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Westerwelle spendabel auf Staatskosten

12.03.2010 08:00 Uhr von Michael Mross


Westerwelle spendiert unbekannter Künstlerin Luxusreise auf Staatskosten in die Türkei und hat damit ein privates Versprechen eingelöst. Bei einem Türkei-Besuch 2004 habe Westerwelle ihr versprochen, sie auf seine erste Dienstreise als Außenminister in die Türkei mitzunehmen.

FDP-Chef Westerwelle ist offenbar spendabler als bisher bekannt.Lupen-Symbol

FDP-Chef Westerwelle ist offenbar spendabler als bisher bekannt.

Westerwelle befördert Gast auf Staatskosten

 

Der von den Medien stark gescholtene Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat auf seiner Antrittsreise in die Türkei im Januar eine unbekannte Künstlerin aus seinem Wahlkreis in Bonn als Sondergast auf Staatskosten mitgenommen.
 
Laut Freitagausgabe der Financial Times Deutschland wurde Nutren Schlinkert, die türkischstämmige Ehefrau des geschäftsführenden Gesellschafters des Bonner Meinungsforschungsinstituts Dimap, mit auf die Reise mit Westerwelle nach Ankara und Istanbul mitgenommen. Mitgenommen wurde sie dabei als „Sondergast“ und „Künstlerin“.
 
Das Auswärtige Amt konnte der Financial Times Deutschland allerdings nicht beantworten, auf welchem Kunstgebiet sie aktiv ist. Bekannt ist über Nutren Schlinkert, dass sie als stellvertretendes Mitglied auf der FDP-Liste im Kulturausschuss der Stadt Bonn sitzt.

 

Westerwelle löst Versprechen ein und nimmt Künstlerin mit in die Türkei



Bisher wurde Westerwelle vor allem dafür kritisiert, Spender der FDP in seine Wirtschaftsdelegationen bei Auslandsreisen eingeladen zu haben.
 
Bei der FDP-Sympathisantin Schlinkert soll die Einladung zudem auf ein privates Versprechen zurückgehen. Bei einem Türkei-Besuch 2004 habe Westerwelle ihr versprochen, sie auf seine erste Dienstreise als Außenminister in die Türkei mitzunehmen, hieß es. Das Versprechen löste Westerwelle jetzt auf Kosten des Steuerzahlers ein.

 

>> lesen Sie mehr zum Thema "Staatsverschuldung"

 
 

Kommentare zum Artikel

13.03.2010 13:22
Gerhard
Wer hat die größte macht im Land?
Das sind die Medien allem voran das Fernsehen.
Dabei kommt es auch nicht so sehr auf den Wahrheitsgehalt an, hier und da ein bisschen dazu dichten, die Hauptsache ist die Grundrichtung nicht zu verlieren.
Wenn man jeden Tag hört und liest das Herr Westerwelle dies und das falsch gemacht und deswegen ein böser Mensch ist dann glaubt man es am Ende selbst.( Manipultion der Massen M. Mross 24.02.10)
Owohl es der einzige Politiker war der mal die schonungslose Wahrheit gesagt hat. Aber die Warheit ist den Roten und Grünen ein Dorn im Auge, davon wollen sie nichts wissen.
Selbst im eignen Lager findet er Gegener wie Herrn Seehofer der den intelligenzlosen Spruch aufgebracht hat und der von genau so intelligenzlosen Menschen nachgeblabert wird:
Es ist kein Tsunami sondern eine Westerwelle.
Es ist traurig das die Massen auf solche blöden Sprüche hereinfallen.
13.03.2010 09:46
Manfred Buder
Was sich unsere Politiker leisten, ist eine Unverschämtheit. Alle in einen Sack und traufhauen. Die regieren unser Land in einen Trümmerhaufen. Sie schaffen das auch ohne Weltkrieg. Wie kann man nur so dumm sein, denen in Berlin für ihre Arbeit, auch noch ihre Wählerstimme zu geben. Westerwelle, wird sich noch öfters solche Dinge leisten, er sollte sein Amt zurück geben. Zum Wohle des deutschen Volkes, das ich nicht lachen muß. Da passt besser zum Wohle des eigenen Geldbeutels.
Das passt aber zu vielen anderen Politiker ebenfalls.
Heil Bundesregierung.
12.03.2010 21:45
Hubert Frey
Die Liberalen sind so frei und leisten sich sogar einen Hofnarren
12.03.2010 21:41
thomas dr. Lang
Das ist ein weiteres tolles Beispiel, wie ein Herr Westerwelle den Staat vereinnahmt; Privatgäste sind Staatsgäste und verdiente FDP-Mitglieder sitzen bei allen Dienstreisen dabei....und machen Geschäfte in die eigene Tasche. Da klingeln doch nachträglich die Ohren, wenn man sich erinnert, wie sich Herr W. über Schmitd´s Dienstwagen ereifert hat.... ein Pharisäer der reinsten Art!
12.03.2010 20:18
Manfred
Das ist keine Westerwelle, das ist ein Tsunami!

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