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Microsoft veröffentlicht Windows 11 – mit einigen praktischen Features

Seit dieser Woche ist mit Windows 11 das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft verfügbar. Es ist im Vergleich zu Windows 10 allerdings eher eine Reform als eine Revolution. So wurde vor allem das Oberflächendesign verändert und erinnert künftig stärker an die Aufmachung der konkurrierenden Betriebssysteme von Apple oder Google.

Neues Oberflächendesign

Dass der Start-Button von links unten in die Mitte der Taskleiste gerückt ist, dürfte für langjährige Windows-Nutzer wohl die auf den ersten Blick größte Neuerung sein. Hinzu kommen einige technische Neuerungen, die den Interessen der Nutzer entgegenkommen dürften. So wurden etwa die Icons im Datei-Explorer optimiert. Zudem gibt es einen zentralen Mute-Knopf, der das Mikro übergreifend für alle laufenden Apps stummschaltet. Das kann gerade in Videokonferenzen, wie sie seit der Pandemie in vielen Firmen zum Alltag gehören, ausgesprochen praktisch sein.

Eine weitere Verbesserung im Vergleich zu den bisherigen Versionen: Das System merkt sich, auf welchem Bildschirm welche Anwendung geöffnet war. Wer also mit mehreren Bildschirmen arbeitet, muss nicht nach jedem Neustart auch mit dem Sortieren der Anwendungsfenster neu beginnen, sondern kann dort weitermachen, wo zuletzt aufgehört wurde.

Microsoft behebt altes Problem

Besonders erfreulich ist zudem, dass Microsoft ein altes Problem angeht und seine Updates entschlackt. Haben Update-Installationen bislang nicht selten bis zu einer halben Stunde – oder gar länger – gedauert, in denen der PC nicht genutzt werden konnte, sollen die Update-Pakete künftig kleiner geschnürt und verschlankt werden, sodass Download und Installation einerseits schneller und andererseits auch häufiger im Hintergrund ablaufen können.

Ein zentraler Unterschied zu den Angeboten der Wettbewerber: Microsoft inszeniert sich als offen für Anwendungen anderer Anbieter. So können künftig Android-Apps installiert werden, der Wechsel zwischen mobilen Endgeräten und Arbeitslaptop oder Heim-PC soll dadurch leichter fallen. Ein cleverer Schachzug – immerhin müssen sich die direkten Konkurrenten Apple und Google zurzeit in Gerichtsverfahren unter anderem dafür rechtfertigen, dass sie ihre App-Stores abschotten und keine Konkurrenzprodukte zulassen. Hierzu bildet Microsoft mit Windows 11 nun ausdrücklich einen Gegenpol.

PC-Käufer sollten auf Schnäppchen warten

Für Nutzer, auf deren Gerät bislang Windows 10 installiert ist, wird Windows 11 als kostenloses Upgrade zur Verfügung gestellt – allerdings nur, wenn eine ganze Reihe technischer Voraussetzungen erfüllt ist, was wohl eher auf neuere Geräte zutreffen wird. Wer ein neues Gerät kauft, kann sich indes über Windows 11 als vorinstalliertes Standardsystem freuen.

Experten raten potenziellen Kunden jedoch dazu, mit der Anschaffung noch einige Monate zu warten. Nachdem sich Firmen wie Privatpersonen während der Pandemie mit Neugeräten eingedeckt haben, ist die Nachfrage zurzeit noch immer größer als das Angebot. Mit Schnäppchen ist daher nicht unbedingt zu rechnen, zumindest nicht kurzfristig. Gerade im Weihnachtsgeschäft könnte sich die Lage noch einmal zuspitzen, im kommenden Jahr ist eher mit einer Entspannung zu rechnen.

Microsoft Aktie vor neuer Rekordjagd?

Anleger, die in die Microsoft Aktie investiert haben, mussten sich zuletzt der allgemeinen Schwäche der Tech-Werte geschlagen geben. Dennoch hat das Papier insgesamt seit Anfang des Jahres ein Plus von rund 30 Prozent eingefahren.

Vom Jahreshoch, das im September bei gut 305 Dollar erreicht wurde, hat sich der Kurs zuletzt wieder ein Stück weit entfernt. Am Dienstag kostete die Microsoft Aktie knapp 289 Dollar. Doch Analysten gehen davon aus, dass das Papier schon bald die 300-Dollar-Marke wieder überspringen wird – und dann zu einer neuen Rekordjagd ansetzt.

 

Autor: David Gerginov (05.10.2021)

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