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Devisen handeln = Währungspaare handeln

Am Devisenmarkt werden Währungen gehandelt. Spannend dabei ist das sich ständig ändernde Verhältnis zweier Währungen zueinander.

Deshalb werden Devisen immer in Paaren bzw. Crosses gehandelt. Es ist nicht möglich, nur den US Dollar zu kaufen: Man tauscht immer Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen und so weiter.

Deswegen werden Währungskurse auch immer in Währungspaaren angegeben. Wenn es zum Beispiel heißt: “EUR/USD 1.2870″, bedeutet das, dass Sie für einen Euro 1.2870 US-Dollar zahlen müssen. Die erstgenannte Währung nennt man auch Base oder Basiswährung.

Die Quotierung erfolgt bis zur vierten Stelle hinter dem Komma. Sie wird im Devisen-Jargon “Pip” genannt. Manche Devisenbroker operieren jetzt schon mit “Fraktale Pips”, d. h., es erfolgt eine Quotierung bis auf einen Faktor in der fünften Nachkommastelle.

Die richtige Auswahl: Major Crosses

Die Vielzahl der handelbaren Währungspaare erfordert eine Auswahl. Devisen Signale hat sich für Sie auf die wichtigsten in der Welt spezialisiert. Wir handeln nur so genannte “Major Crosses”, also die Währungspaare mit dem höchsten Umsatz (z.B.: EUR/USD oder EUR/JPY).

Sicherlich gibt es noch viele andere interessante Währungen. Da man sich aber nicht auf allen Märkten dieser Welt “tummeln” kann, ist dies unserer Meinung nach die beste Auswahl.

Am häufigsten gehandelt werden die Währungen der größten Wirtschaftsräume:

  • USD, US-Dollar
  • JPY, Japanischer Yen
  • EUR, Euro

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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Außerdem Währungen aus Ländern mit starken Finanzplätzen:

  • GBP, Britisches Pfund
  • CHF, Schweizer Franken
  • CAN, Canada Dollar

Das höchste Handelsvolumen pro Tag weist dabei das Paar EUR/USD auf (ca. 28% aller Trades), gefolgt von USD/JPY (ca. 17%) und GBP/USD (ca. 14%).

Voraussetzungen für den erfolgreichen Devisen-Handel

Anders als im Aktienhandel gibt es beim Währungshandel keine zentrale Stelle wie die Deutsche Börse in Frankfurt. Der Devisenhandel besteht vielmehr aus einem losen Netzwerk aus Banken und Brokern, die untereinander handeln.

Die einzelnen Banken oder Broker handeln ohne eine dazwischen geschaltete Börse. Auch wenn es kein regulierter Markt ist, gibt es einen Verhaltenskodex, an den sich die Teilnehmer halten, um auch in Zukunft kaufen und verkaufen zu können.

Es gibt eine Hand voll wichtiger Orte, an denen der meiste Umsatz generiert wird. Daraus beziehen die meisten Forex-Broker ihren Kurs und geben einen Mittelkurs an den Kunden weiter.

Für Sie als Kunden eines Forex-Brokers ist es aber deutlich einfacher, als es sich anhört. Sie benötigen nur ein Konto bei einem Forex-Anbieter und schon kann der Handel losgehen. Ein Broker gewährt Ihnen von Anfang an einen Hebel von 100, sodass Sie die Entwicklungen an den Devisenmärkten immer mit einem festen Hebel von 100 nachmachen.

So bedienen Sie mit gerade einmal 1.000 Euro, durch den Hebel von 100, ein Vermögen von 100.000 Euro! Daher ist der Hebeleffekt auch so wichtig, da Devisen keine großen prozentuellen Veränderungen machen. Eine Veränderung von 1 Prozent an einem Tag ist für den Dax beispielsweise üblich, an den Devisenmärkten aber eine schon sehr starke Bewegung. Aber durch den Hebel sieht die Sache schon ganz anders aus.

Wie ich es bereits angesprochen habe, bewegen Sie beim EUR/USD mit nur einem Pip 10 Dollar. Sie sehen so die Möglichkeiten, die Ihnen mit gerade mal 1.000 Euro zur Verfügung stehen. Bewegungen von 50 Pips und mehr zu den üblichen Handelszeiten von Europa und den Vereinigten Staaten sind durchaus keine Seltenheit.

Diese Strategie sollten Sie verfolgen

Die Preise von Devisen werden durch eine große Vielzahl von Faktoren bestimmt, noch dazu länderübergreifend. Diese Einflussfaktoren kann man unmöglich alle berücksichtigen. Aber es gibt Faktoren, die relativ große Auswirkungen auf Devisenkurse haben, beispielsweise die Zinspolitik der jeweiligen Zentralbanken.

Wird erwartet, dass die eine Zentralbank die Leitzinsen erhöht, eine Andere aber senkt, dann sollte der Kurs der Währung der Erstgenannten tendenziell steigen. Gleiches gilt, wenn die Wirtschaft eines Landes besonders gut läuft.

Wenn Sie etwas längerfristig agieren wollen sollten Sie versuchen, diese großen Trends zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Wichtige Grundbegriffe

  • Geld-Kurs:Verkaufskurs
  • Brief-Kurs:Ankaufskurs
  • Spread: Differenz aus Geld- zum Briefkurs
  • Pip:letzte Nachkommastelle der Kursquotierung (EUR/USD: 1,2752)
  • ISO-Code: dreistellige alphabetische international genormte Währungsidentifizierung EUR (Euro); GBP (Britisches Pfund); JPY (Japanischer Yen); TYL (Türkische Lira)
  • Lot:000 der zu handelnden Basiswährung (Standardgröße)
  • Mini-Lot:000 der zu handelnden Basiswährung
  • Mikro-Lot:000 der zu handelnden Basiswährung

7. Juli 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Gerhardt Haacke
Von: Gerhardt Haacke.