Wall Street – Worauf gewartet wird…

Wie gewohnt beginne ich mit dem Rückblick auf den letzten Handelstag. Der Dow Jones schloss nach einem Abschlag von 0,1 Prozent bei 21.184 Punkten. Der S&P 500 Index beendete den Handel mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 2.436 Punkten. Es fehlt noch der Nasdaq100 Index und dieser schloss nach einem Minus von 0,1 Prozent bei 5.878 Punkten.

Der Rückblick

Gestern ging es am amerikanischen Aktienmarkt zum Wochenauftakt sehr ruhig zu. Es war schon fast ein wenig verwunderlich, da schließlich in Deutschland er die Feiertags Stimmung herrschte und nicht in den Vereinigten Staaten. Wie dem auch sei, die amerikanischen Aktienindizes bewegten sich gestern in der Tat kaum vom Fleck.

Ruhig aber stark

Von Schwäche kann also weiterhin nicht die Rede sein. Ganz im Gegenteil. Die amerikanischen Aktienmärkte sind zuletzt erst wieder richtig durchgestartet und aktuell ist eine Verschnaufpause meistens der Start zu einer weiteren Aufwärtsbewegung. Natürlich stellt sich derzeit immer wieder die Frage, wie lange noch diese Sequenz anhalten kann.

Schließlich klettert die Wall Street nun schon seit beinahe einem halben Jahr permanent bergauf. Vielleicht gibt es in der Tat erst nach dem nächsten großen Verfall eine Konsolidierung. Der große Hexensabbat steht ja bereits im Monat Juni bevor und ich schlage durchaus vor, dass Sie sich diesen rot im Kalender als vielleicht potenziellen Trendwendetag markieren.

Was es zu beachten gilt

Mit Hinblick auf die amerikanischen Wirtschaftsdaten gibt es in dieser Handelswoche keine besonderen Termine zu verzeichnen. Der Blick geht eher in Richtung Europa und da insbesondere auf den Donnerstag, wo sich mal wieder alles um die Europäische Zentralbank dreht aber auch die Parlamentswahl in Großbritannien natürlich im Fokus der Anleger stehen wird. Sollte es zu einem überraschend negativen Impuls kommen, bleibt zunächst einmal abzuwarten, ob sich die amerikanischen Aktienmärkte überhaupt davon beeindrucken lassen.

Aus dem Rampenlicht

Der amerikanische US-Präsident Donald Trump ist nach vieler Kritik in den vergangenen Wochen schon wieder ein wenig den Hintergrund getreten. Wenn auch ich Trump für einen hohen Risikofaktor und unberechenbaren Präsidentin halte, so dürfte es kurzfristig wenige Irritationen bedingt durch seine Person geben. Ich glaube, dass Trump mittelfristig eine Gefahr darstellen wird.

Mehr zu diesen Themen wie gewohnt innerhalb des Videos.

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6. Juni 2017

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist Profi Trader. Er bestreitet seit Jahren seinen Lebensunterhalt durch das Handeln an den Aktienmärkten. Seinen Schwerpunkt hat der Trading-Experte auf den Handel mit Indizes gelegt.

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