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Liquidität 1. Grades: Wie verfügbar ist das Vermögen?

Die Liquidität ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die Auskunft über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens gibt.

Das Wort Liquidität stammt von dem lateinischen Wort „liquidus“, was flüssig bedeutet. Daher stammt auch der umgangssprachliche Begriff „flüssig sein“, oder eben halt auch „nicht flüssig sein“.

Formel zur Berechnung

Die Liquiditätsgrade lassen sich alle mit recht einfachen Formeln berechnen. Die Liquidität 1. Grades macht da keine Ausnahme. Die Formel für die Liquidität 1. Grades lautet :

Formel  

Berechnung der Liquidität 1 Grades (Cash Ratio)

?
Die Liquidität 1 Grades, auch Cash Ratio genannt, ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl die Auskunft über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens gibt. Ein Unternehmen wird als „gesund“ eingestuft wenn die Liquidität 1 Grades zwischen 10% bis 30% liegt.
$$\bo\text"Liquidität"↙\text"1 Grades" = [(\text"flüssige Mittel" / \text"kurzfristige Verbindlichkeiten"\)]*100$$
Ergebnis berechnen

Verfügbarkeit gibt Grad der Liquidität an

Ähnlich wie bei Verwandtschaftsgraden sind die Liquiditätsgrade zu sehen. Sie geben an, wie „nahe“ uns die liquiden Mittel stehen, sprich, in welchem Zeitrahmen diese verfügbar sind.

Die Liquidität 1. Grades ist demnach die Liquidität, die uns „am nächsten steht“, die also am schnellsten verfügbar ist.

Bedeutung von Liquidität

Bevor wir uns nun eingehend mit der Bedeutung und Berechnung der Liquidität 1. Grades befassen, sollte vorab der Terminus Liquidität definiert werden.

Liquidität ist ein Begriff, der in der Betriebswirtschaft verwendet wird, um festzulegen, inwieweit ein Unternehmen fähig ist, seine Zahlungsverpflichtungen termingerecht einzuhalten.

Zur Begleichung dieser Zahlungsverpflichtungen (beispielsweise Mieten, Löhne und Rechnungen) werden liquide Mittel benötigt. Diese liquiden Mittel entsprechen den Aktivposten der Bilanz. Sie beinhalten Barvermögen, Guthaben auf Konten, Schecks, diskontierfähige Wechsel und etwaiges Aktienvermögen.

Liquidität 1. Grades wird auch Cash Ratio genannt

Wie so oft, wird auch für die Angabe des Liquiditätsgrades ein englisches Wort eingesetzt. Für Liquidität 1. Grades lautet das heute oftmals verwendete englische Synonym „Cash Ratio“ – ein sehr anschaulicher Anglizismus, der verdeutlicht, dass hier wirklich nur „Cash“, also sehr kurzfristig abrufbares Kapital, in die Betrachtung einfließt.

Bei der Berechnung anderer Liquiditätsgrade werden noch weitere Mittel mit in die Berechnungen einbezogen. Liquidität 2 Grades: offene Forderungen einbeziehen

Liquidität 1. Grades muss nicht bei 100% liegen

Erreicht oder überschreitet die Liquidität 1. Grades bei dieser Berechnung die 100%-Marke, spricht man von einer positiven Liquidität. Das heißt, alle kurzfristigen offenen Zahlungsverbindlichkeiten können mit den liquiden Mitteln abgedeckt werden.

Doch diese positive Liquidität ist nicht notwendig und in den meisten Fällen auch gar nicht erwünscht. Ein Unternehmen wird als „gesund“ eingestuft, wenn die Liquidität 1. Grades zwischen 10% und 30% liegt. Eine zu hohe Liquidität wirkt sich in vielen Fällen negativ auf die Rentabilität aus.

5. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rüdiger Dalchow. Über den Autor

Seit 1995 ist er selber aktiv an den Märkten tätig und hat dabei sowohl Hochs als auch Tiefs erlebt. Aus dieser Erfahrung heraus ist es sein Ziel, dem privaten Anleger oftmals zu kompliziert dargestellte Zusammenhänge an der Börse möglichst einfach, aber dennoch effektiv näherzubringen. Seit 2011 führt sein Blog www.aktienhandel-einsteiger.de mit interessanten Fachartikeln und Interviews durch das Aktiendickicht.