S&P 500 runter, Bonds rauf

Der Tag gestern hat gezeigt, welche Power in meinem gestrigen „Short Pattern“ für den S&P 500 steckt.

Die Regel lautete: Sollte der S&P 500 über 1517 eröffnen, verkaufen wir zu Marktpreisen. Gesagt, getan – der Eröffnungskurs war dann tatsächlich bei 1525.

Und derzeit liegt diese Position rund 20 Punkte im Gewinn. Wenn man einen Kontrakt handelt, dann entsprechen 20 Punkte 1.000 $ – ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass das Pattern relativ einfach ist.

Genauere Informationen zu diesem Pattern können Sie sich im Video ansehen.

Das Zusammenspiel von Aktien und Bonds

Aktuell sind wir beim S&P 500 kurzfristig bärisch. Wenn wir aber das letzte Tief bei etwa 1495 Punkten unterschreiten, münden wir vermutlich in eine richtig bärische Phase.

Kommen wir aber nun zu einem etwas anderen Thema. Auch mein Favoritenmarkt der letzten Wochen, die US-Bonds, springen an. Aktien runter, Renten rauf – das deutet sich nun wirklich seit mehreren Wochen an.

Die Commercials sind schon in den letzten paar Wochen long im Bond gewesen und sind es immer noch. In dieser Zeit haben wir eine zermürbende Bewegung im Bereich 144 bis 142 beobachtet.

Es hat sich hier eine längere Seitwärtsbewegung gebildet, gestern ging der Kurs dann nach oben. Diese Entwicklung passt gut zum bärischen Break im S&P 500.

Der richtige Einstieg ist schwer

In solch einem Kontext ist es schwierig, Patterns aufzuspüren, die bullisch sind, damit man beim aktuellen Move dabei sein kann. Der richtige Einstieg in den Markt ist also nicht leicht zu finden – es ist eine Kunst, dabei zu sein.

Wer im Bond nach den langweiligen Tagen zuletzt immer noch long ist, dem gehört gratuliert, rund 2 Punkte Gewinn (oder 2.000 $ pro Kontrakt) sind zu verbuchen.

Der Markt gestern zeigt wunderbar, wie sich mein „Lieblingssetup“, das Verhalten der Commercials, auswirkt beziehungsweise auswirken kann.

Es ist sicherlich kein perfektes Timing-Tool, aber dafür ein brillanter Ratgeber für die Frage, wohin die nächste größere Bewegung geht.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

26. Februar 2013

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.