Teileigentum: Besonderes Sondereigentum

Teileigentum ist das Sondereigentum an bestimmten, nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen des Gebäudes in Verbindung mit einem Miteigentumsanteil an dem Gemeinschaftseigentum (§ 1 Abs. 3 WEG). In der Teilungserklärung ist bei der Begründung des Sondereigentums anzugeben, ob eine Sondereigentumseinheit Wohnungs- oder Teileigentum ist.

Beispiele für Teileigentumsrechte gewerblicher Nutzung sind Ladenlokale, Büroeinheiten und Werkstätten. Nicht notwendigerweise gewerblichen Zwecken dienen Tiefgaragenstellplätze, Garagen, Keller- und Hobbyräume sowie Dach- und Spitzbodenflächen, die ebenfalls bei Vorliegen einer räumlichen Abgeschlossenheit zu Teileigentum erklärt werden können.

Sondereigentum: Das Pendant zum Gemeinschaftseigentum

Sondereigentum: Das Pendant zum GemeinschaftseigentumSondereigentum ist das Gegenstück zum Gemeinschaftseigentum und bedeutet Alleineigentum. Dient das Sondereigentum nicht zu Wohnzwecken, wird es Teileigentum genannt. Diejenigen Teile der Wohnung, die nicht Gemeinschaftseigentum sind und die in… › mehr lesen

Siehe auch: Beschluss, Beschlussanfechtung, Gemeinschaftsordnung, Miteigentumsanteil, Öffnungsklausel, Sondernutzungsrecht, Wohnungseigentumsgesetz

Heiko Böhmer
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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