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IBM-Aktie lockt Anleger mit 5% Dividendenrendite

Inhaltsverzeichnis

Kürzlich habe ich Ihnen bereits einige der Dividenden-Aristokraten aus dem S & P 500 Index aus den USA vorgestellt. Heute werde ich Ihnen 3 weitere Kandidaten präsentieren, die seit nunmehr mind. 20 Jahren ihre Dividenden angehoben haben. Wenn Sie sich fragen, ob es sich überhaupt lohnt auf die Suche nach aussichtsreichen Dividenden-Kandidaten zu gehen, lesen Sie bitte aufmerksam weiter!

Denn die Frage muss mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Schließlich haben langfristige Studien (1972 – 2010) klar gezeigt, dass Firmen, die ihre Ausschüttungen kontinuierlich erhöhen, auch in der Kurs-Performance deutlich besser abschneiden. Im Durchschnitt waren dies über den gesamten Zeitraum immerhin 9,6% pro Jahr – und damit 2,3% mehr, als der Gesamtmarkt erzielt hat. Die folgende Beispielrechnung macht deutlich, was das in absoluten Zahlen bedeutet:

10.000 € zu jährlich 7,3% anzulegen bedeutet nach 40 Jahren ein Vermögen von 157.490 €. Doch bei 9,6% jährlichen Wachstum wären aus den 10.000 € in der gleichen Zeit 381.221 € geworden – mehr als doppelt so viel! Der „Zinseszins-Effekt“ ist wirklich beeindruckend und erklärt anschaulich, warum ein Großteil der Einnahmen für den Anleger durch Dividenden-Zahlungen erzielt wird.

In meiner heutigen Analyse stelle ich deswegen 3 weitere sogenannte Dividenden-Aristokraten aus den USA vor:

The Western Union

The Western Union ist ein US-amerikanischer Anbieter von Auslandsüberweisungen. Das Unternehmen bietet unter anderem die Möglichkeit, Geld zu transferieren, Rechnungen zu bezahlen und Zahlungsanweisungen zu erwerben. Dieser Transfer wird vielfach von Arbeitsmigranten genutzt, um Geld an Angehörige in ihren Herkunftsländern zu schicken.

An der Börse wird Chevron aktuell mit 6,3 Mrd. Dollarbewertet. Im letzten Geschäftsjahr erzielte The Western Union einen Umsatz von 5,07 Mrd. Dollar und einen Gewinn in Höhe von 806 Mio. Dollar. Zuletzt schüttete der Finanzdienstleister an seine Anteilseigner eine Quartals-Dividende von 0,235 Dollar je Aktie aus. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich damit eine Auszahlung von 0,94 Dollar. Damit beläuft sich die Dividendenrendite bei aktuellem Kursniveau (16,25 Dollar) auf 5,4%.

IBM

Mit IBM befindet sich auch ein traditioneller Technologiekonzern unter den Dividendenaristokraten. Der Konzern ist einer der weltweit größten Anbieter in den Bereichen Informationstechnologie (Hardware, Software und Services) und e-Business-Lösungen. Die Tätigkeiten des Unternehmens umfassen das gesamte Spektrum an Computersystemen, Software, Netzwerken, Speichertechnologie und Mikroelektronik.

Die letzte Quartals-Dividende betrug 1,65 Dollar je Aktie. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt das eine Auszahlung von 6,60 Dollar. Damit erhalten Sie als Anleger eine Dividendenrendite auf aktuellem Kursniveau (131 Dollar) von rund 5%.

Abbvie

AbbVie ist ein Pharmaunternehmen, das sich besonders auf Bereiche mit hohem medizinischem Bedarf konzentriert. Zu den wichtigsten Forschungsgebieten zählen Hepatitis C, Krebs, Immun-, Nieren- und Nervenerkrankungen sowie Frauengesundheit. Darüber hinaus befinden sich über 20 weitere Medikamente in Phase II- oder Phase III-Stadien der Zulassung. Sie sollen die Therapie von Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer Endometriose oder Schizophrenie unterstützen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielte Abbvie ein Umsatzplus von 22% auf 56,19 Mrd. Dollar. Der Gewinn lag bei 11,54 Mrd. Dollar. Die gesamte Firma kostet an der Börse aktuell 245 Mrd. Dollar. Im letzten Quartal wurden pro Aktie 1,41 Dollar an die Anleger verteilt. Auf das Jahr hochgerechnet summieren sich die Auszahlungen auf 5,64 Dollar. Damit beträgt die Dividendenrendite auf aktuellem Kursniveau (138 Dollar) 4%.