Short Pattern für den S&P 500

Wir sind in der letzten Woche des Monats Februar angekommen.

Da lohnt es sich, einen Blick auf den S&P 500 zu werfen – genauer gesagt auf den saisonalen Kontext. Außerdem schauen wir uns ein Tradingpattern für diesen Index an.

Ende des Monats Februar generell freundlich

An und für sich sind Nach-Verfallswochen im Februar recht freundlich – zumindest, wenn wir den S&P 500 in den letzten 45 Jahren betrachten.

Es fällt jedoch auf, dass der Markt am Montag in dieser Woche die Tendenz zu UpBig oder DownBig hat. Darunter verstehe ich Kursschwankungen nach oben oder nach unten in Höhe von 3%.

Der Markt handelt zwar tendenziell positiv, aber es gibt nun eben mal Ausnahmen, und eine der Ausnahmen könnte uns am heutigen Montag blühen.

Sie sehen, man kann schwer sagen, in welche Richtung es geht. Deshalb brauchen wir preislich bestimmte Grundvoraussetzungen, die erfüllt sein müssen.

Kurzfristiges Tradingpattern für den S&P 500

Mein kurzfristiges Tradingpattern basiert auf einem sehr einfachen Indikator, dem RSI. Dieser Indikator weist daraufhin, dass – wenn der Markt freundlich eröffnet – eine Abwärtsbewegung wahrscheinlich ist.

Das bedeutet für Sie als Trader: Beobachten Sie, wie der Markt um 15:30 Uhr eröffnet. Wenn der Eröffnungspreis über der Marke von 1517 liegt, dann shorten wir zu Marktpreisen.

Immerhin liefert das Pattern in 72% der Fälle Gewinne und der Nettogewinn liegt bei rund 19.000 US-$ bei einem Drawdown von nur 3.000 US-$ und einem Chance-Risiko-Verhältnis von 6.

Die letzten 5 Mal hat dieses Pattern gewonnen und der Profit Factor liegt bei 1,87. Wenn man immer nur dieses eine Pattern mit der Mindestkontogröße gehandelt hätte, dann hätte man 206,9% Rendite erzielt. Dieses Pattern sieht also durchaus erfolgversprechend aus.

Insgesamt ist die Tendenz für den S&P 500 also positiv. Jedoch ist heute ein Tag, an dem der Kurs trotz der guten saisonalen Vorzeichen nach unten gehen könnte.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

25. Februar 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.