Kappungsgrenze: Das sagt sie aus

Die Möglichkeit, einseitig eine Mieterhöhung durchzusetzen, wird durch verschiedene gesetzliche Regelungen begrenzt. Eine hiervon ist die Kappungsgrenze (§ 558 Abs. 3 BGB).

Die Kappungsgrenze besagt, dass die Miete innerhalb von drei Jahren um nicht mehr als 20% steigen darf. Mieterhöhungen auf Grund von Modernisierungsmaßnahmen (§ 559 BGB) oder gestiegener Betriebskosten (§ 560 BGB) werden bei der Berechnung der Kappungsgrenze nicht eingerechnet. Bei einer Inklusivmiete dient die gesamte Miete als Grundlage der Berechnung der Miete. Im öffentlich geförderten Wohnraum gilt die Kappungsgrenze teilweise nicht (§ 558 Abs. 4 BGB)

Siehe auch: Jahressperrfrist, Mietstruktur, Modernisierungszuschlag, Öffentlich geförderter Wohnraum


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Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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