Wall Street – Schlechte Vorgaben

Wie gewohnt starte ich mit dem Rückblick auf die Ergebnisse des Vortages und diese lauten wie folgt: Der Dow-Jones-Index schloss nach einem Abschlag von 0,5 Prozent bei 16.368 Punkten. Der S&P 500 Index ging mit 1.909 Punkten, was einem negativen Ergebnis von 0,6 Prozent entsprach. Der Nasdaq100 beendete den Handel bei 3.857 Punkten, was einem Rückgang von 0,4 Prozent bedeutete.

Aufhellung am US Arbeitsmarkt

Beginnen wir mit den guten Nachrichten. In der vergangenen Woche haben weniger Amerikaner als erwartet erstmals Arbeitslosenhilfe beantragt. Die Daten untermauern, dass sich der US-Arbeitsmarkt weiter erholt, und liefern ein weiteres Argument für baldige Zinserhöhungen der US-Notenbank. Somit wird aber den Anlegern die Sicherheit genommen, welche in den vergangenen 12 Monaten zu stetigen Kurszuwächsen führte.

Ukraine-Konflikt spitzt sich weiter zu

Seitens der Ukraine bleibt die Anpassung weiterhin groß und neue Unannehmlichkeiten drückten ebenfalls auf die Stimmung auf die ich nun im Detail nicht eingehen möchte, da es leider weitere Krisenherde gibt.

Nahost Feuerpause beendet

Hinzu kommt nun, dass die radikalislamische Hamas verkündet hat, dass sie die bis zum Freitagmorgen verabredete Feuerpause im Gazastreifen nicht verlängern wird. Die ersten Raketen sind wieder in Israel eingeschlagen. Verständlicherweise ist das kein gesundes Marktumfeld. Die Nervosität könnte also auch bei der Wall Street zunehmen.

Blick auf die Indizes

Es sieht ganz danach aus, dass es dem Dow Jones nicht gelingen wird, die 200 Tage-Linie zu verteidigen. Wenn dem so sein sollte, dann drohen weitere Kursabgaben. Beim S&P 500 ist nun wie schon in der gestrigen Ausgabe thematisiert, die Marke von 1.900 Punkten reine Formsache. Auch beim Nasdaq100 wird es nun eng. Die letzte Unterstützung bei ca. 3.835 Punkten könnte nun ebenfalls unterschritten werden.

Vielleicht entscheiden sich einige Anleger vor dem Wochenende dazu, weitere Positionen aus Sicherheitsgründen zu schließen. Schließlich ist keineswegs überschaubar, wie weit die derzeitigen Unruhen noch anhalten werden. Größere Investments sollten weiterhin nicht getätigt werden, solange keine Klarheit und Bodenbildung besteht.

Ebay marschiert gegen den Trend

Trotz aller negativer Nachrichten: Es gibt noch positives zu berichten. Ein Beispiel ist hierfür die Entwicklung der Ebay Aktie. Während es mit den Aktienmärkten abwärts geht, klettert die Ebay Aktie wöchentlich nach oben. Der mittelfristige Unterstützungsbereich konnte sich also doch etablieren!

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8. August 2014

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist seit Jahren aktiver Trader und informiert seine Leser im einzigartigen Video-Börsendienst John Gossens Tranding Club und dem kostenlosen Video-Newsletter John Gossens Daily Dax.

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