Pfund gegen Yen vor dem Sprung

Heute schauen wir uns einen kurzfristig sehr spannenden Markt an: Es geht um das Währungspaar Pfund gegen Yen.

Große Bewegung steht bevor

Das Pfund steht gegen den Yen vor einer größeren Bewegung, die sich noch vor dem Wochenende einstellen wird.

Auf den ersten Blick sieht der Chart eigentlich eher unspektakulär aus.

Schauen wir uns aber die Abweichung zwischen den Eröffnungs- und den Schlusskursen in den letzten Tagen an, so stellen wir fest, dass diese immer dichter zusammenliegen. Das spricht für die Unentschlossenheit der Marktteilnehmer.

Die Vola zieht sich zusammen

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in meinem Blow-Off-Indikator, einem Volatilitäts-Indikator, wider. Wenn dieser Indikator sehr weit unten ist, dann folgt in der Regel am nächsten Tag ein größerer Move.

Und so sieht es auch in der aktuellen Situation aus: Die Volatilität zieht sich also zusammen, so dass markttechnisch gesprochen eine Vola-Expansion unmittelbar bevorsteht.

Und wie immer bei derlei Vola-Konstellationen sind solche Zustände nicht von Dauer, sondern nur für einen bestimmten Zeitraum zu tolerieren. Es steht also eine Ausweitung der Vola und somit eine größere Kursbewegung bevor.

Chancen für Trader

Fraglich ist, in welche Richtung diese Bewegung nun gehen wird. Ein Blick auf den 30-Minuten-Chart liefert weitere Hinweise.

Rein charttechnisch spricht vieles für einen Breakout nach oben. Zwischen 152,2 und 152,4 liegt eine Widerstandszone, die beim Überschreiten einen prozyklischen Longeinstieg anbietet.

Unten liegt im Bereich 151 eine Aufwärtstrendlinie, die sich ebenfalls als Trigger anbietet – hier wäre dann der Breakout nach unten. Die Richtung, in die es nun weitergeht, ist also offen.

Egal wohin die Reise geht: Für Trader bieten sich hier Chancen in den kommenden Handelsstunden und das Kurspotenzial reicht – für beide Richtungen – in den Bereich 150 bis 200 Pips. Das Wochenende kann also kommen.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

25. April 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.