oben. Keine Frage: Die Bäume werden nicht in den Himmel wachsen, aber für einen 25- bis 30 US-$ Move sollte es reichen.

Aber Vorsicht: Mittelfristig droht Gold weiter Ungemach, sollte die Schlüssel-Unterstützung bei 1.550 US-$ nicht halten!

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.


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5. März 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.