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Palladium und Platin sind die Edelmetalle der Stunde

Fahren Sie einen Wagen mit Benzinmotor? Dann haben Sie eine gute Chance Besitzer von ein paar Gramm Palladium zu sein. Alte Katalysatoren brauchten rund 5 Gramm Palladium, um die Abgase zu reinigen.

Neue Modelle kommen mit weniger Edelmetall aus. Das mutet gering an. Doch die Masse der Katalysatoren auf unseren Straßen macht es. Ihr Katalysator bietet Ihnen eine verbesserte Luftqualität.

Doch Palladium bietet Ihnen noch viel mehr: Investmentchancen. In den vergangenen Tagen legte Palladium um rund zehn Prozent zu, deutlich mehr als die anderen wichtigen Edelmetalle Gold, Silber und Platin. Doch alles der Reihe nach.

Gold und Silber: Ein Rennen

Die ganze Welt spricht von Gold und Silber: Beide Edelmetalle haben in den vergangenen Monaten eine heftige Rallye hingelegt.

Denn wegen der Überschuldung der Vereinigten Staaten und der Schuldenkrise in Europa setzten die Anleger überall auf der Welt auf Edelmetalle.

Wenn die Druckerpressen rotieren, sind eben immer Sachwerte gefragt.

Und dann folgte die Konsolidierung. Vor allem Silber stürzte kräftig ab, weil die Börsenbetreiber der Comex plötzlich und unerwartet die Regeln änderten und die Margins für den Kontrakthandel für Silber anhoben.

Das ganze sah schon sehr nach einer Bestrafung der Silber-Bullen aus und nach einer Warnung, nur ja nicht gegen das Papiergeld zu wetten.

Ähnlich hatten die Mächtigen schon die große Silber-Spekulation der Gebrüder Hunt im Jahr 1981 gestoppt. Die genauen Hintergründe dieses schmutzigen Spiels habe ich in meinem Newsletter ausführlich beschrieben.

Platin und Palladium lauern im Hintergrund

Heute möchte ich Ihren Blick auf Platin und Palladium richten – von diesen beiden Metallen spricht überhaupt niemand. Tatsächlich würde ich niemandem empfehlen, physisches Platin und Palladium zu kaufen – außer vielleicht als Schmuck, wo Sie einen herben Aufschlag für die Künste des Juweliers zahlen müssen.


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Doch der Markt für Münzen und Barren ist eng, hier gibt es horrende Spreads zwischen An- und Verkauf. Kleinanleger spielen hier also anders als bei Gold und Silber kaum eine Rolle.

Doch mit ETFs ist die Sache anders – hier lohnt ein Investment durchaus. Denn mittlerweile ist die Konjunktur angesprungen, die Autohersteller visieren einen Rekord nach dem anderen an. Außer natürlich die japanischen Fabrikanten, die erst noch das Desaster von Fukushima verarbeiten müssen.

Doch Katalysatoren sind jetzt wieder gefragt – und die enthalten eben Platin oder Palladium.

Stetiger Anstieg ohne Übertreibungen

Von einer übertriebenen Spekulation kann bei dem weißen und grauen Metall auch noch keine Rede sein:

Wenn Sie den langfristigen Chart anschauen, dann sehen Sie einen stetigen und langfristigen Trend nach oben. Dabei haben sich beide Preise seit der Finanzkrise in etwa verdreifacht!

Platin: Aufwärtstrend läuft

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Palladium: Aufwärtstrend läuft

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Gerade hat der weltweit führende Hersteller Johnson Matthey seinen Jahresbericht 2010 vorgelegt – und der bestätigt meine positive Einschätzung. Der Überschuss im Markt für Platin lag mit nur 20.000 Unzen deutlich unter der vorherigen Schätzung von 290.000 Unzen.

Der Palladiummarkt wies trotz russischer Reserveverkäufe von rund 1 Million Unzen – das waren satte 15% des Weltmarktes – sogar ein Defizit von 490.000 Unzen auf.

Palladium & Platin: Autoindustrie und Finanzinvestoren kaufen

Für die deutliche Einengung sorgte zum einen die gute Weltkonjunktur, weshalb die Nachfrage nach Autokatalysatoren stärker als erwartet ausfiel. Zum anderen aber hielt sich auch die Investorennachfrage erneut sehr stark.

Heimlich, still und leise legen sich große Fonds offenbar Metall in die Depots. Der weltgrößte Palladium-Produzent, die russische Norilsk Nickel, prognostiziert nun eine Angebotsverknappung und drastische Preissteigerungen führen.

Im vergangenen Jahr wurden weltweit immerhin 78 Millionen Autos produziert. Das waren zirka 16 Millionen mehr als 2009. Der Bedarf an Palladium ist entsprechend stark gestiegen.

Denn rund 57 Prozent der Palladium-Nachfrage kommt aus der Automobilindustrie. 2010 stieg die Nachfrage der Autobauer um 35 Prozent an und erreichte rund 5,45 Millionen Unzen.

Internationale Palladium-Nachfrage

Insgesamt lag die Palladium-Nachfrage bei 9,6 Millionen Unzen. Dabei ist China wieder einmal der große Treiber. Denn dort stieg die Katalysator-Nachfrage nach Palladium besonders stark an.

Dass auch die Anleger auf den Palladium-Zug aufspringen, trägt mit Nichten zur Entspannung am Palladium-Markt bei. Die Investmentnachfrage stieg 2010 auf 1,09 Millionen Unzen.

Mit dieser großen Nachfrage kann das Angebot nicht mehr mithalten. Aus den Palladium-Minen weltweit kamen 2010 etwa 6,3 Millionen Unzen Palladium. Russland und Südafrika sind die größten Produzenten.

Palladium: Lagerbestände der Welt

Doch, liebe Leser, nun kommt es: Russland steuerte aus alten Lagerbeständen 2010 voraussichtlich nochmals knapp eine Million Unzen Palladium für den Markt bei. Damit erreichte das gesamte neue Palladium-Angebot 7,29 Millionen Unzen.

Die Lücke zur höheren Nachfrage müsste recyceltes Material schließen. Doch auch dieses ist nicht mehr genügend vorhanden. Der Markt war 2010 mit 490.000 Unzen im Defizit.

Dieses Defizit wird es auch 2011 geben. Um so mehr, da die Lager in Russland wohl geleert sind. Ich gehe daher von einem deutlich steigenden Palladium-Preis in den kommenden Monaten aus.

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Mehr zum Thema: Platin: Das Metall der Könige

14. Juni 2011

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Ingrid Heinritzi
Von: Ingrid Heinritzi.