Nestle-Aktie: Gesundheit zahlt sich nur langsam aus

Wenn der Inhalt schwach ist, sollte wenigstens die Verpackung locken: So ließe sich erklären, dass die Nestle-Führung um CEO Ulf Mark Schneider eher magere Geschäftszahlen für 2017 mit einer Dividendenerhöhung um immerhin gut 2 Prozent versüßen will. Das Umsatzplus von 0,4 Prozent auf 89,8 Mrd. Franken sprach kaum für eine höhere Ausschüttung.

Und erst recht nicht der Gewinn, der je Aktie sogar um mehr als 15 Prozent gesunken ist. Doch dieses Jahr soll alles besser werden. 2018 soll der Umbau greifen, hieß es bei der Vorstellung der Zahlen: gesündere Produkte und Innovationen sollen neuen Schub bringen. Gevestor hat die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.