Wall Street: Ein Tief jagt das nächste

Wie gewohnt starte ich mit dem Rückblick auf die Ergebnisse des Vortages und diese lauten wie folgt: Der Dow-Jones-Index schloss nach einem Verlust von 0,8 Prozent bei 16.374 Punkten. Der S&P 500 Index schloss bei 1.872 Punkten, was einem Abschlag von 0,6 Prozent entsprach. Der Nasdaq100 beendete den Handel bei 3.600 Punkten und bewegte sich somit um 0,4 Prozent nach unten.

Showdown am Abend

Wieder mal geht es um die amerikanische Notenbank Fed. Es folgt die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls zur letzten Sitzung des Federal Open Market Committees (FOMC Minutes). William Dudley, Präsident der New Yorker Fed, erwartet, dass die US-Zentralbank sich nur langsam von ihrem Leitzins nahe null verabschieden wird. Lassen wir uns überraschen, ob die Fed die Wall Street belebt oder enttäuscht. Jedenfalls ist für Spannung gesorgt und genau das macht doch Börse aus.

Es passt absolut alles

Im Dow Jones Index wurde am gestrigen Handelstag die kurzfristige Trendunterstützung nach unten durchbrochen. Daraufhin kam es wie erwartet zum nächsten Rutsch. Im Tief notierte der Index bei 16.340 Punkten und erreichte somit noch nicht das nächste Ziel von 16.310 Punkten. Wenn diese Marke ebenfalls durchbrochen wird, dann ist Potenzial bis zur Marke von 16.000 Punkten gegeben.

Beim S&P 500 Index geht das Spiel in die nächste Runde. Erneuter Abwärtsdruck führte dazu, dass es wieder zu einem Rückfall auf die 50 Tage-Linie kam und die Bullen haben an diese Marke wie schon mehrfach in der Vergangenheit ersichtlich – gekauft! Weiterhin ist klar: Wird die 50 Tage-Linie nachhaltig nach unten verlassen, dürften einige Anleger die Flucht ergreifen. Solange dies aber nicht erfolgt, ist und bleibt eine Seitwärtsbewegung auf der Agenda.

Gestern traute sich der Nasdaq100 in den Widerstandsbereich von 3.615-3.635 Punkten hervor. Mit einem Tageshoch von 3.625 Punkten notierte der Technologieindex inmitten dieser Zone. Zwischenzeitlich folgte dann ein Rücksetzer bis 3.585 Punkte und die Widerstandszone zeigte demnach ihre Wirkung. Weiterhin sehe ich nur wenig Potenzial für einen nachhaltigen Ausbruch und die Gefahr eine größeren Abwärtswelle überwiegt.

IBM – Es sieht gefährlich aus

Bereits in der Vorwoche hatte ich darauf hingewiesen, dass die Konstellation der IBM Aktie keineswegs gut ausschaut. Nun hat die Aktie den letzten Unterstützungsbereich aufgegeben. Solange der Abwärtstrend intakt ist kann es für die Aktionäre sehr unangenehm werden.

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21. Mai 2014

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist seit Jahren aktiver Trader und informiert seine Leser im einzigartigen Video-Börsendienst John Gossens Tranding Club und dem kostenlosen Video-Newsletter John Gossens Daily Dax.

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