Wall Street – Keine Kaufbereitschaft

Wie gewohnt starte ich mit dem Rückblick auf die Ergebnisse von Freitag und diese lauten wie folgt: Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Abschlag von 0,7 Prozent bei 16.960 Punkten. Der S&P 500 Index ging mit 1.978 Punkten, was einem Abschlag von 0,5 Prozent entsprach. Der Nasdaq100 beendete den Handel bei 3.965 Punkten und ging ebenfalls mit einem Abschlag von knapp 0,5 Prozent aus dem Handel.

Mein Überschrift der letzten Ausgabe

Ein paar Lesermails erreichten mich am vergangenen Freitag. Dabei tauchte oftmals die Frage mit Bezug auf meine letzte Ausgabe auf, ob nun in der Tat der Beste Zeitpunkt ist, um sich aus den US Indizes zu verabschieden. Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass es niemals den Besten Ein – oder Ausstieg gibt. Natürlich hat man hin und wieder das Glück und es passt aber keineswegs ist dies auf Dauer möglich.

Aber angesichts der Konstellation von Dow Jones 17.000, S&P 500 nah der 2.000er Marke und ein Nasdaq100 von fast 4.000 Punkten, glaube ich das wenig Kaufbereitschaft vorhanden ist. Ähnlich wie bei einem ehemaligen Dax Stand von 10.000 Punkten und dort passte meine Ausstiegsansage. Ich sehe im US Markt jedenfalls mehr Risiko als Chance.

Blick auf die neue Handelswoche

Die Mitglieder des für Leitzins-Entscheidungen maßgeblichen Offenmarktausschusses der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) kommen am Dienstag zu ihrer regulären, zweitägigen Sitzung zusammen. Erste Ergebnisse des Treffens werden für Mittwochabend (20.00 Uhr, MESZ) erwartet. Zusätzlich gibt es selbstverständlich noch innerhalb der Woche spannende Konjunkturdaten und Quartalszahlen. Eine langweilige Börsenwoche ist demnach nicht zu erwarten, was mich sehr erfreut.

Lage der Indizes

Ganz abgesehen von den großen Marken: Beim Dow Jones und Nasdaq100 Index lässt sich ein massiver Widerstandsbereich nicht vom Tisch reden. Ich erwarte weiterhin, dass dem Dow Jones Index kein Ausbruch gelingt und auch der Nasdaq100 nicht aus dem mittelfristigen Trendkanal ausbrechen wird.

Amazon bricht ein

Der weltgrößte Onlineversand Amazon hat zwar im zweiten Quartal 23 Prozent mehr umgesetzt – doch unterm Strich stand ein Minus von rund 94 Millionen Euro. Vor allem, weil Amazon massiv investiert. Die Aktionäre bestraften dies mit einem herben Abschlag von fast 10 Prozent.

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28. Juli 2014

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist seit Jahren aktiver Trader und informiert seine Leser im einzigartigen Video-Börsendienst John Gossens Tranding Club und dem kostenlosen Video-Newsletter John Gossens Daily Dax.

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