Mietdatenbank: Gesammelte Daten zur Miete

Anhand der Daten einer Mietdatenbank kann eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete begründet werden.

Eine Mietdatenbank ist eine fortlaufend aktualisierte Sammlung von Mieten, die von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter gemeinsam geführt und anerkannt wird (§ 558 e BGB).

Alles Wissenswerte zur Wohnungsbindung

Alles Wissenswerte zur WohnungsbindungFür die mit öffentlichen Fördermitteln errichteten sogenannten Sozialwohnungen gilt eine Belegungs- bzw. Wohnungsbindung. Die Vorschriften hierzu finden sich im Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG). Neben den bundesweit geltenden Regelungen wird das Wohnungsbindungsgesetz noch… › mehr lesen

Die Mietdatenbank kann zur Begründung einer Mieterhöhung herangezogen werden. In ihr spiegelt sich die ortsübliche Vergleichsmiete wieder. Daten, die älter als vier Jahre sind, werden aus der Mietdatenbank entfernt. Mietdatenbanken müssen nicht von der Kommune direkt geführt aber von ihr anerkannt werden. Für die Inanspruchnahme wird eine Gebühr erhoben.

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.