Nasdaq100 und S&P500: Mit Bullen oder Bären im Boot?

Wie gewohnt starte ich nun mit dem Rückblick auf die Ergebnisse des Vortages und diese lauten wie folgt: Der Dow-Jones-Index schloss nach einem Zuwachs von 0,4 Prozent bei 16.421 Punkten. Der S&P 500 Index schloss nach einem minimalen Zuwachs von 0,1 bei 1.877 Punkten. Der Nasdaq100 verbuchte hingegen einen kleinen Kursabschlag von 0,2 Prozent und beendete den Handel bei 3.720 Punkten.

Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt

In der vergangenen Woche beantragten weniger Menschen erstmals US-Arbeitslosenhilfe als von Analysten erwartet. Die Zahl fiel um 26.000 auf 323.000. Das war der tiefste Stand seit drei Monaten. Diese Tatsache verhalf der Wall Street und insbesondere dem Dow Jones zu dem gestrigen Kursplus.

Blick auf die Indizes

Mit dem gestrigen Kursanstieg von 0,4 Prozent im Dow Jones Index, ist es den Bullen gelungen, den Abwärtstrend zu bezwingen. Diesen Ausbruch gilt es nun zu verteidigen. Dann wäre weiteres Kurspotenzial bis max. 16.590 Punkte vorhanden. Allerdings sollten sich die Bullen für einen entsprechenden Fehlausbruch absichern. Hierzu wäre nun ein Stop Loss knapp unterhalb des gebrochenen Abwärtstrends vorstellbar. Sollte der Dow Jones Index wieder in den Abwärtstrend zurückfallen, dann rechne ich mit erheblichem Abgabedruck.

Kommen wir nun auf den S&P 500 Index zu sprechen. Die Dynamik hat in den letzten beiden Tagen spürbar abgenommen. Da sich der Index allerdings oberhalb der Unterstützung von 1.868 Punkten, sitzen die Bullen sicher im Boot. Angesichts des noch möglichen Kurspotenzials des Dow Jones Index, könnte der S&P 500 Index auch noch eine kleinen Anstieg drauf setzen.

Während die Ausgangslage im Dow Jones und S&P 500 als positiv einzustufen ist, so halte ich die derzeitige Konstellation des Nasdaq100 Index für äußerst gefährlich. Die Wahrscheinlichkeit für einen Fehlausbruch ist sehr hoch und der Start zu einer Korrektur kann meines Erachtens nahezu täglich erfolgen.

3D Systems unter Druck

Die Aktie von 3D Systems ist ein sehr passendes Beispiel dafür, dass es sich durchaus lohnt mit gleitenden Durchschnitten zu arbeiten. Rückblickend ist die Aktie im Monat Februar zweimal an dem Widerstand gescheitert, welches dazu führte, dass sich die Aktie wieder deutlich nach unten entwickelt hat. Charttechnisch sehe ich dahingehend derzeit kein attraktives Setup. Erst oberhalb der 38 Tage-Linie kommt es zu einem Kaufsignal. Darunter bleibt die Aktie eindeutig angeschlagen!

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7. März 2014

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist Profi Trader. Er bestreitet seit Jahren seinen Lebensunterhalt durch das Handeln an den Aktienmärkten. Seinen Schwerpunkt hat der Trading-Experte auf den Handel mit Indizes gelegt.

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