Blackberry Aktie

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Blackberry Handy – RED ifeelstock ado© ifeelstock / Adobe Stock
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
Blackberry-Aktie: Kurzportrait

Branche: Hardware & Software

Gründung: 1984

Sitz: Waterloo, Kanada

Rechtsform: Limited

WKN: A1W2YK

ISIN: CA09228F1036

Symbol: BB

Blackberry

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Blackberry Ltd
8,61 €
-0,28-3,25 %
  • ISIN: CA09228F1036
  • WKN: A1W2YK
Chart
  • 1T
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 3J
  • 5J
Kurs (Daten der Börse Stuttgart)
Letzter8,6 €
Zeitpunkt23.07.2021 21:20
Tief8,6 €
Hoch8,77 €
Eröffnung8,77 €
Briefkurs8,68 €
Geldkurs8,63 €
Kennzahlen
KGV2,71
Performanz
Hoch 52 Wochen23,13 €
Tief 52 Wochen3,76 €
1 Jahr117,31 %
3 Jahre0,85 %
5 Jahre42,06 %

Unternehmensprofil

Die Blackberry Limited (vormals: Research In Motion, kurz RIM) ist ein kanadisches Technologieunternehmen mit Sitz in Ontario.

Der Smartphone-Pionier

1984 gegründet avancierte das Unternehmen in den 1990er Jahren zum echten Vorreiter in Sachen Smartphonetechnologie: Das Blackberry war das erste Mobiltelefon, das neben Anrufen und SMS auch den Empfang und Versand von E-Mails von unterwegs ermöglichte. Charakteristisch war seine QWERTY-Tastatur, wodurch sich das Blackberry-Smartphone nicht nur funktional, sondern auch in Größe und Optik von anderen Handys seiner Zeit deutlich abheben konnte.

Auch heute wird der Name Blackberry noch häufig mit dem Smartphone-Dino assoziiert. Das Unternehmen selbst ist aus der Produktion jedoch bereits 2016 ausgestiegen und hat 2020 die Einstellung der Reihe angekündigt.

Blackberry gibt sich dem iPhone geschlagen

Seit CEO John Chen die Geschäfte bei Blackberry im Jahr 2013 übernahm, richtete er die Firma grundsätzlich neu aus. Der Fokus liegt nun in erster Linie auf Software und Dienstleistungen. Die durch Blackberry gehärteten und verschlüsselten Smartphones, die auf dem Google-Betriebssystem Android basieren, gelten als einige der sichersten weltweit und werden unter anderem von Mitgliedern der deutschen Bundesregierung verwendet.

Mit dem Siegeszug von Apples iPhone und in den Folgejahren Touchscreen-Smartphones etlicher Hersteller gerieten die Blackberry-Modelle zunehmend ins Hintertreffen. Das Unternehmen verzeichnete einen herben Absatz- und Umsatzeinbruch, zog sich aus der Hardwareproduktion zurück und schrumpfte seine Belegschaft zusammen.

Kooperation mit AWS – neue Hoffnung für Blackberry?

2020 beschäftigte Blackberry knapp 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von gut 1 Milliarde US-Dollar. Die Blackberry Aktie ist unter anderem an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq gelistet, eine Dividende wird nicht ausgeschüttet.

Anfang 2021 machte die Blackberry Aktie Schlagzeilen: Innerhalb weniger Wochen konnte das Papier seinen Wert mehr als verdoppeln und erreichte ein neues Dreijahreshoch. Hintergrund war ein im Dezember 2020 geschlossener Exklusivdeal mit Amazon, genauer gesagt dem Webdienstleister Amazon Web Services. Beide Unternehmen vereinbarten eine Kooperation in der Softwareentwicklung für autonome Fahrzeuge beziehungsweise deren Sensorik, eines der beherrschenden Zukunftsthemen der Automobilbranche in den kommenden Jahren.

Während Amazon als eines der wertvollsten Unternehmen der Welt agiert, kann Blackberry den Boost gut gebrauchen: Das Unternehmen gilt nach 7 Verlustquartalen in Folge als angeschlagen, einige Analysten hatten die Marke längst totgesagt. Dennoch kann sich das Unternehmen nach wie vor am Markt behaupten und auch die Aktie gewinnt wieder an Fahrt.

CEO John Chen

John Chen leitet Blackberry als CEO seit 2013. Entgegen früherer Verkaufsambitionen hält er das Unternehmen eigenständig und hat es aus der Ära des Büro-Smartphones hinausgeführt. Chen verantwortet die Umwandlung vom Smartphonehersteller zum Dienstleister mit Spezialgebiet Sicherheit und Verschlüsselung von Kommunikationstechnik.

Der studierte Elektroingenieur, der mehrere Ehrendoktortitel trägt, war vor seinem Wechsel zu Blackberry als langjähriger Chef von Sybase erfolgreich. Darüber hinaus gehörte er jeweils mehr als einer Dekade den Aufsichtsräten von Walt Disney (2004-2019) und Wells Fargo (2006-2018) an.

Chen gilt als versierter Kenner der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und China. Er war in diesem Themenfeld über viele Jahre in verschiedenen Gremien als Politikberater für die US-Regierung aktiv.

Geschichte des Unternehmens

Gegründet wurde das Unternehmen unter dem Namen Research In Motion (RIM) im Jahr 1984 durch Mike Lazaridis. Seinen größten Erfolg 1999 erzielte die Firma mit der Markteinführung des ersten Blackberry-Smartphones. Konzipiert für die mobile Bewältigung des Büroalltags, ausgerichtet auf die Zielgruppe Manager setzte das Blackberry mit der vollständigen Buchstabentastatur und hauseigenem Betriebssystem ganz eigene Standards.

In eine existenzielle Krise geriet das Unternehmen rund 10 Jahre später. Der Siegeszug der Touchscreen-basierten Smartphones ging zunächst an Blackberry vorbei, der Hersteller verlor den Anschluss an den Massenmarkt ebenso wie andere Branchengrößen aus den frühen Millenniumsjahren, wie beispielsweise Nokia.

Trotz der starken Konkurrenz konnten sich Blackberry-Smartphones noch eine Zeit lang am Markt halten, wurden jedoch zunehmend in eine Nische gedrängt. Zwar stieg das Unternehmen 2010 auch in die Tablet-Produktion ein, doch die marktbeherrschende Position gehörte fortan Apple und Samsung.

Neuer Name, neuer Chef, neues Geschäftsfeld

2013 wurde Research In Motion umbenannt in Blackberry. Das wirtschaftlich zunehmend unter Druck geratene Unternehmen bot sich selbst zum Verkauf an. Tatsächlich gab es mehrere Interessenten, doch anstelle einer Übernahme entschied man sich Ende 2013, den Chef auszutauschen und eigenständig zu bleiben.

Seither führt CEO John Chen die Geschäfte von Blackberry und traf einige grundlegende Entscheidungen. So verabschiedete sich das Unternehmen 2016 aus der Hardwareproduktion und setzt fortan ganz auf Software- und Dienstleistungsangebote. Einen Namen machte sich Blackberry insbesondere durch seine als sehr sicher geltenden Verschlüsselungstechnologien, die auch im Smartphone von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Einsatz kamen.

Die Expertise für die Verschlüsselungstechnik sicherte sich Blackberry durch mehrere Übernahmen von Spezialfirmen ab 2014. Blackberry bietet inzwischen unter anderem gegen Lizenz die Härtung von Hardware und Software für Android-Geräte an.

Zukunftsgeschäft Auto-Sensoren

Heute unterhält das Unternehmen 18 Entwicklungszentren in 7 Ländern und hält mehr als 38.000 Patente. Knapp ein Viertel der Einnahmen fließen in Forschung und Entwicklung. Neben der sicheren Verschlüsselung von Kommunikationstechnologie ist Blackberry inzwischen auch in den Bereichen Sensorik und Kommunikationsmodule in der Automobilbranche aktiv.

Für Aufsehen sorgte im Dezember 2020 die Ankündigung eines Exklusivdeals zwischen Blackberry und Amazons AWS über eine Kooperation bei der Entwicklung von Sensoren für autonome Fahrzeuge. Der Bereich gilt in der Automobilbranche als eines der wesentlichen Zukunftsthemen der kommenden Dekade. Die Blackberry Aktie konnte ihren Kurs nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit mit AWS mehr als verdoppeln.

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