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Steigender Ölpreis lässt Gewinne bei Ölkonzernen sprudeln

Der Ölpreis erreicht dieser Tage die höchsten Werte seit rund 3 Jahren. Für ein Barrel der Nordseesorte Brent wurden zuletzt mehr als 85 US-Dollar fällig, die US-Sorte WTI kostete ebenfalls über 83 Dollar.

Goldman Sachs rechnet mit Entwicklung wie 2014

Damit ist der Rohstoff derzeit so teuer wie zuletzt 2018. Das Ende der Fahnenstange könnte aber noch längst nicht erreicht sein. Analysten gehen davon aus, dass hohe – und steigende – Ölpreise noch mehrere Monate bis weit ins Frühjahr 2022 hinein anhalten dürften, weil die Nachfrage kräftiger anzieht als das Angebot.

Selbst Preisentwicklungen, wie sie 2014 zu sehen waren, halten Experten nicht für ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Analysten der US-Großbank Goldman Sachs rechnen mittlerweile mit einem Anstieg auf mehr als 90 Dollar je Barrel bis Ende des Jahres und halten einen Ölpreis im dreistelligen Bereich für wahrscheinlich. 2014 hatte das Barrel zeitweise rund 120 Dollar gekostet, ehe ein extremer Preisverlust einsetzte.

Steigender Bedarf bei gleichzeitigen Förderproblemen

Nun sorgen verschiedene Faktoren für eine hohe Nachfrage. Die Umstellung auf erneuerbare Energien erfordert Zeit, während zugleich der Energiebedarf stetig weiter wächst. Zudem erholt sich die globale Konjunktur von der Pandemie: Bereits in diesem Jahr rechnen Ökonomen mit großflächigem Wachstum, das im kommenden Jahr voraussichtlich noch kräftiger anziehen wird.

Dadurch wächst die weltweite Nachfrage umso schneller, während die Opec und ihre Verbündeten keine Anstalten machen, ihre Förderquoten schneller anzuheben als angepeilt. Erschwerend kommt hinzu, dass Umwelteinflüsse, wie etwa Hurrikan Ida, der im August unter anderem im Golf von Mexiko gewütet hat, zu geringeren Fördermengen führen.

Fehlende Investitionen machen sich bemerkbar

Viele Industriekonzerne sind besorgt, Volkswirte fürchten rapide ansteigende Verbraucherpreise durch die stark steigenden Energiekosten. Profiteure der aktuellen Gemengelage sind unterdessen Konzerne, die nach 2014 schon vielfach totgesagt wurden: Ölproduzenten wie Royal Dutch Shell, BP und weitere Branchengrößen freuen sich über sprudelnde Einnahmen.

Weil viele Unternehmen der Ölbranche nach 2014 ihre Investitionsprogramme auf Eis gelegt und keine neuen Ölfelder erschlossen haben, macht sich auch hier ein Engpass bemerkbar, der den Rohstoff noch zusätzlich verteuern könnte.

Anleger von Royal Dutch Shell können sich freuen

Für die Ölkonzerne sind das gute Nachrichten: Mit den zusätzlichen Einnahmen werden Finanzmittel frei, um stärker in die Erreichung von Klimazielvorgaben zu investieren. Zugleich können Anleger sich über Dividendenausschüttungen und Aktienrückkaufprogramme freuen, beispielsweise Royal Dutch Shell hat entsprechende Schritte für die kommenden Wochen und Monate angekündigt.

Dabei macht allein schon der Aktienkurs des britisch-niederländischen Unternehmens seinen Anteilseignern in diesem Jahr Freude: Seit Jahresbeginn liegt der Kurs rund 45 Prozent im Plus, allein im vergangenen Monat hat sich die Shell Aktie um rund ein Viertel verteuert.

Der Ölpreis hat sich binnen Jahresfrist verdoppelt. Tendenz: weiter steigend.

 

Autor: David Gerginov (18.10.2021)

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Auch wenn längst bekannt ist, dass vor allem fossile Brennstoffe den Klimawandel bzw. die globale Erwärmung begünstigen, zählt Rohöl bzw. Erdöl weiterhin zu den wichtigsten Energielieferanten der Welt. Erneuerbare Energien sind zwar auf dem Vormarsch, aber es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis der Energiebedarf ohne die Förderung von Erdöl gedeckt werden kann.

Was ist Erdöl eigentlich?

Fakten über Erdöl

Rohöl bzw. Erdöl ist ein Stoffgemisch, das sich aus mehr als 500 Bestandteilen zusammensetzt und je nach Förderland sehr unterschiedliche Elemente enthält. So beinhaltet es beispielsweise Kohlenwasserstoffe, Napthensäuren, Phenole, Aldehyde, Harze und Schwefelverbindungen.

Die Wortbezeichnung stammt aus Babylonien von dem Wort „naptu“ (zu Deutsch: leuchten). Dies weist darauf hin, dass Erdöl schon im babylonischen Reich zu Beleuchtungszwecken verwendet wurde.

Entstanden sind die fossilen Brennstoffe allerdings schon deutlich früher. Kohle, Erdöl und Erdgas entstanden im Laufe von mehreren Millionen Jahren durch die Umwandlung von Flora und Fauna. In der Kreidezeit und im Jura sickerten die abgestorbenen Pflanzen und Tiere in den Faulschlamm der urzeitlichen Meere. Durch Zutun verschiedener Bakterien wurden diese unter hohem Druck und hoher Temperatur umgewandelt – es bildeten sich Lagerstätten von Erdöl- und Erdgas. Erdöl dient vor allem als Kraftstoff für PKWs und andere Fortbewegungsmittel, zudem wird es auch zur Erzeugung elektrischer Energie verwendet.

Rohöl vs. Erdöl: Was ist der Unterschied?

Als Erdöl bezeichnet man den in der Erdoberfläche eingelagerten Rohstoff. Nach seiner Förderung und bevor dieser behandelt wurde, wird er als Rohöl bezeichnet. Das nicht gereinigte Erdöl, welches durch Förderung erst aus der Erde kam, wird als Rohöl bezeichnet.

Der Handel an den Ölbörsen

Erdöl variiert stark in der chemischen Zusammensetzung, der Energiedichte und letzten Endes in der Qualität. Deshalb gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Ölsorten. Wenn vom Ölpreis die Rede ist, ist meist eine der Referenzsorten gemeint. Dies ist beispielsweise für Europa die Sorte Brent, für Nordamerika die Sorte WTI. Zwar werden die unterschiedlichen Ölsorten zum Teil ohne Börsenbeteiligung gehandelt, der Preis richtet sich dennoch in der Regel nach den Preisen, die an den Ölbörsen festgestellt werden. Als wichtige Börsen sind hier NYMEX (New York) und ICE Futures (London) zu nennen.

Verschiedene Rohöl-Sorten bestimmen den Ölpreis

Wer sich Rohölpreise ansieht, wird häufig zwei verschiedene Preisangangaben finden. Grund dafür ist die Tatsache, dass es auf dem Weltmarkt verschiedene Ölsorten gibt, die unterschiedlichen Preisschwankungen unterliegen.

Die beiden wichtigsten Rohölsorten des Welthandels heißen Brent Crude und WTI. Wenn von einem Anstieg des Ölpreises die Rede ist, kann der Verbraucher zunächst einmal nicht genau wissen, welche Marke eigentlich gemeint ist.< >Ihre Preisentwicklung hängt ab von:

  • Verfügbarkeit
  • Menge ihrer jeweiligen Ölproduktion
  • Regionale Nachfrage

Zum anderen wird Öl an der Börse für gewöhnlich in Form von Terminkontrakten gehandelt, also bindenden Transaktionsverträgen. Diese werden zwar sofort geschlossen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt abgewickelt. Die unterschiedlichen Fälligkeitstermine sorgen für unterschiedliche Kurse und verändern somit den Ölpreis stets noch zusätzlich.

Rohöl Brent Crude im europäischen Raum

Die Rohölmarke Brent Crude wurde nach einem Ölfeld in der Nordsee benannt, das 1971 von den Unternehmen Shell und Esso erschlossen wurde. Genau genommen handelt es sich heutzutage allerdings um eine Mischung verschiedener hochwertiger Ölsorten aus der Nordsee. Man spricht dabei auch von einem so genannten “Blend”. Diese Ölsorten stammen größtenteils aus den Ölfeldern Brent und Ninian. Aus Gründen der Auslastung wird zusätzliches Öl der Felder Forties, Oseberg und Ekofisk hinzugefügt. Von dort wird das Brent-Öl über eine Unterwasserpipeline zum Ölterminal Sullom Voe auf Shetland befördert und danach per Tanker weiter verschifft. Brent wird vor allem an der Londoner Rohstoffbörse ICE gehandelt, die größten Transaktionen finden im europäischen Raum statt. Dies ist auch der Grund dafür, dass Brent als Referenzöl für ganz Europa angesehen wird. Sein Preis wird in US-Dollar je Barrel notiert, wobei ein Barrel 159 Litern entspricht

WTI und Brent im Vergleich


WTI-Rohöl aus Nordamerika

WTI steht für West Texas Intermediate und bezeichnet eine Sorte Rohöl, die zweifellos zu den besten der Welt gehört. Sie wird aus verschiedenen Quellen an der amerikanischen Golfküste und dem mittleren Westen der USA gewonnen.

Dieses Öl weist einen extrem niedrigen Schwefelgehalt auf, weswegen es im Fachjargon der Rohstoffhändler auch als “leicht und süß” beschrieben wird. Daher stammt auch seine Alternativbezeichnung im Englischen, nämlich “Texas Light Sweet”. Es eignet sich besonders gut zur Mineralöl-Raffinierung und zur Herstellung von Benzin.

WTI-Öl ist damit noch ein gutes Stück hochwertiger als die Rohöl-Marke Brent und stellt lange Zeit den alleinigen Maßstab für gute Ölqualität dar. Heutzutage werden nur noch geringe Mengen von WTI gefördert, weshalb es seine Vorreiterposition mit der Zeit verloren hat und im physischen Handel keine herausragende Stellung mehr einnimmt.

Dennoch basieren immer noch die meisten Finanzderivate des Rohstoffmarktes auf dem WTI-Kurs. Außerdem besitzt WTI-Rohöl weiterhin eine besondere Bedeutung für die USA, da die Staaten fast ausschließlich durch diese Marke versorgt werden. Es gilt daher weiterhin als die amerikanische Referenzsorte. Sein Preis wird in ebenso wie Brent Crude in US-$ je Barrel notiert.

Wovon wird der Ölpreis beeinflusst?

Der Ölpreis wird primär von Nachfragefaktoren und Angebotsfaktoren bestimmt. In der Folge sollen diese genauer beleuchtet werden.

Ölpreis: Nachfragefaktoren

Wirtschaftswachstum
Der Ölpreis hängt zu einem großen Teil von den wirtschaftlichen Veränderungen sowie dem technischen Fortschritt ab. Die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen in den Industrieländern beeinflusst den Ölpreis maßgeblich.

Ölreserven
Im volatilen Markt ist der Anreiz Ölreserven aufzubauen größer. Dies führt oft zu Preissteigerungen. So kann man beim Ölpreis eine gewisse saisonale Abhängigkeit beobachten. Im Winter sinkt der Ölpreis trotz des hohen Ölverbrauchs meist auf einen Tiefpunkt. Seinen Spitzenwert erlangt er meist im Frühjahr.

Größte Ölreserven weltweit

Einkommenselastizität
Steigt das verfügbare Einkommen der Verbraucher, steigt häufig auch der Verbrauch bzw. die Nachfrage nach Erdöl. In der Folge kommt es aufgrund gesteigerter Nachfrage meist zu einem Preisanstieg. Bleibt das Realeinkommen über einen längeren Zeitraum konstant, führt dies dazu, dass die höheren Preise aufgrund der fehlenden Kaufkraft die Nachfrage reduzieren.

Ölpreis: Angebotsfaktoren

Der Preis wird von Angebotsseite vor allem durch Verfügbarkeit, zukünftige Verfügbarkeitsprognosen sowie der Marktentwicklung beeinflusst.

Erdölreserven
Die tatsächlichen oder geschätzten aktuellen Erdölreserven sind wichtige Faktoren, welche den Ölpreis beeinflussen.

Ein wenig beachteter Punkt ist jedoch, dass es einen großen Unterschied zwischen Reserven und Ressourcen gibt:

  • Als Reserven werden gemeinhin diejenigen Vorkommen verstanden, die nach heutigem Stand der Technik und nach heutigem Stand des Ölpreises wirtschaftlich gefördert werden können.
  • Als Ressourcen bezeichnet man hingegen in der Regel Vorkommen, die nicht wirtschaftlich zu fördern sind.

OPEC

Das Angebot von Öl ist abhängig von den Fördermengen der einzelnen Förderstaaten. Einige der wichtigsten Staaten haben sich in der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) zusammengeschlossen.

Der Anteil der OPEC-Staaten an der weltweiten Ölfördermenge liegt bei etwa 40%, der Anteil an den weltweiten Erdölreserven liegt bei geschätzten 75%.

Dementsprechend einflussreich sind diese Staaten. Durch eine Erhöhung oder Verringerung der Fördermenge können sie direkten Einfluss auf den Ölpreis nehmen. Da die weltweiten Ölreserven begrenzt sind, spielt auch die Sorge vor einer Verknappung eine bedeutende Rolle bei der Preisentwicklung.

Studien zeigen, dass OPEC-Mitgliedsstaaten sowie bestimmte Nicht-Mitglieder bei der Ölpreis-Festlegung bzw. bei Vereinbarungen, welche den Ölpreis beeinflussen (z.B. geplante Ölfördermengen usw.) zusammenarbeiten.

Die OPEC-Staaten haben sich bekanntlich im Jahr 2016 darauf verständigt ihre Ölproduktion zu begrenzen und somit den Ölpreis künstlich zu stabilisieren.

Das hat auch geklappt – zumindest teilweise: Die meiste Zeit bewegt sich der Ölpreis seither auf einem Niveau um die 50 Dollar je Barrel; manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger.

Im Frühjahr 2017 einigten sich die beteiligten Staaten auf eine Verlängerung des Kompromisses bis ins Jahr 2018 hinein.

Doch wer die OPEC kennt, weiß, dass der Beschluss auf tönernen Füßen steht und jederzeit bröckeln kann.

Fingen die ersten Länder an die Vereinbarung zu brechen und wieder mehr zu fördern, würden die anderen wohl schnell nachziehen, es gäbe eine erneute Ölflut und die Preise würden fallen.

Weitere Faktoren, von welchen der Ölpreis abhängt

  • Herding

Herding beschreibt das Phänomen, dass Anleger sich bei ihren Entscheidungen wie eine Herde verhalten. Dies führt dazu, dass diese mehrheitlich in bestimmte Anlageobjekte investieren oder desinvestieren. Herding-Effekte in Märkten mit großer Informationssicherheit sind deutlich wahrscheinlicher, weshalb dieses Phänomen im Ölmarkt sehr häufig zu beobachten ist und so den Ölpreis stark beeinflusst.

  • Wechselkursfaktor

Im Ölmarkt hat sich schon vor länger Zeit der Dollar als Standardwährung etabliert. Daher ist dessen Wechselkurs zu anderen Währungen entscheidend für die Entwicklung des Ölpreises.

  • Zinssätze

Die Auswirkungen von Zinssätzen auf den Ölpreis können sehr unterschiedlich sein und können mit dem Preis für fossile Brennstoffe negativ und positiv zusammenhängen.

  • Manipulation

Die absichtliche oder unabsichtliche Verbreitung falscher Informationen oder Ankündigungen hat großen Einfluss auf die Ölpreisentwicklung.

  • Produktionskosten nach Herkunftsland

Die Kosten für die Förderung sind von Land zu Land aufgrund verschiedener (z.B. geologischer) Voraussetzungen unterschiedlich. Am billigsten produzierten in den letzten Jahren die Länder der arabischen Halbinsel wie beispielsweise Kuwait und Saudi-Arabien.

  • Die USA

Ein weiterer, nicht mehr wegzudenkender Faktor in Sachen Ölpreis sind die USA. Seit sich dort die umstrittene Fracking-Methode durchgesetzt hat, fördern die Vereinigten Staaten, was das Zeug hält und können so möglicherweise mühelos die steigenden Nachfragen bedienen.Allerdings gingen die über Monate hinweg prall gefüllten Lagerbestände zuletzt etwas zurück, was Beobachter als Anzeichen einer Stabilisierung im Verhältnis von Angebot und Nachfrage werteten.

Preisentwicklung von Erdöl

Erdöl Preisentwicklung

Höchststände des Ölpreises

Die bisher höchsten Ölpreise bzw. der Höchstwert für die Ölsorten Brent und WTI waren folgende:

ÖlsortePreis/ BarrelDatum
Brent147,40 US Dollar11. Juli 2008
WTI147,16 US Dollar11. Juli 2008

Historische Ölpreisentwicklung der letzten Jahre

Wie bereits beschrieben, hängt die Entwicklung des Ölpreises von sehr vielen verschiedenen Faktoren ab – besonders bestimmen Angebot und Nachfrage den Ölkurs. Zu den Anbietern zählen Rohöllieferanten wie die OPEC-Mitglieder USA und Russland. Die Nachfrage kommt von Seiten der Industrie, welche auf das Rohöl angewiesen ist.

Die Preisentwicklung von Erdöl betrachtend, lässt sich ganz grob ein Trend feststellen: Die Preise für Erdöl steigen stetig an. Im Jahr 1976 lag der Preis pro Barrel noch bei 12,23 US-Dollar. Aktuell (Stand: 12.3.2019) liegt der Ölpreis bei 66,74 US-Dollar.

Allerdings gab es zwischenzeitlich auch immer wieder Phasen, in denen der Ölkurs gefallen ist. So beispielsweise im Jahr 2014. Dies hing in erster Linie daran, dass die USA zahlreiche Ölquellen über Fracking erschließen konnten und somit kurzfristige größere Mengen an Erdöl an den Markt bringen konnten. Gleichzeitig war der Wille neue Investitionen zu tätigen durch die Entwicklungen bzw. Krise im Nahen Osten gehemmt. So kam es zu dem Phänomen, dass es mehr Öl am Markt als Abnehmer gab.

Der Ölpreis war schon immer wechselnden politischen Einflüssen ausgesetzt. Die gesamte Weltwirtschaft ist von Öl und dessen Preis abhängig. So wird der Kurs gerne auch als Indikator verwendet, um starke und schwachen Wirtschaftsphasen zu signalisieren. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Ölprodukte, die alle von der jährlichen Ölpreisschwankung abhängig sind.

Wie der Ölpreis Benzin- und Heizölpreise beeinflusst?

Man könnte glauben, dass sich die Änderungen des Ölpreises direkt bzw. in gleichem Maße auch auf den Benzinpreis auswirken. Dem ist allerdings nicht so. Warum dies so ist, wollen wir in der Folge erläutern.

Um besser verstehen zu können, weshalb der Benzinpreis nicht ausschließlich vom Ölpreis abhängt, hier ein Überblick der Preiskomponenten, welche den Preis für 1 Liter Benzin (angenommener Preis 1,30 €/ Liter) bestimmen.

  • Börse: Die Tankstellen kaufen den Benzin für ca. 33 Cent/ Liter.
  • Transport und Vertrieb: Die Kosten hierfür betragen für die Tankstelle etwa 11 Cent/ Liter.
  • Energiesteuer: Sie wird in der Höhe von 65,45 Cent von jedem verkauften Liter Benzin erhoben.
  • Mehrwertsteuer: Zu den verschiedenen Preiskomponenten wird noch die Mehrwertsteuer von 19% hinzugerechnet.

Sinkt der Ölpreis auf die Hälfte, sinkt auch der Benzinpreis um die Hälfte? Nein!

Denn die Senkung des Ölpreises wirkt sich nur auf den Börsenpreis für den Benzin aus, die Kosten für die Tankstelle bleiben gleich hoch.

In unserem Beispiel würde der Liter Benzin demnach nicht mehr 1,3 €/ Liter kosten, sondern 1,11 €/ Liter.

Dies entspricht einer Kostenersparnis von 15% für den Endkonsumenten, obwohl der Ölpreis um 50% gesunken ist.

Ähnlich verhält es sich übrigens auch beim Heizölpreis. Auch hier zeigen sich Senkungen oder Erhöhungen im Preis nicht im gleichen Verhältnis für den Endkunden. Da der Heizölbedarf – anders als beim Benzin – oft nicht in gleichem Maße akut ist, haben Verbraucher hier die Möglichkeit, die Entwicklung am Markt über einen längeren Zeitraum zu beobachten und dann zu kaufen, wenn die Preise günstig erscheinen.

Mit dem folgenden Preisrechner lassen sich die aktuellen Preise für Heizöl für jede Lieferadresse in Deutschland kalkulieren und beobachten:


In der Tabelle zeigen sich die kurzfristigen sowie langfristigen Heizöltrends:

Erdöl: Weltweit besteht hohe Nachfrage

Jenseits von Deutschland sieht die Lage ohnehin ganz anders aus:

Zwar haben auch andere europäische Länder in letzter Zeit angekündigt, bereits in relativ naher Zukunft keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr neu zulassen zu wollen und folgen somit dem Trend und der Nachfrage nach nachhaltig betriebenen Fahrzeugen.

Doch in anderen Teilen der Welt geht der Trend in eine ganz andere Richtung. Hier ist das Umweltbewusstsein noch nicht soweit ausgeprägt bzw. gibt es hier keine bzw. deutlich geringere Bestrebungen Erdöl ablösen zu wollen.

Insofern ist davon auszugehen, dass – Energiewende hin, Diesel-Skandal her – die Nachfrage nach Rohöl auch in Zukunft nicht nachlassen, sondern, im Gegenteil, sogar eher noch steigen wird.

Verbrauch von Erdöl

Was ist Öl-Fracking & wie beeinflusst es den Ölpreis?

Beim Öl-Fracking wird ein Gemisch aus 94,5% Wasser, 5% Sand sowie einem geringen Prozentsatz chemischer Substanzen (Kaliumchlorid, Isopropanol, Zitronensäure, Boratsalze, Dimethylformamid) mit hohem Druck in Gesteinsschichten gepresst. Durch den Druck entstehen Risse im Gestein, die sich horizontal bis zu 100 m  und vertikal bis zu 10 m ausdehnen können.

Funktionsweise von Öl Fracking

 

Durch diese Risse lassen sich Gas- und Ölvorkommen, die sich auch in tiefer liegenden Gesteinsschichten befinden (1000 bis 5000 m) freisetzen und durch ein Förderrohr an die Oberfläche transportieren.

Die Förderkosten beim Öl-Fracking variieren stark, sind aber in den vergangenen Jahren stetig gefallen. Während die Internationale Energieagentur (IEA) beim US-Schieferöl schon einen Break-Even-Point bei einem Ölpreis von 60 US-$ sieht, verweisen Regulierungsbehörden darauf, dass in einigen Regionen Schieferöl-Bohrungen bereits bei einem Ölpreis von 28 US-$ profitabel sind.

Doch die günstige Förderung hat auch Nachteile. Vor allem Umweltschützer wettern gegen das Öl-Fracking, birgt die Technik Risiken für die Umwelt. So könnte das Grundwasser mit giftigen Zusatzstoffen verunreinigt werden, Bohrwasser, das zurück an die Oberfläche gepumpt wird, könnte Bäche und Flüsse kontaminieren.

Dennoch hält man insbesondere in den USA weiter an der umstrittenen Technik fest, werden die förderbaren Reserven allein in den USA auf 665 Billionen Kubikfuß geschätzt – weltweit taxiert man die Reserven auf 7.299 Billionen Kubikfuß.

Welche Unternehmen profitieren von Öl-Fracking?

Anleger können vom Fracking-Boom profitieren. Als Hauptprofiteure dieser Entwicklung gelten große Ölkonzerne wie ExxonMobil und Halliburton. Gerade das Unternehmen ExxonMobil macht sich für das Fracking stark. Ende 2009 hatte ExxonMobil mit 25 Mrd. US-$ tief in die Tasche gegriffen, um den Spezialisten XTO Energy zu übernehmen.

Auch der Ölausrüster Halliburton könnte vom Fracking-Trend profitieren, gilt das Öl-Serviceunternehmen nicht nur als Pionier in diesem Bereich, sondern ist auch gleichzeitig der größte Anbieter von Fracking-Services in Nordamerika.

Auch dem US-Bohrspezialisten Halmerich & Payne und dem US-Schieferspezialisten SM Energy Co trauen Analysten Wachstumspotenzial zu.

OPEC ohne Katar – Auswirkungen auf den Ölpreis

Mit Katars Austritt aus der OPEC zum 1. Januar 2019 will sich das Land künftig stärker auf die Steigerung der Gas-Förderung konzentrieren. Anleger müssen wissen, dass Katar bereits der weltweit größte Exporteur von Flüssiggas ist. Rund 30 % der Weltproduktionsmenge kommt aus Katar – das Land will dieses Volumen bis 2024 von 77 Mio. Tonnen auf 110 Mio. Tonnen steigern.

Viele Anleger fragen sich, welche Auswirkungen nun der Austritt von Katar aus der OPEC auf den Ölpreis hat. Der Preis der Ölsorte Brent ist in den Wochen und Monaten nach dem Austritt deutlich eingebrochen. Wurden im Oktober 2018 noch über 80 US-$ für ein Fass Brent-Öl bezahlt, fiel der Preis zuletzt zeitweise unter die Marke von 60 US-$.

Der Austritt von Katar aus der OPEC dürfte allerdings nur geringfügige Auswirkungen auf den Preis haben, denn das Land ist nur der elftgrößte Ölproduzent in der OPEC mit einer Fördermenge von rund 600.000 Barrel Öl pro Tag. Anleger müssen wissen, dass vor allem drei Hauptfaktoren den Ölpreis beeinflussen: Angebot, Nachfrage und Geopolitik.

Zwar war Katar nur ein kleiner Anbieter innerhalb der OPEC, doch Marktbeobachter sehen nach dem Austritt die OPEC weiter geschwächt. Die Organisation präsentiert sich einmal mehr uneinig.

Die Macht des Ölkartells bröckelt und dass obwohl man mit OPEC+ versucht, mit Russland und 10 Nicht-OPEC-Mitgliedern ein neues Bündnis zu schmieden, um den Ölpreis zu stabilisieren.

Als Gewinner dürften wohl die USA gelten, denn die amerikanische Fracking-Industrie holt immer mehr Schieferöl aus dem Boden, so dass sich die Ölproduktion auf Rekordniveau bewegt. Entsprechend voll sind die Öllager in den USA. Hinzu kommt, dass natürlich auch Katar künftig unabhängiger von der OPEC agieren kann sich nicht an die Förderdrosselung halten muss.

Andere OPEC-Mitglieder wie zum Beispiel der Irak fühlen sich von der OPEC schlecht behandelt. Das Beispiel Katar könnte Schule machen und weitere Austritte aus der OPEC nach sich ziehen.

Rohöl vor dem Aus?

Erst sollten Diesel-Fahrzeuge aus deutschen Innenstädten verbannt werden, dann war die Rede vom Aus des Verbrennungsmotors insgesamt. Sollte es nach der Politik gehen, kommt diese Aus am liebsten schon im Jahr 2030.

Doch ganz so einfach ist das nicht. Zwar sind die technologischen Möglichkeiten durchaus vorhanden. Bereits jetzt gibt es einige rein elektrisch betriebene Fahrzeuge, auch von deutschen Herstellern. In den kommenden Jahren werden zahlreiche weitere Modelle hinzukommen.

Doch fehlt es noch an einer flächendeckenden Infrastruktur, welche viele Autokäufer von der elektrischen Variante des PKWs abkommen lässt. Auch die fehlende Konkurrenzfähigkeit in Sachen Preis ist hinderlich, um Elektrofahrzeuge auch für niedrigere Einkommens-Schichten interessant zu machen. Alles in allem steht der Fahrzeugindustrie in Kooperation mit der Politik noch ein weiter Weg bevor.

Die Übergangs-Phase dürfte erheblich länger dauern als das angestrebte Idealziel 2030.

Ölpreis langfristig rückläufig

Ab Mitte 2014 ging der Ölkurs auf Talfahrt. Der Tiefpunkt lag im Januar 2016 bei fast 30 US-$ pro Fass und erreichte danach nur einmal die 50-US-$-Marke.

Die USA werden weiterhin ihre Abhängigkeit von Ölimporten reduzieren. Die hohe eigene Förderquote nimmt zugleich der Förderreduzierung von OPEC und Partnern Wind aus den Segeln. Zudem lässt Russland verlauten, selbst mit einem Preis von 40 US-$ auskommen zu können. Und dass Saudi Arabien den Ölkonzern Aramco an die Börse bringen will, ist letztlich der Ausstieg aus der Öl-Ära.

Was den Ölpreis auch langfristig halten wird: Die Nachfrage in den Schwellenländern wird tendenziell zunehmen, wobei sich in China die Nachfrage leicht abschwächen dürfte. Allerdings wird bei den etablierten Industrienationen die zunehmende Ausrichtung auf alternative Fahrzeugantriebe zu einer Stagnation mit rückläufiger Tendenz führen. Mit diesen Voraussetzungen kann der Ölpreis langfristig auf Werte um 40 US-$ nachgeben – durchaus mit Spielraum nach unten.

Lohnt sich die Investition in Öl-Aktien?

Öl-Aktien haben eine bessere Zukunft als landläufig vermutet.

Ist der tägliche Verbrauch weltweit von 77,7 Mio. Barrel (159 Liter) zur Jahrtausendwende auf derzeit 99,9 Mio. Barrel gestiegen, werden bis 2050 sogar 122,3 Mio. Barrel vorhergesagt. Die verfügbaren Ölreserven belaufen sich nach jüngsten Erkenntnissen auf nahezu 1.492 Mrd. Barrel. Fortlaufend werden neue Vorkommen erschlossen. Seit 1960 hat sich das Volumen gut verfünffacht.

Trotz steigender Nachfrage hat sich der absolute Förderhöhepunkt immer weiter in die Zukunft verschoben. Das Öl reichte stets doch noch für die nächsten 40 Jahre. Entsprechende Prognosen erwiesen sich häufig als falsch.

Ausgangslage für Investition in Öl-Aktien

Die Gewinnprognosen liegen derzeit bei fast allen Ölkonzernen im grünen Bereich. Die Kurspotenziale der 16 wichtigsten Öl-Aktien liegen auf Sicht von zwölf Monaten im Schnitt zwischen 4 % und 36 %. Weniger konservative Schätzungen liegen weit darüber. Das größte Aufholpotenzial sehen die Analysten bei OMV, Canadian Natural Resources sowie den chinesischen Konzernen CNOOC, Sinopec und PetroChina.

Für das laufende Jahr liegt bei den Gewinnen pro Aktie Chevron mit 6,74 € an der Spitze, gefolgt von OMV mit 5,11 €, Total mit 4,59 € und Exxon mit 4,03 €. Die Konzerne profitieren langsam von den Umstrukturierungen sowie Investitionen bei gleichzeitigen Kostenoptimierungen der letzten Jahre. Wesentlich ist, dass die Margen und der Cashflow deutlich gestiegen sind.

Der stabilere Ölpreis ist dabei natürlich die Grundlage. Doch auf ihn allein sollte man nicht ständig schielen. Ob er, wie vielfach erwartet, nächstes Jahr bei rund 57 US-$ liegt, danach auf 80 US-$ klettert, um sich ab 2021 wieder bei 65 US-$ einzupendeln, bleibt abzuwarten.

Ölpreis: Was Sie als Privatanleger wissen müssen

Wer als Anleger in Öl investieren will, sollte sich der Dynamik von Rohstoffinvestments bewusst sein:

Ein Rohstoff-ETF, besser ETC, bildet immer einen Future Index ab. Futures sind Terminkontrakte mit einer bestimmten Laufzeit.

Ist sie beendet, wird in den nächsten Kontrakt investiert, das Investment wird gerollt. Weil bei steigenden Preisen der nächste Kontrakt teurer ist, kommt es zu Rollverlusten: Der Contango-Effekt. Umgekehrt entsteht eine Backwardation – mit Gewinnen.
Menschen und Wirtschaft sind heute noch in hohem Maße vom Erdöl abhängig und die Ölnachfrage ist groß. Da die Reserven nicht unendlich sind, ist zunächst davon auszugehen, dass bei dem weltweit hohen Ölverbrauch der Erdölpreis nicht in den Keller gehen wird.

Kommt es künftig tatsächlich zu Engpässen, werden Angebot und Nachfrage den Erdölpreis nach oben treiben. Andererseits wird sich die Menschheit zwangsläufig umorientieren und von Erdöl lösen müssen. Gelingt dies, kann die Nachfrage entsprechend sinken.

Der Erfolg in Investments in Erdöl-Aktien bietet mittelfristig noch gute Chancen, da der weltweite Energiebedarf ansteigt und die Abhängigkeit vom Öl noch groß ist. Bei Investments in Branchen mit einem hohen Ölverbrauch sollte aus demselben Grund beachtet werden, dass die Kosten für diese Industrien steigen können und die Rentabilität beeinträchtigen können.

Als Privatanleger sollten Sie hierbei vor allem die mittel- bis langfristige Entwicklung beobachten. Kurze Preisanstiege oder –verfälle können meist gut kompensiert werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass in den kommenden Jahrzehnten auf dem Erdölmarkt viel passieren wird – man muss die Trends frühzeitig erkennen.

Zudem muss erwähnt werden, dass natürlich mit jedem neuen Elektroauto, das auf die Straße kommt, die Nachfrage nach Benzin bzw. Öl fallen wird. Anleger sind daher gut beraten, nicht auf die Dinosaurier von heute zu setzen, sondern auf die Gewinner von morgen. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen aus dem Bereich Elektromobilität und erneuerbaren Energien.

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