Mietdatenbank: Gesammelte Daten zur Miete

Anhand der Daten einer Mietdatenbank kann eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete begründet werden.

Eine Mietdatenbank ist eine fortlaufend aktualisierte Sammlung von Mieten, die von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter gemeinsam geführt und anerkannt wird (§ 558 e BGB).

Die Mietdatenbank kann zur Begründung einer Mieterhöhung herangezogen werden. In ihr spiegelt sich die ortsübliche Vergleichsmiete wieder. Daten, die älter als vier Jahre sind, werden aus der Mietdatenbank entfernt. Mietdatenbanken müssen nicht von der Kommune direkt geführt aber von ihr anerkannt werden. Für die Inanspruchnahme wird eine Gebühr erhoben.


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3. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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