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Die Rendite einer Kapitalanlage berechnen

Die Investition in verschiedene Anlagemöglichkeiten sollte gut durchdacht sein. Hilfreich ist es, die Rendite der Kapitalanlage zu berechnen.

Das ist allerdings leichter gesagt, als getan. Denn hierbei könnte sich das Problem ergeben, dass es unterschiedliche Renditen zur Bewertung von Kapitalanlagen gibt. Eine Übersicht.

Rendite berechnen, um verschiedene Kapitalanlagen zu vergleichen

Grundsätzlich zieht man die Rendite zum Vergleich verschiedener Kapitalanlagen heran. Die Berechnung ist deshalb von großer Bedeutung, weil andernfalls keine klare Aussage über die unterschiedlichen Potentiale der Anlageformen getroffen werden kann.

Der Grund: die verschiedenen Anlageformen verfügen über unterschiedliche Erträge, Kostenpunkte und auch über ein kleineres oder größeres Risiko. Alle Aspekte spielen im Endeffekt eine große Rolle für das Anlageergebnis.

Grundformel zur Berechnung der Rendite einer Kapitalanlage

Weil so viele verschiedene Faktoren Einfluss auf den Erfolg einer Geldanlage ausüben, gibt es auch verschiedene Rechenformeln für die Renditen.

Bei der einfachsten Formel, der Grundformel zur Berechnung der Rendite einer Kapitalanlage, wird das eingesetzte Kapital mit dem Gewinn in Relation gesetzt. Die Formel lautet daher folgendermaßen:

Formel  

Rentabilitätsformel Geldanlage

?
Diese Formel zeigt das Verhältnis von Gewinn zum Aufwand und die erzielte Rendite an.
$$\bo\text"Rendite (einer Geldanlage)" = (\text"Gewinn" / \text"Eingesetztes Kapital"\)*100$$
Ergebnis berechnen

Umlaufrendite zum Vergleich von Kapitalanlagen

Wer auf Rechnen keine Lust hat, kann auch die Umlaufrendite als Vergleichsmittel für eine Kapitalanlage hinzuziehen.


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Die Umlaufrendite ist der durchschnittliche Renditewert aller inländischen, bereits emittierten Anleihen erster Bonität, insbesondere Staatsanleihen, welche sich aktuell im Umlauf befinden.

Rendite-Berechnung bei  Wertpapieren

Statt eines festgelegten Zinssatzes findet man auf dem Wertpapiermarkt einen festgelegten Preis für ein Wertpapier. Dieser Preis ist der Kurs eines Wertpapiers. Aus diesem lässt sich die Rendite des Wertpapiers ableiten.

Die Berechnung der Rendite einer Kapitalanlage in ein Wertpapier ist das, was man für das Wertpapier in einem Jahr erhält –  abzüglich des heute gezahlten Preises, geteilt durch den heutigen Preis. Die Formel lautet:

Formel  

Rendite eines Wertpapiers berechnen

?
Mit dieser Formel können Sie die Rendite eines Wertpapiers berechnen
$$\bo\text"Rendite"↙\text"(eines Wertpapiers)" = (\text"Nominalwert*(1+Zinssatz)-aktueller Kurs"/\text"aktueller Kurs") * 100$$
Ergebnis berechnen

Rendite-Berechnung bei Anleihen

Für die Berechnung der Rendite bei Anleihen gibt es verschieden Faktoren, die eine Rolle spielen. Besonders wichtig sind die Entwicklung des Kurswertes, des Marktzinses und die Laufzeit. Die gängigste Faustformel, die Banken und Börsen verwenden ist die folgende Rendite-Berechnung:

Formel  

Faustformel zur Berechnung der Rendite von Anleihen

?
Für die Berechnung der Rendite einer Anlage gibt es unterschiedliche Methoden. Die gängigste Faustformel, die Banken und Börsen verwenden ist die folgende Rendite-Berechnung.
$$\bo\text"Rendite"↙\text"(einer Anleihe)" = 100*(\(\text"Nominalzins" + ((\text"Verkaufskurs - Kaufkurs")) / \text"Laufzeit"\)/\text"Kaufkurs")$$
Ergebnis berechnen

Beispiel: Die Anleihe hat – wie sehr häufig – einen Nominalwert von 100 €. Der Zinskupon beträgt 7%. Der aktuelle Kurs liegt bei 110 € und die Restlaufzeit umfasst 3 Jahre.

Rendite-Berechnung: [7+ (100-110)/3]/110*100= 3,33 % Rendite

Sharpe Ratio: Rendite-Berechnung nach Risiko

Die Sharpe-Ratio Berechnung oder auch Reward-to-Variability-Ratio genannt,  misst die Überrendite einer Geldanlage pro Risikoeinheit im Nachhinein. Das Maß für das Risiko ist die Volatilität – die statistische Schwankungsanfälligkeit –  der Renditen.

Mithilfe der Sharpe-Ratio Berechnung erhalten Sie eine Kennzahl mit deren Hilfe Sie die in einem bestimmten Zeitraum erzielte Rendite ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko setzen können. Kurzum: Hat sich das Risiko bei einer Kapitalanlage für Sie bezahlt gemacht oder nicht?

Für die Sharpe-Ratio Berechnung benötigen Sie drei Kennzahlen: Die Jahresrendite Ihres Depots, den risikolosen Zinssatz und die Volatilität.

Die Jahresrendite erhalten Sie, in dem Sie das Depot-Volumen am Jahresende durch das Volumen des Jahresbeginns teilen. Um den risikolosen Zins zu erhalten, ist es ratsam die Geldmarktrendite für den jeweiligen Zeitraum als Anhaltspunkt heranzuziehen.

Die Volatilität erhalten Sie, in dem Sie die einzelnen Renditen eines Jahres zum Beispiel pro Monat aufteilen. Anhand dieser errechnen Sie die Standardabweichung. Um die Volatilität auf das Jahr zu beziehen, müssen sie aus dieser die zwölfte Quadratwurzel ziehen. Wichtig ist, dass alle drei Variablen in der gleichen Einheit gemessen werden.

Bei der Berechnung der Sharpe-Ratio befindet sich die Überrendite im Zähler. Sie ist die über die Geldmarktanlage hinausgehende Rendite auf das Jahr bezogen.

Beispiel: Am Geldmarkt wurde ein risikoloser Zins von 4 Prozent verbucht, und der zu analysierende Fonds 10 Prozent abgeworfen. Dann ergibt sich für den Fonds eine Überrendite von sechs Prozent. Diese wird mit der Volatilität, die das Risiko ausdrückt, ins Verhältnis gesetzt.

Die Sharpe-Ratio Kennzahl, die Ergebnis dieser Division ist, macht dann eine Aussage darüber, ob es sich gelohnt hat, dieses Risiko einzugehen. Liegt die Sharpe-Ratio bei >1, sagt Ihnen diese Zahl, dass Sie mit der Geldanlage eine Mehrrendite erwirtschaftet haben. Es hat sich also gelohnt.

7. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.