Am Devisenmarkt werden Währungen gehandelt. Spannend dabei ist das sich ständig ändernde Verhältnis zweier Währungen zueinander.
Deshalb werden Devisen immer in Paaren bzw. Crosses gehandelt. Es ist nicht möglich, nur den US Dollar zu kaufen: Man tauscht immer Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen und so weiter.
Deswegen werden Währungskurse auch immer in Währungspaaren angegeben. Wenn es zum Beispiel heißt: "EUR/USD 1.2870", bedeutet das, dass Sie für einen Euro 1.2870 US-Dollar zahlen müssen. Die erstgenannte Währung nennt man auch Base oder Basiswährung.
An diesem Beispiel sieht man auch, dass die Quotierung bis zur vierten Stelle hinter dem Komma erfolgt. Diese wird im Devisen-Jargon "Pip" genannt. Manche Devisenbroker operieren jetzt schon mit "Fraktale Pips", d. h., es erfolgt eine Quotierung bis auf einen Faktor in der fünften Nachkommastelle.
Die richtige Auswahl: Major Crosses
Die Vielzahl der handelbaren Währungspaare erfordert eine Auswahl. Devisen Signale hat sich für Sie auf die wichtigsten in der Welt spezialisiert. Wir handeln wir nur so genannte "Major Crosses", also die Währungspaare mit dem höchsten Umsatz (z.B.: EUR/USD oder EUR/JPY).
Sicherlich gibt es noch viele andere interessante Währungen. Da man sich aber nicht auf allen Märkten dieser Welt "tummeln" kann, ist dies unserer Meinung nach die beste Auswahl..
Am häufigsten gehandelt werden die Währungen der größten Wirtschaftsräume:
USD, US-Dollar
JPY, Japanischer Yen
EUR, Euro
Außerdem Währungen aus Ländern mit starken Finanzplätzen:
GBP, Britisches Pfund
CHF, Schweizer Franken
CAN, Canada Dollar
Das höchste Handelsvolumen pro Tag weist dabei das Paar EUR/USD auf (ca. 28% aller Trades), gefolgt von USD/JPY (ca. 17%) und GBP/USD (ca. 14%).
Voraussetzungen für den erfolgreichen Devisen-Handel
Anders als im Aktienhandel gibt es beim Währungshandel keine zentrale Stelle wie die Deutsche Börse in Frankfurt. Der Devisenhandel besteht vielmehr aus einem losen Netzwerk aus Banken und Brokern, die untereinander handeln.
Die einzelnen Banken oder Broker handeln ohne eine dazwischen geschaltete Börse. Auch wenn es kein regulierter Markt ist, gibt es einen Verhaltenskodex, an den sich die Teilnehmer halten, um auch in Zukunft kaufen und verkaufen zu können.
Es gibt eine Hand voll wichtiger Orte, an denen der meiste Umsatz generiert wird. Daraus beziehen die meisten Forex-Broker ihren Kurs und geben einen Mittelkurs an den Kunden weiter.
Für Sie als Kunden eines Forex-Brokers ist es aber deutlich einfacher, als es sich anhört. Sie benötigen nur ein Konto bei einem Forex-Anbieter und schon kann der Handel losgehen. Ein Broker gewährt Ihnen von Anfang an einen Hebel von 100, sodass Sie die Entwicklungen an den Devisenmärkten immer mit einem festen Hebel von 100 nachmachen.
So bedienen Sie mit gerade einmal 1.000 Euro, durch den Hebel von 100, ein Vermögen von 100.000 Euro! Daher ist der Hebeleffekt auch so wichtig, da Devisen keine großen prozentuellen Veränderungen machen. Aber durch den Hebel sieht die Sache schon ganz anders aus.
Wie ich es bereits angesprochen habe, bewegen Sie beim EUR/USD mit nur einem Pip 10 Dollar. Sie sehen so die Möglichkeiten, die Ihnen mit gerade mal 1.000 Euro zur Verfügung stehen. Bewegungen von 50 Pips und mehr zu den üblichen Handelszeiten von Europa und den Vereinigten Staaten sind durchaus keine Seltenheit.
Wichtige Grundbegriffe
Geld-Kurs: Verkaufskurs
Brief-Kurs: Ankaufskurs
Spread: Differenz aus Geld- zum Briefkurs
Pip: letzte Nachkommastelle der Kursquotierung (EUR/USD: 1,2752)
ISO-Code: dreistellige alphabetische international genormte Währungsidentifizierung EUR (Euro); GBP (Britisches Pfund); JPY (Japanischer Yen); TYL (Türkische Lira)
Lot: 100.000 der zu handelnden Basiswährung (Standardgröße)
Mini-Lot: 10.000 der zu handelnden Basiswährung
Mikro-Lot: 1.000 der zu handelnden Basiswährung


