Wall Street – Trump treibt die Märkte nach oben…

Eines hat Donald Trump definitiv mit Bravour geschafft: Die amerikanischen Aktienmärkte von Rekord zu Rekord zu katapultieren. Der Handelsstreit ist völlig am amerikanischen Aktienmarkt vorbei gegangen und letztendlich wurde jede „gute Nachricht“ auch noch gefeiert. Verstehen muss man dieses Verhalten wohl nicht. Wie dem auch sei, gestern kletterte die US-Aktienmärkte wieder einmal steil nach oben, welche Überraschung? Eine wenig Ironie muss dann auch mal sein…

Gestern Abend warteten die Journalisten gespannt auf Trump und Juncker. Laut EU-Kreisen sollte nämlich eine Vereinbarung getroffen worden sein. Obwohl die Meldung nicht bestätigt war, kletterten die Märkte munter nach oben. Nach US-Börsenschluss traten Trump und Juncker vor das Mikrophon und verkündeten, dass es neue Phase der Beziehung gestartet wurde und beide Seiten hiervon gewinnen werden. Die zahlreichen Details ersparen ich Ihnen an dieser Stelle, denn damit könnte ich schon alleine die heutige Ausgabe befüllen.

Der Wahnsinn kennt kein Ende

Ich gebe gerne zu, dass dieser Eindruck sehr schnell zustande kommt, wenn schließlich der US-Aktienmarkt steigt und steigt. Ist Börse doch eine Einbahnstraße? Nein. Phasen wie diese gab es schon zu genüge in der Vergangenheit – in beiderlei Richtungen wohl gemerkt und genau dann, wenn die wenigsten mit meiner Umkehr rechneten und die Frustration der auf der falschen Seite befindlichen Marktteilnehmer bis ins unendliche angestiegen war, drehte der Markt.

Keineswegs möchte ich mich zu den sogenannten „Crash Propheten“ einreihen, denn schließlich bin ich und bleibe ich ja auch der Meinung, dass wir keinen Crash sehen werden bzw. die Märkte mittel- bis langfristig eine Menge verdauen können, ohne großen Schaden dabei zu nehmen.

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Keine Panikmache aber…

Nach langer Analyse bis in die Nacht bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich davon ausgehe, dass der US-Aktienmarkt rund 10-15 Prozent in den kommenden 6-9 Monaten verlieren wird. Nein liebe Leser, es liegt nicht an dem Schlafmangel der letzten Nacht. Diese Aussage ist mein voller Ernst. Aber nicht vergessen: Mittel – bis langfristig wird auch selbst diese Bewegung den Markt nicht zerstören und das ist auch gut so!

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John Gossen
Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist seit Jahren aktiver Trader und informiert seine Leser im einzigartigen Video-Börsendienst John Gossens Trading Club und dem kostenlosen Video-Newsletter John Gossens Daily Dax.