Mieterhöhung: Das sind die Voraussetzungen

In den gesetzlich geregelten Fällen hat der Vermieter das Recht, die Miete einseitig zu erhöhen.

Möglich ist eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete, wegen Modernisierung oder aufgrund eines Staffelmietvertrages oder einer vereinbarten Indexmiete.

Bei einer Mieterhöhung zur Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete hat der Vermieter unter anderem ist die Kappungsgrenze und die Jahressperrfrist zu beachten.

Wurden an der Mietsache eine Modernisierung durchgeführt, kann der Vermieter einen Moderni-sierungszuschlag erheben.

Bei der Staffelmiete legen Vermieter und Mieter bereits zu Beginn des Mietverhältnisses in einem Staffelmietvertrag fest, wann die Miete um welchen Betrag angehoben wird.

Bei einer Indexmiete wird die Anhebung der Miete anhand des vom Statistischen Bundesamt ermittelten Lebenshaltungskostenindex festgelegt.

Bei einer Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete und bei einer Mieterhöhung nach einer Modernisierung hat der Mieter ein Sonderkündigungsrecht (§ 561 BGB).

Im Gewerbemietrecht wird häufig eine Gleitklausel im Mietvertrag vereinbart.

3. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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