Privatanleger: Systematisch Verluste vermeiden

Faktisch fahren Privatanleger an der Börse durchgehende Verluste ein, das unabhängig von allgemeinen Boom- oder Crashphasen. Wie lässt sich dieser Misserfolg der Privatanleger erklären?

Auch hier liefert die verhaltenorientierte Finanzwissenschaft (Behavioural Finance) Antworten. Viele Privatanleger werden in ihren Tradingentscheidungen vom sogenannten Dispositions-Effekt beeinflusst.

Dabei führen eingefahrene Gewinne zu einem vorzeitigem Verkauf von vielversprechenden Gewinneraktien, während Verlustaktien zu lange im Bestand verbleiben.

Privatanleger halten Verlustaktien um, gegenüber sich und der Umwelt, keine Fehlentscheidungen einzugestehen, während man mit dem Verkauf gewinnbringender Aktien erfolgreich darsteht.

Bei steigenden Märkten liegt eine weitere Gefahr in der Selbstüberschätzung vieler Privatanleger. Erfahren Sie mehr über emotionale Faktoren in den weiteren Videos.

Viel Spaß beim Anschauen!

16. März 2010

geve
Von: geve.