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Fondssparplan: Grundwissen über das Sparen mit Fonds

Ein Fondssparplan ist ein Sparvertrag, bei dem regelmäßig ein Betrag in einen Investmentfonds eingezahlt wird. Dadurch erwirbt der Anleger zu diesem Betrag Fondsanteile, die wiederum eine Rendite abwerfen.

Wie ein Fondssparplan funktioniert

Mit einem Fondssparplan zahlt man regelmäßig, zum Beispiel jeden Monat oder vierteljährlich einen bestimmten Betrag auf ein Wertpapierdepot ein. Dieser Betrag wird dann an eine Fondsgesellschaft überwiesen, die die Summe möglichst gewinnbringend investiert. Bei einem Fondssparplan kann sowohl in Aktien, als auch in Anleihen und Immobilien investiert werden. Meistens wird das Kapital in mehrere Wertpapiere angelegt, um das Risiko zu streuen und höhere Kursgewinne zu erzielen. Das Fondsmanagement erstattet dem Anleger monatlich einen Bericht. Anders als bei direkten Akteinkäufen erwirbt man mit einem Fondssparplan keine Anteile an einem Unternehmen, sondern an einem Topf mit Kapital. Das ist der Fonds, in den man selbst und auch andere Anleger investiert haben. Mit dieser Sparstrategie ist es möglich, schon mit kleinen Beträgen am Kapitalmarkt mitzumachen. Anleger können bereits ab einer Sparrate von 50 oder 100€ monatlich einen Fondssparplan einrichten. Insgesamt sind in Deutschland mehr als 20.000 Fonds zum Vertrieb zugelassen. Die meisten von ihnen sind auch als Fondssparpläne erhältlich. Die Rendite eines Fondssparplanes richtet sich nach der Wahl der Anlageklasse und der Beschaffenheit des Fonds. Anleger sollten sich über die vielen Möglichkeiten und die einzelnen Fonds informieren, bevor sie eine Investition tätigen.

Die Vorteile eines Fondssparplans

Selbst wer nur 25€ monatlich in einen Fondssparplan investiert, kann Fondsmanager wählen. Viele der Fondsmanager verwalten sonst nur das Kapital von sehr vermögenden Kunden und sind sehr renommiert. Durch einen Fondssparplan kann ein Anleger schon mit einer niedrigen Summe die Professionalität eines Fondsmanagers in Anspruch nehmen. Da Fonds Sondervermögen sind, müssen sie vom sonstigen Vermögen der Fonds- oder Kapitalanlagegesellschaft getrennt werden. Wenn der Emittent pleite geht, bleibt das Kapital im Fondssparplan also unangetastet.Mehr zum Thema: Fondssparen ist weiter lukrativ Bei offenen Fonds können Anleger problemlos Zahlungen aussetzen oder das Papier verkaufen. Auch die Höhe des Sparbetrags kann man jederzeit ändern. Damit bieten Fondssparpläne gegenüber anderen Geldanlagen eine besonders große Flexibilität.

Die Nachteile eines Fondssparplans

Wenn ein Anleger aus einem Sparplan aussteigen will, sollte er das Geld langsam abziehen. Bei einem Ausstieg aus einem Fondssparplan muss das Marktumfeld genau beachtet werden. Meistens ist es sinnvoll, das Geld nach und nach über mehrere Jahre abzuziehen, um größere Verluste zu vermeiden. Außerdem erfordern Fondssparpläne große Aufmerksamkeit vom Anleger. Wer in Fonds investiert, muss sich regelmäßig über Märkte und Produkte informieren. Eines der größten Nachteile bei Fonds ist das Risiko. Fonds sind marktabhängig, das bedeutet, sie erwirtschaften nicht immer nur Gewinn.Mehr zum Thema: Gewinnsicherung durch Fondssparpläne Daher ist es für Anleger wichtig, das Kapital in verschiedene Wertpapiere anzulegen, um das Risiko eines Totalverlustes sehr gering zu halten.

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