Wohnungseigentum: So lauten die Bestimmungen

Die rechtliche Behandlung von Wohnungseigentum im Verhältnis zu anderen Eigentumswohnungen ist im Wohnungseigentumsgesetz geregelt.

Hausbesitzer und Bauherren können einzelne Wohneinheiten innerhalb eines Gebäudes in Eigentumswohnungen umwandeln. Das Wohnungseigentum wird im Rahmen der rechtlichen Teilung übertragen (§ 8 WEG).

Zwangsversteigerung: So läuft sie ab

Zwangsversteigerung: So läuft sie abDie Zwangsversteigerung ist eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung gegen säumige Schuldner insbesondere in deren Grundstückseigentum. Das Amtsgericht, in dessen Zuständigkeitsbereich sich die Immobilie befindet, führt die Zwangsversteigerung durch. Termine der Versteigerungen… › mehr lesen

Neben der Eigentumswohnung erwirbt der neue Eigentümer auch einen Teil des Hauses und des Grundstücks. Deshalb wird rechtlich zwischen dem Sondereigentum an der Wohnung und dem dazugehörigen Anteil am Gemeinschaftseigentum unterschieden. Beide sind untrennbar miteinander verbunden und bilden das Wohnungseigentum. Handelt es sich um keine Eigentumswohnung sondern um Sondereigentum, das nicht zu Wohnzwecken dient, spricht man von Teileigentum (§ 1 Abs. 3 WEG).

Wurde eine Wohnung vermietet und während der Mietphase in eine Eigentumswohnung umgewandelt, hat der Mieter ein Vorkaufsrecht, wenn die Wohnung nicht an einen Angehörigen der Familie oder des Haushalts des Vermieters verkauft wird, außerdem gilt dann regelmäßig eine Kündigungssperrfrist.

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.