Yen zieht die Risikomärkte nach unten

Die Feiertagswoche in den USA ist nun zu Ende und die Marktteilnehmer kommen langsam aber sicher an ihre Handelsdesks zurück.

Die Umsätze in der letzten Woche waren mau und mithin sehen die Kursbewegungen eher zufällig als „geplant“ aus.

Da aufgrund des Feiertags die COT-Daten erst einen Tag später herausgegeben werden, können wir sie uns natürlich erst morgen anschauen.

Deswegen starten wir heute mit einem Blick auf das aktuelle Marktgeschehen in die neue Woche.

Die asiatischen Märkte sind aktuell schwach

Nicht nur in Japan, sondern auch z.B. in Singapur und Hongkong sind die Märkte aktuell schwach. Der Grund dafür ist einfach zu finden: Es liegt am Yen.

Mit der bereits viel zu lang andauernden Deflation in Japan soll nun Schluss sein – so sind zumindest die Pläne der japanischen Notenbank, die dafür Maßnahmen eingeleitet hat. Und das spiegelt sich natürlich in den Entwicklungen an den Märkten wider.

Steigende Risikoaversion an den Märkten

Der Yen, der in der letzten Woche noch massiv unter die Räder kam, zieht wieder leicht an. Das ist ein Ausdruck von steigender Risikoaversion.

Damit zieht der starke Yen die Risikomärkte, wie Aktien, Edelmetalle und einige Währungen, wie z. B. den Australischen Dollar, nach unten.

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Es sieht nach einer Korrektur aus

Sicherlich sind auch diese Bewegungen zum Wochenauftakt alles andere als dramatisch, aber die Tendenz geht klar in Richtung Korrektur, was in Anbetracht der über-ge-kauften Risikomärkte normal ist.

Edelmetalle: Bei Gold und Silber ist wenig Raum nach oben

Die Edelmetalle notieren bereits an dicken Widerständen: Gold bei 1750 USD und Silber bei 34,15 USD. Somit ist es unwahrscheinlich, dass die Kurse noch deutlich ansteigen.

Vergessen Sie in diesem Zusammenhang nicht: Die saisonal starke Phase von Gold läuft in dieser Woche aus.

Auch die Aktienmärkte haben am Wochenschluss direkt an Widerständen geschlossen, so dass auch hier zumindest die ersten zwei bis drei Handelstage der Woche die Kurse gen Süden ziehen dürften.

Besserung ist aber in Sicht: Der Monatswechsel in den Dezember steht an und das ist im Normalfall bullisch!

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.


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Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.